Ein ganzes halbes Jahr (Jojo Moyes)

Veröffentlicht 9. September 2013 von erlesenebuecher

Tetraplegiker, Biene & Kalender der Abenteuer

Appetithäppchen: Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Fraund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Verfasserin: Jojo Moyes geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die „Sunday Morning Post“  in Hongkong und den „Independent“ in London gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in Essex.

[Rowohlt Taschenbuch Verlag (2013)]

Meine Meinung: Ein Buch, das ja schon seit einiger Zeit in aller Munde bzw. auf allen Blogs ist.

Ich habe sooo sooo viel Gutes über das Buch gehört und viele sprachen sofort vom Jahreshighlight etc. Grundsätzlich interessiert mich dann so ein Buch schon und ich denke, dass man es dann wohl mal lesen sollte, aber ich lasse mir gerne damit Zeit, bis der Hype abgeschwächt ist, da ich ansonsten immer so super kritisch rangehe. So habe ich z.B. auch immer noch nicht „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ gelesen, obwohl es schon ewig auf meinem SuB liegt. Nun ja, aber aus meiner Zettelkiste habe ich nun mal dieses Buch gezogen…

Ich freue mich, mitteilen zu können, dass es alle Erwartungen erfüllt hat! Es ist ganz ganz wunderbar, zauberhaft und schön! Ich wurde getragen von dieser feinen, sensiblen und großartigen Liebesgeschichte. Konnte mich so sehr mit Lou anfreunden und fand Will wirklich toll, bestimmend, sexy und überheblich.

Der Schreibstil lädt dazu ein, sich fallen zu lassen und die Zeit um einen herum zu vergessen. Die Charaktere sind vielschichtig, interessant und entwickeln sich anregend und einfühlsam weiter.

Das Thema Tetraplegie und Sterbehilfe wird nicht mit Samthandschuhen angefasst, aber auch nicht überstrapaziert. Interessant ist dazu auch das Interview mit der Autorin, welches in meiner Ausgabe im Anhang zu finden ist.

Ich weiß nicht, ob es mein Jahreshighlight wird, aber Lesen lohnt sich auf jeden Fall!

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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