Der kleine Nick ist wieder da! (René Goscinny)

Veröffentlicht 19. April 2013 von erlesenebuecher

Prima, Bauplatz & Butterbrot

Appetithäppchen: „Der kleine Nick ist das Kind an sich und seine Welt exakt jener Ausschnitt aus ewiger Kinderwelt, der auch in der Erinnerung stets gegenwärtig bleibt. Es ist eine Welt voller starrer Regeln und herrlicher Verlockungen, voller bedauerlicher Verbote und schreckeneinflößender Chancen, eine Welt, dominiert von den Erwachsenen, die alles besser wissen und es nie versäumen, eindrucksvolle Proben ihrer erschütternden Unwissenheit vorzuführen. Es ist eine Welt der Freundschaft unter Gleichen, die alle Krisen überlebt – und voller Überraschungen.“ (Die Weltwoche, Zürich)

Verfasser: René Goscinny: „Ich bin am 14. August 1926 in Paris geboren und habe sofort angefangen zu wachsen. Am nächsten Tag, den 15. August, sind wir zu Hause geblieben.“ Goscinnys Familie emigriert nach Argentinien, und René durchläuft seine Schulzeit am Collège Français in Buenos Aires. „Ich war in der Schule immer der Klassenclown, und nur weil ich ein guter Schüler war, wurde ich nicht relegiert.“ In New York beginnt er seine Karriere. Anfang der 1950er Jahre kehrt er nach Paris zurück und schafft eine ganze Reihe legendärer Figuren: Zusammen mit Jean-Jacques Sempé erfindet er die Abenteuer des Petit Nicolas – des kleinen Nick – und entwickelt eine eigene Nick-Sprache, die den Erfolg des berühmten Schülers begründet. Es folgt Asterix mit Alberto Uderzo. Für den kleinen Gallier beginnt eine glänzende Karriere: Asterix‘ Abenteuer werden in 107 Sprachen und Dialekte übersetzt und gehören damit weltweit zu den meistgelesenen Büchern. In der gleichen Zeit schreibt das Multitalent die Texte für Lucky Luck, der von Morris gezeichnet wird; es folgten Iznogoud mit Tabary und die Dingodossiers mit Gotlib, usw.

[Diogenes Verlag (2006)]

Meine Meinung: Ein prima Buch!

Es ist zwar das letzte Buch einer ganzen Reihe von Nick-Geschichten, die ich nicht gelesen habe, das macht aber nichts. Es sind kurze Geschichten, die nicht wirklich aufeinander aufbauen, in denen aber immer wieder diesselben Figuren vorkommen, wie Nick, seine Eltern, seine Schulfreunde, die Pausenaufsicht, Der Nachbar Herr Bleder und viele mehr.

Ein wirklich herzerfrischendes Buch mit unterhaltsamen Geschichten, die ans Herz gehen und amüsieren. Man findet sich doch irgendwie darin wieder, obwohl es eine etwas andere Zeit dmals war.

Vor allem die Beziehung zwischen Nicks Vater und dem Nachbarn Herrn Bleder ist klasse. Eine wirkliche Freude, diese Anekdoten zu lesen. Am meisten gelacht, habe ich bei der Geschichte „Eine Überraschung für Oma“. Insgesamt: Prima!

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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