Zeitenzauber 2 – Die goldene Brücke (Eva Völler)

Veröffentlicht 22. Juni 2013 von erlesenebuecher

Musketier, Gedächtnis & Entropie

Appetithäppchen: Nachdem Anna sich dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen hat, lässt das nächste Abenteuer nicht lange auf sich warten. Mitten in ihrer Abiturprüfung ereilt sie eine Schreckensnachricht aus Paris: Sebastiano ist verschollen – und zwar im 17. Jahrhundert! Anna begibt sich auf eine gefährliche Reise und findet ihren Freund tatsächlich in Paris wieder. Doch es gibt ein neues Problem: Er hält sich für ein Musketier und hat keine Ahnung, wer Anna ist. Schafft sie es, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen?

Verfasserin: Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem hat sie zuerst als Richterin und später als Rechtsanwältin ihre Brötchen verdient, bevor sie Juristerei und Robe schließlich endgültig an den Nagel hängte. “Vom Bücherschreiben kriegt man auf Dauer einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht.” Die versierte Venedigkennerin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.

[Baumhaus/ Bastei Lübbe (2013)]

Meine Meinung: Ich habe mich so auf dieses Buch gefreut, da ich vom ersten Teil sehr begeistert war. Fand ich es im ersten Moment noch etwas schade, dass es dieses Mal nach Paris und nicht nach Venedig ging, hat sich meine Meinung schnell geändert, da man auch hier wieder sofort in die Geschichte eintauchte und mitgenommen wurde auf eine interessante, aufregende Zeitreise, die einen nicht so schnell wieder freigab.

Es ist vor allem Völlers Schreibstil, der fasziniert. Er ist einfach erfrischend und jung(geblieben). Die Handlung ist gut, wird aber eben vor allem durch die Ausdrucksweise der Autorin und die Protagonisten getragen. Zum Glück gibt es auch wieder viele Nebensächlichkeiten, die die Geschichte schmücken und einem den Schauplatz und die Zeit näher bringen.

Bis zur Hälfte des Buches hätte ich auch wieder 5 Punkte gegeben, aber dann wurde es mir doch ein wenig zu viel Dumas „Die drei Musketiere“… Und gegen Ende erscheint es zu gewollt verworren, auch Anna fängt leider etwas an zu nerven (wirkt zwischenzeitlich sehr naiv, lässt sich 2x!!! die Brillianten klauen…).

Aber trotzdem ist es sehr zu empfehlen, da auch dieser Teil einfach leicht, unterhaltsam, spannend und fesselnd ist.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Hier geht es zum 1. Teil

Hier geht es zum 3. Teil

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