Die Nadel (Ken Follett)

Veröffentlicht 25. Dezember 2012 von erlesenebuecher

Spion, Stilett & Geisterarmee

Appetithäppchen: Ein einsamer Agent in London kann den Lauf der Geschichte ändern. Er funkt Geheimnisse nach Nazi-Deutschland. Seine Vermieterin öffnet die Tür. Er sticht zu… 1944. Der Zweite Weltkrieg. Amerikaner und Briten planen die gigantischste Invasion der Weltgeschichte. Ihr Ziel: die Normandie. Ein Täuschungsmanöver soll Adolf Hitler verwirren. Nur der Top-Spion der Nazis in England, Code-Name „Die Nadel“, kennt die Wahrheit. Ein deutsches U-Boot soll ihn zu Hitler bringen. Aber Scotland-Yard-Kommissar Bloggs ist auf seiner blutigen Spur. Er folgt den Leichen. Sie führen zur Kanalküste. Die „Nadel“ flieht mit einem Fischerboot. Er kentert in einem Orkan. Eine Frau rettet ihn – und verliebt sich. Endkampf auf einer Insel. Das Böse gegen das Gute. Ein Thriller wie „Der Schakal“.

Verfasser: Ken Follett, geboren 1949, einer der erfolgreichsten Thriller-Autoren der Welt („Die Säulen der Erde“, „Auf den Schwingen des Adlers“, „Der dritte Zwilling“). Der Bergarbeiter-Sohn, Philosophie-Student und Ex-Journalist schuf mit „Die Nadel“ (1978) mit 29 Jahren einen Welt-Bestseller: 12 Mio. Auflage. „Die Nadel“ wurde mit Donald Sutherland als Nazi-Top-Spion Henry Faber 1980 verfilmt.

[Bastei Lübbe (1986)]

Meine Meinung: Zu Beginn des Buches tat ich mich ein wenig schwer in die Geschichte herein zu kommen und oft dachte ich, das ist nicht so ganz mein Buch. Der Schreibstil hat mir auch nicht so ganz gefallen. Das alles änderte sich aber im Laufe der Geschichte immer mehr und zum Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Es handelt sich um einen spannenden, gutdurchdachten und facettenreichen Spionagethriller, der im 2. Weltkrieg spielt. Henry Faber, ein deutscher Top-Spion findet in England das wohl größte Kriegsgeheimnis heraus und versucht dieses unbeschadet nach Deutschland zu bringen. Ihm dich auf den Fersen sind die britischen Agenten.

Was mich besonders fasziniert hat an dem Buch, war, dass man ständig hin und her gerrisen war, ob man nun auf Fabers Seite steht oder nicht. Ist er einem sympathisch oder nicht? Hat man seine Persönlichkeit durchschaut oder nicht?

Gerade das Ende war wirklich klasse. Sehr spannend und man weiß bis zur letzten Seite nicht, wie es ausgeht.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

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