Mini Shopaholic (Sophie Kinsella)

Veröffentlicht 23. August 2014 von erlesenebuecher

Shop In Private, Überraschungsparty & Trodeln

Appetithäppchen: Becky Brandon, geborene Bloomwood, hatte sich ihr Dasein als Mutter leichter vorgestellt. Die zweijährige Minnie ist aber auch ein sehr lebhaftes, willensstarkes Kind – man könnte sie auch als anstrengend bezeichnen. Ihr Lieblingswort ist „mein!“, und eine Vorliebe für Markenartikel ist nicht zu übersehen. Woher sie das nur hat? Becky jedenfalls kauft neuerdings nur noch das Nötigste: Handtaschen, Schuhe, Spielsachen, Kleider… Aber nicht nur das Sparen verlangt Energie. Becky sucht mit ihrem Mann Luke ein eigenes Zuhause, plant eine gigantische Party, entwickelt innovative Ideen für ihren Job und will Minnie eine perfekte Mutter sein. Doch so langsam wächst ihr alles über den Kopf…

Verfasserin: Sophie Kinsella (eigentlich Madeleine Wickham) wurde am 12. Dezember 1969 in London geboren. Sie studierte Politik, Philosophie und Ökonomie an der Universität von Oxford, bevor sie als Wirtschaftsjournalistin zu arbeiten begann. Ihre Schnäppchenjägerin-Romane um die liebenswerte Chaotin Rebecca Bloomwood werden von einem Millionenpublikum verschlungen.

[Wilhelm Goldmann Verlag (2010)]

Meine Meinung: Kinsella bleibt ihrem Stil treu. So wie bei allen anderen Shopaholic-Teilen bekommt man Unterhaltung, Spaß, leichte Kost und eine nervige, aber irgendwie auch ein wenig liebenswerte Protagonistin, die natürlich von einem Schlamassel in den nächsten steuert, geliefert. Zum Glück löst sich am Ende ja aber alles wieder auf.

Die Story ist vorhersehbar, hat aber doch ein paar nette, überraschende Wendungen. Becky Brandon, geborene Bloomwood, versucht nicht nur ihre sehr muntere Tochter richtig zu erziehen und ihren Job mit neuen Ideen gut auszuüben, nein, nun soll auch noch eine riesige Überraschungsparty für Luke organisiert werden. Das kann ja alles gar nicht klappen.

Der Schreibstil ist wieder einmal so flüssig und gut, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Köstlich sind die kurzen Briefe, Emails, Listen, … die meist am Ende des Kapitels zu finden sind.

An sich also eigentlich ein perfekter Frauenroman bzw. Chick-Lit-Roman, wenn einem die Protagonistin nicht immer wieder so aufregen und nerven würde. Aber so ist sie eben, die Becky.

Der Schluss lässt etwas hoffen (und/oder befürchten?), dass die Reihe immer noch nicht abgeschlossen ist. Zu viele Fragen bleiben offen.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Hier geht es zum 5. Teil

Hier geht es zum 7. Teil

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