Sternensturm (Kim Winter)

Veröffentlicht 17. August 2013 von erlesenebuecher

Tropical-World, Chronist & eiskristallgrün

Appetithäppchen: Iason hat sich entschieden: für die Liebe, für ein Leben mit Mia. Eigentlich perfekt. Aber plötzlich verschwinden Menschen spurlos aus der Stadt. Und ein unheimliches Flüstern spricht in der Nacht zu Mia. Sie fühlt sich gezogen und weiß nicht wohin. Stimmt es, dass die Entführer in Wirklichkeit hinter ihr her sind? Zweifel keimen auf, ob Mia tatsächlich bestimmt ist, den Frieden nach Loduum zu bringen. Und bald schon nährt sich der Verdacht, dass sie vielmehr von einer dunklen und gefährlichen Macht gelenkt wird. Als Wächter seines Planeten muss Iason eine folgenschwere Entscheidung treffen und Mia gerät in ein Netz aus Intrigen, in dem sie niemandem trauen kann, am wenigsten sich selbst.

Verfasserin: Kim Winter, geboren 1973 in Wiesbaden, lebt mit ihrer Familie im Taunus. Nach einer Ausbildung zur Sozialarbeiterin, arbeitete sie im Pflegekinderdienst und in einem Waldkindergarten. Dann widmete sie sich voll und ganz ihrer Leidenschaft, die sie selbst als „Schreibsucht“ bezeichnet. Dem Wald ist Kim Winter übrigens noch immer sehr verbunden, weil sie dort neben einem Café in Wiesbaden am liebsten schreibt, und das immer mit Musik im Ohr. Außerdem spielt sie Theater, engagiert sich umweltpolitisch und kann es nicht lassen, Dinge zu hinterfragen. „Bei Ungerechtigkeiten weggucken, geht gar nicht.“ Den Anfang der Liebesgeschichte von Mia und Iason erzählt Kim Winter in ihrem Erfolgstitel „Sternenschimmer“.

[Planet Girl/ Thienemann Verlag (2012)]

Meine Meinung: Der erste Teil endete in meinen Augen eher schwach und leider hat die Autorin genau hier angeknüpft und es wurde und wurde nicht besser.

Irgendwie war der Wurm drin. Ich bin überhaupt nicht reingekommen in die Geschichte. Es gab keinen roten Faden oder einen erkennbaren, nachvollziehbaren Spannungsbogen. Es plätscherte vor sich hin und ich habe oft auf der nächsten Seite die vorherige Seite schon vergessen und musste wieder zurückblättern.

Die Story hatte gute Ideen, wirkte auf mich insgesamt aber unausgegoren. Wahrscheinlich steckt da schon eine gute, kreative Idee hinter, aber Frau Winter konnte die nicht an die Leserin, also an mich, bringen. Schade!

Auch waren mir Mia und Iason zeitweise fast unsympathisch. Natürlich auch bezweckt durch ihren Wandel und der ständigen Unsicherheit, ob sie die Seiten gewechselt haben. Aber es war so schwer nachvollziehbar! Taria fand ich erst gut, aber schnell war klar, mit der stimmt was nicht. Ihre letztendliche Offenbarung ging mir viel zu schnell.

Tja, werde ich nun den dritten Band lesen? Wohl schon. Hoffnung auf Besserung habe ich noch.

Bewertung: 2 von 5 Punkten

Hier geht es zum 1. Teil

Hier geht es zum 3. Teil

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