Stolz und Vorurteil (Jane Austen)

Veröffentlicht 21. Mai 2012 von erlesenebuecher

Verwicklungen, große Gefühle & Mr. Darcy

(20.Juli 2011)

Appetithäppchen: Im England des ausgehenden 18. Jahrhunderts steht die junge und schöne Elisabeth Bennet vor einer großen Lebensentscheidung: der Wahl eines geeigneten Heiratskandidaten. Ihr allzu stolzes Wesen jedoch vernebelt ihr ein ums andere Mal den Blick, bis sie nach vielen Verwicklungen schließlich doch die Liebe ihres Lebens findet.

Verfasserin: Jane Austen wurde 1775 in Stevenson (Hampshire) als Tochter eines Landpfarrers geboren. Sie gilt als die herausragendste Vertreterin des englischen Gesellschaftsromans. mit ihrem ersten großen Werk „Sinn und Sinnlichkeit“ (1811) wandte sie sich gegen die zeitgenössische empfindsame Literatur, indem sie das alltägliche, scheinbar ausgeglichene Leben des Bürgertums und des niederen Adels schilderte. Jane Austen starb 1817 im Alter von einundvierzig Jahren an Tuberkulose. Erst nach ihrem Tod wurde sie als Schriftstellerin anerkannt.

Meine Meinung: Das Buch wurde mir wärmstens empfohlen, nachdem ich erzählt hatte, dass ich ‚Jane Eyre‘ von Charlotte Bronte gelesen habe. Ich muss sagen, dass ‚Stolz und Vorurteil‘ unterhaltsamer, aber auch etwas kurzweiliger als ‚Jane Eyre‘ ist. Obwohl es ja Anfang des 19. Jahrhunderts erschienen ist, wirkt es abgesehen von der sehr schönen und anspruchsvollen Sprache (aber natürlich habe ich das Buch nicht im Orignial gelesen) fast ein wenig wie so ein moderner Frauenroman.

Die Geschichte erinnert an Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück, aber das war von Frau Fielding ja auch gewollt. Und Colin Firth ist nun mal Mr. Darcy wie er leibt und lebt. Leider brauchte ich etwas um Keira Knightley als Elisabeth aus meinen Gedanken zu bekommen, die die Rolle ja in einer Verfilmung spielt. Aber danach war Elisabeth mir um so sympathischer. Etwas genervt war ich von Mr. Collins und Mutter Bennet. Ihre Monologe konnte ich zeitweise nur schwer ertragen.

Insgesamt aber ein lesenswertes,schönes Buch und natürlich ein Muss, wenn man sich mit englischer Literatur beschäftigt.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Verlag: Anaconda

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