A long way down (Nick Hornby)

Veröffentlicht 3. Februar 2013 von erlesenebuecher

Hochhaus, Leiter & Ohrringe

Appetithäppchen: Man kann sich einfach nicht in Ruhe umbringen, wenn andere dabei zusehen. Und so kommt es, dass die vier Lebensmüden, die sich Silvester auf dem Dach eines Hochhauses begegnen, nicht springen, sondern sich gegenseitig ihre Geschichten erzählen: die Hausfrau Maureen, der Talkmaster Martin, das Mädchen Jess und der Musiker JJ. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung zu warten. So findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein können – und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen…

Verfasser: Nick Hornby wurde 1957 geboren. Er studierte in Cambridge und arbeitete zunächst als Lehrer. Mit seinen Romanen feierte er sensationelle Erfolge und gilt seitdem als Kultautor. „High Fidelity“ wurde mit John Cusack von Stephen Frears verfilmt und „About a Boy“ mit Hugh Grant. Nick Hornby lebt in London.

[Knaur Taschenbuch Verlag (2006)]

Meine Meinung: Vier völlig unterschiedliche Menschen werden auf einem Hochhaus vereint durch die Absicht Selbstmord zu begehen. Aber alle wollen es nochmal überdenken und sich bald wiedersehen, um zu schauen, ob sich was geändert hat.

Der Leser lernt alle vier und ihre Geschichten kennen. Besonders gut macht Hornby das, da jedes Kapitel aus der Sicht eines anderen Protagonisten erzählt wird. Drei Monate nach ihrem ersten Treffen kommen der stigmatisierte Fernsehmoderator Martin, die launische, unberechenbare Jess, der gescheiterte, amerikanische Musiker JJ und die einsame Mutter eine behinderten Kindes Maureen zusammen. Alle leben noch… was hat sich verändert?

Ein Buch voller schwarzem Humor, gescheiterten Leben, aber auch kleinen Schritten, Weisheiten und Einfühlungsvermögen. Ob es mir noch lange im Kopf bleibt, ist zu hinterfragen. Aber es ist ein solides, gescheites Buch, das man gut lesen kann. Es ist nicht langweilig, aber auch nicht wirklich fesselnd.

Allerdings gefiel mir gerade das Ende sehr gut, da es eben schlicht und nicht überheblich ist. Das Buch wurde gerade verfilmt und kommt dieses Jahr ins Kino. Den Film werde ich auf jeden Fall sehen.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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