[Neuanschaffungen] Woche #47

Veröffentlicht 19. November 2012 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Diese Woche haben 7 Bücher zu mir gefunden… der SuB wächst und wächst:

Kinder- und Hausmärchen (Brüder Grimm)

Seit beinahe 200 Jahren lesen Kinder mit großem Vergnügen Geschichten über die Bremer Stadtmusikanten, über Rotkäppchen und Hänsel und Gretel. Die Märchen der Gebrüder Grimm wurden und werden auf der ganzen Welt in Auflagen von vielen Millionen Stück gedruckt… Dieses Buch ist jedoch eine ganz besondere Ausgabe. Es hat seine eigene Geschichte. Vor hundert Jahren blätterten Kinder in diesem Buch, betrachteten gespannt die Bilder, lachten und fühlten gemeinsam mit den handelnden Personen. Möglicherweise lässt uns genau diese detailgetreue Ausgabe eines alten Buchs das Werk der großen Erzähler Jakob und Wilhelm Grimm in einem neuen Licht sehen. [IDMI Verlag (2010)]

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Erziehung zum Ungehorsam (Gerhard Bott [Hrsg.])

Kinderläden berichten aus der Praxis der antiautoritären Erziehung. [März Verlag (1970)]

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Aysche – Ein Fischermädchen vom Bosporus (Käthe v. Roeder-Gnadeberg)

„Gelobt sei Allah, denn was er tut, ist gut!“ So beginnt und endet der Märchenerzähler, der blinde Ibrahim, seine Geschichten, und er weiß, warum er immer wieder auf Allah hinweist! Hart ist das Schicksal der meisten Türken, hart das der kleinen Aysche. Manchmal möchte sie verzweifeln, so etwa, als sie weg muss vom blauen Bosporus, von der Heimat, von der Freundin Saffet, zu einem Mann, mit dem sie verheiratet wurde, ohne dass sie ihn je gesehen hat, ins karge, unwirtliche Anatolien, wo kaum ein Baum, Strauch, kaum ein Grashalm wächst. – Sie ergibt sich in ihr Schicksal, denn „warum soll sie nicht glücklich werden mit dem ihr von Allah Bestimmten? Wählen wir uns denn selbst unser Aussehen, unseren Körper, ja unsere Eltern und Geschwister? Von Allah gegeben sind sie, wie der Gatte. An uns liegt es, mit dem Gegebenen fertig zu werden!“ Der Weltkrieg geht zu Ende, doch ist der Kampf der Türken noch nicht vorbei. In jahrelangem, erbittertem Ringen werden die Griechen vom türkischen Festland vertrieben, nicht zuletzt durch den stillen, heldenmütigen Einsatz der türkischen Frauen, die weit über die Wüsten und Gebirge Anatoliens die kämpfenden Männer durch Trägerkolonnen versorgen. Hier ist die Geburtsstunde der neuen Türkei, der Reformen des großen Atatürk… [K. Thienemanns Verlag (1960)

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Egon und das achte Weltwunder (Joachim Wohlgemuth)

(laut amazon:) Ein Knacki, eine Einser-Abiturientin, Amor und Chaos pur … Ein wahrlich ungleiches Paar gerät in eine spannende Liebesgeschichte. Egon, wegen Körperverletzung gerade aus dem Knast entlassen, lernt Christine kennen, genannt das „achte Weltwunder“. Ihren Beinamen verdankt die gutaussehende und gebildete Abiturientin der Tatsache, ganz ohne Männerbegleitung auszukommen. Doch da ist Egon, der sich wie Christine in einem Jugendprojekt bewähren soll. Egon aber ist gefangen in seiner alten Clique, liebt Rockn Roll und Fusel. Das Happy End lässt auf sich warten, denn Egons Kumpel haben Überraschungen für den Romeo parat. Mit Lügen und Ausreden verstrickt der sich tief in ein Netz, aus dem es beinah kein Entkommen mehr gibt … [Verlag Neues Leben (1962)/ Steffen Friedland (2011)]

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Das Dosenmilch-Trauma (Jess Jochimsen)

„Wieso war ich eigentlich, seit ich denken kann, dauernd zu warm angezogen? Meine Eltern mit ihrer Paranoia, ich könnte erfrieren! Selber voll die Hippies, aber wenn’s um den Sohn ging, erfüllt von bürgerlicher Urangst. Der Junge geht aus dem Haus und erfriert spontan auf dem Schulweg. Ab Ende August wurde ich dick eingepackt in Weltanschauungen: Batikkappe, Bundeswehrparka und natürlich diese selbstgestrickten Wollfäustlinge, die auch noch mit einem Bändchen verbunden waren, damit man sie ja nicht verlor.“ [Deutscher Taschenbuch Verlag (2000)]

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Das entschwundene Land (Astrid Lindgren)

Das entschwundene Land, von dem Astrid Lindgren erzählt, ist das glückliche Land ihrer Kindheit. Sie erinnert sich an die Kinderspiele und daran, wie sie mit ihren Eltern und Geschwistern auf dem Hof nahe der schwedischen Kleinstadt Vimmerby in Småland aufwuchs. Sie schreibt von Mägden und Knechten, von Armenhäuslern und Landstreichern – und von der Liebesgeschichte ihrer Eltern, die irgendwann im Jahr 1888 begann und ein ganzes Leben lang dauerte… [Verlag Friedrich Oetinger (1977)]

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Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen (James Krüss)

Ein Herr in Timms Nähe, der das drollige Lachen gehört hatte, drehte mit einem Ruck den Kopf und betrachtete den Jungen aufmerksam. Er strich sich nachdenklich über das lange Kinn und ging dann kurz entschlossen auf den Jungen zu, aber so, dass er haarscharf an Timm vorübereilte und ihm dabei auf den Fuß trat. „Verzeihung, Kleiner“, sagte er dabei. „Es war nicht meine Absicht.“ „Das macht nichts“, lachte Timm. „Ich habe sowieso staubige Schuhe.“ [Ravensburger Taschenbuch (2003)/ Verlag Friedrich Oetinger (1997)]
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