Eragon 3 – Die Weisheit des Feuers (Christopher Paolini)

Veröffentlicht 14. Juni 2013 von erlesenebuecher

Nachtfalken, Lachende Leichen &  Seelensteine

Appetithäppchen: Wir sind ein uraltes Volk und unser Können und Wissen übersteigt bei Weitem das der Sterblichen. Galbatorix und seine Verbündeten mögen sich hüten, denn wir Elfen sind im Begriff, unseren Wald zu verlassen, und wir werden im Triumph zurückkehren oder gar nicht.

Verfasser: Christopher Paolinis Leidenschaft für Fantasy und Science Fiction inspirierte ihn zu “Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter”, seinem Debütroman, den er mit fünfzehn Jahren schrieb. Heute wird er weltweit als Bestseller-Autor gefeiert. Er lebt mit seiner Familie in Montana.

[cbj (2008)]

Meine Meinung: Tja, was kann ich über dieses Buch sagen… Endlich endlich habe ich es geschafft!!!

Ich habe so unwahrscheinlich lange gebraucht, um mich dadurch zu kämpfen. Die positive Nachricht ist aber, die meiste Zeit hat es mich nicht gestört. Erst gegen Ende wurde es wirklich zäh.

Es plätschert so vor sich hin, alles ist nett und interessant, aber so richtig fesseln kann es nicht. Nie hatte ich das Gefühl, oh, die Seite noch, nein, noch eine… Man konnte jederzeit das Buch zur Seite legen und später weiter lesen.

Eine Szene reiht sich an die andere. Erst im letzten Drittel wird es etwas spannender. Allerdings wird das gegen Ende zerstört durch die ellenlange (!!) Passage über Eragons neues Schwert. Hilfe, über Seiten und Seiten wird ausgiebigst davon berichtet. Alleine 10 (!!!) Seiten lang wird es nur geschmiedet.

Auch hat mich die plötzliche Geschichte mit den Seelensteinen etwas gestört. Zum einen musste ich immer wieder an die Horkruxe aus Harry Potter denken und zum anderen ärgert mich das immer etwas, wenn man das Gefühl hat: Ach, jetzt in Band 3 fällt dem Autor plötzlich eine tolle, neue Geschichte ein, um den Abschluss irgendwie gut hinzubekommen. In den Bänden vorher waren die Seelensteine nicht einmal angedeutet. Nun weiß ich natürlich nicht, wie Autoren genau arbeiten. Wahrscheinlich entsteht unwahrscheinlich viel der Geschichte erst beim Schreiben. Aber so ein paar wichtige Sequenzen und eben der Abschluss müssten doch schon vorher feststehen… Das würde ich als Leser jedenfalls besser finden, wenn das Gesamtwerk in sich stimmig ist.

Gut fand ich aber, wie bereits im 2. Band, den Wechsel der Schauplätze. Roran gefällt mir immer besser (fast schon besser als Eragon und Saphira). Eragon, aber vor allem Saphira, sind irgendwie nicht so richtig greifbar oder fassbar und dadurch wirken sie auf mich manchmal fast langweilig.

Trotzdem muss ich natürlich auch noch den Abschluss lesen, wenn ich mal viel viel Zeit habe…

Bewertung: 3 von 5 Punkten

Hier geht es zum 2. Teil

Hier geht es zum 4. Teil

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: