Der kleine Vampir und der Lichtapparat (Angela Sommer-Bodenburg)

Veröffentlicht 18. Mai 2014 von erlesenebuecher

Jeden Morgen geht die Sonne auf, Anstandsdame & Nachtblindheit

Appetithäppchen: Rüdiger ist verliebt, und verliebte Vampire bringen Opfer: Wegen Olga, seiner Auserwählten, macht er sogar freiwillig bei den Psychotherapiesitzungen von Dr. Schwartenfeger mit. Der sorgt sich vor allen Dingen um die stark ausgeprägte Sonnenphobie Rüdigers… Dabei sollte Rüdiger besser aufpassen, dass er seinen besten Freund Anton nicht verliert!

Verfasserin: Angela Sommer-Bodenburg hat Pädagogik, Soziologie und Psychologie studiert. Sie war 12 Jahre Grundschullehrerin in Hamburg und lebt inzwischen in Silver-City, New Mexico, USA, wo sie schreibt und malt. Ihre Erfolgsserie “Der kleine Vampir” wurde in 30 Sprachen übersetzt, zweimal für das Fernsehen verfilmt und kam im Jahr 2000 mit einer internationalen Großproduktion auf die Kinoleinwand. Zudem gibt es ein Musical, Theaterstücke, Kassetten und CDs vom “Kleinen Vampir”.

[Rowohlt Taschenbuch Verlag (2000)]

Meine Meinung: Das Buch beschreibt Rüdigers weitere Therapie-Sitzungen bei Dr. Schwartenfeger, an denen er teilnimmt, um seine Sonnenlicht-Phobie zu bekämpfen, damit er Olga beeindrucken kann. Es ist schon wirklich herrlich, sich Rüdiger unter dem Solarium mit gelbem Stirnband und Sonnenöl vorzustellen.

Allerdings, wenn wir schon bei Rüdiger sind, ist da auch der Schwachpunkt des Teils. Rüdiger tritt wirklich nur kurz auf und ist ständig griesgrämig. Das ist man ja schon gewohnt, aber dieses Mal, finde ich, ist es zu viel. Außerdem passiert nur immer samstags etwas. Was machen Anton und Rüdiger denn an den anderen Tagen? Das wird gar nicht erwähnt.

Ab der Mitte des Buches wird es aber noch ein wenig amüsant und auch spannend. Tante Dorothee hat einen Verehrer! Das ist schon mal klasse, aber dann stellt sich auch noch heraus, dass der Verehrer der umheimliche Patient von Dr. Schwartenfeger ist. Igno von Rant! Allerdings ist dieser sehr sehr rätselhaft…

Ansonsten säuselt Anna Anton wieder Liebesschwüre entgegen. Die Beziehung zwischen Anton und seine Eltern finde ich furchtbar.

Leider ein wenig dürftig dieser Teil.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 10. Teil

Hier geht es zum 12. Teil

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