Bis(s) zum Ende der Nacht (Stephenie Meyer)

Veröffentlicht 25. November 2012 von erlesenebuecher

Hochzeit, Erinnerungsbilder & Schutzschild

Appetithäppchen: Ein Jahr voller Glück, aber auch voller Schmerz liegt hinter Bella. Ein Jahr, in dem sie fast zerbrochen wäre, weil ihre Leidenschaft für edward und ihre innige Freundschaft zu Jakob einfach unvereinbar sind. Aber nun ist ihre Entscheidung gefallen. Unwiderruflich, auch wenn es so aussieht, als setze sie eine Entwicklung in Gang, die möglicherweise verheerend für sie alle ist. Noch hofft Bella, die verschiedenen Fäden ihres Lebens wieder zusammenführen zu können, da droht alles für immer zerstört zu werden…

Verfasserin: Stephenie Meyer, geboren 1973, lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Arizona, USA. Die Idee zur Geschichte von Bella und Edward ist ihr im Traum gekommen, als sie einen unbeschreiblich schönen Vampir und ein Mädchen auf einer Lichtung im Wald stehen sah, die sich Hals über Kopf ineinander verliebt hatten. Um den Traum nicht zu vergessen, hat sie ihn aufgeschrieben, und was weiter passiert, kann man in ihren ersten drei Bänden über Bella und Edward nachlesen.

[Carlsen (2009)]

Meine Meinung: Schnell musste ich das Buch noch ein wiederholtes Mal lesen, bevor ich im Kino den letzten Teil sehe. Erstaunlicherweise hat es mir viel besser gefallen als beim ersten Lesen.

Die Geschichte ist klar, Bella hat sich eindeutig für Edward entschieden, wird in heiraten und dann ein Vampir werden. So jedenfalls der Plan. Allerdings kommt vor der Wandlung noch die Hochzeitsreise und ihr erstes Mal. Kurz darauf merkt sie, dass sie schwanger von Edward ist und alles ändert sich… Soweit konnte man ja auch bereits im Kino beim ersten Teil des letzten Bandes sehen. Nun beginnt nach der Geburt ihrer Tochter (mit dem furchtbaren Namen) ihr neues Leben als Vampir und alles scheint friede-freude-eierkuchen zu sein. Wenn da nicht die Vampirpolizei, die Volturi, wären, die um ihre Macht fürchten. Bellas Leben und das ihrer Familie steht auf dem Spiel…

Beim ersten Lesen des Buches fand ich alles viel zu abgehoben. Ich weiß noch, wie ich immer wieder dachte, ja ja absurd, muss also noch einer drauf gesetzt werden, das wird ja immer schlimmer… Dieses Mal fand ich das alles echt nicht so schlimm. Klar sind die ganzen Vampire, die plötzlich auftauchen, mit ihren ganze Gaben sehr strange.

Vielleicht lag es auch daran, dass ich in letzter Zeit so viel Fantasy gelesen habe, die immer so ein wenig zwischen mittelmäßig, ganz nett und ok geschwankt hat. Dagegen war ‚Bis(s) zum Ende der Nacht‘ wirklich klasse. Auch hat mir der Wechsel der Erzählperspektive gefallen (aber auch erst jetzt beim zweiten Lesen). Man erfährt viel mehr über Jacob und die Wölfe. Bella hat auch nicht genervt, wie in Band 2 und 3.

Insgesamt ein würdiger Abschluss, der allerdings erst auf den zweiten Blick seine Kraft entfaltet.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

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