Der kleine Vampir und der unheimliche Patient (Angela Sommer-Bodenburg)

Veröffentlicht 24. Januar 2013 von erlesenebuecher

Haarpomade, Desensibilisierungsprogramm & Heimkehr-Fest

Appetithäppchen: Psychologe Dr. Schwartenfeger leitet nicht nur die Bürgerinitiative „Rettet den alten Friedhof“, sondern hat auch einen unheimlichen Patienten in Behandlung: einen Vampir. Was hat er mit diesem Patienten vor? Anton stellt Nachforschungen an: Schließlich muss er, der beste Freund des kleinen Vampirs, wissen, ob Dr. Schwartenfeger den Vampiren gut gesinnt ist…

Verfasserin: Angela Sommer-Bodenburg: geboren 1948 in Reinbek bei Hamburg; Studium der Soziologie und Pädagogik; zwölf Jahre Grundschullehrerin im Hamburger Schuldienst; seit 1984 freischaffende Schriftstellerin; lebt in Prinzenmoor in Schleswig-Holstein.

[Rowohlt Taschenbuch Verlag (2000)]

Meine Meinung: Anton soll weiterhin zum Psychologen gehen, da seine Eltern denken, er ist noch sehr traurig, da der Activ-Urlaub wegen der verletzten Hand seines Vaters abgebrochen werden musste. Erst hat Anton da überhaupt keine Lust drauf, als er aber wieder mehr über das Lernprogramm von Dr. Schwartenfeger hört, mit dem er Vampiren ihre Phobie vor Tageslicht nehmen will, möchte er unbedingt weiter zu dem Psychologen gehen. Vor allem interessiert ihn Schwartenfegers Patient Igno von Rant, der angeblich ein Vampir sein soll. Seinen Eltern erzählt Anton, dass er doch schon noch ganz schön enttäuscht ist und viel zu bereden hat. Sehr lustig.

Außerdem sind die Schlottersteins endlich wieder zurück auf dem Friedhof. Rüdiger kommt auch gleich mit einem Problem zu Anton. Er hat als Trostpreis Haarpomade mit passender Frisur gewonnen. Da hilft nur eine ordentliche Haarwäche mit dem Moorshampo von Antons Mutter. Ebenfalls gibt es wieder köstliche Begegnungen mit Anna.

Ein wenig gestört hat mich, wobei gestört fast schon zu hoch gegriffen ist, vielleicher eher aufgefallen ist mir, dass die Beziehung von Anton und seinen Eltern, vor allem zu seiner Mutter, irgendwie ein ganz ganz kleines bisschen zu negativ dargestellt ist. Klar, die Geschichte ist ideal für etwa 10jährige Jungs und da gehört es dazu, den Eltern zu widersprechen, sie nicht richtig ernst zu nehmen etc. Aber die Eltern geben sich echt Mühe, die Mutter ist interessiert und kümmert sich, die wollen was mit ihrem Jungen unternehmen und immer hat Anton Ausreden. Natürlich fiel mir das alles nur auf, da ich es nun aus der Sicht einer Mutter eines kleinen Jungen lese und nicht mehr als aufgewecktes, leicht rebellisches Kind 🙂

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

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