Der kleine Wassermann (Otfried Preußler)

Veröffentlicht 30. September 2014 von erlesenebuecher

Mühlenweiher, Karpfen & gebratene Steine

Appetithäppchen: Im Haus des Wassermanns und seiner Frau herrscht helle Aufregung. Mitten im Mühlenweiher hat sich Nachwuchs mit grünen Haaren und einer roten Zipfelmütze angesagt, und nun kommen die Fische von nah und fern, um zu gratulieren. Bald schon will der kleine Wassermann, sehr zum Leidwesen seines besorgten Vaters, die Welt erkunden. Flink und unbeschwert schwimmt er über das Wassermannhaus, verfängt sich im Gestrüpp der Schlingpflanzen, schließt Freundschaft mit den Fischen, kümmert sich um die unachtsam von Menschen ins Wasser geworfenen Abfälle und sorgt für eine mittlere Katastrophe, als er das Wasser des Mühlenteichs ablässt. Dann hält es ihn nicht mehr unter Wasser: Er will die Welt darüber erkunden. Und dann gibt es ja noch das ebenso rätselhafte wie unheimliche Neunaugen-Monster, das den kleinen Wassermann sogar bis in seine Träume verfolgt…

Verfasser: Otfried Preußler (* 20. Oktober 1923 in Reichenberg, Böhmen als Otfried Syrowatka; † 18. Februar 2013 in Prien am Chiemsee) war ein deutscher Kinderbuchautor. Seine bekanntesten Werke sind „Der kleine Wassermann“, „Der Räuber Hotzenplotz“, „Krabat“, „Das kleine Gespenst“ und „Die kleine Hexe“. Die Gesamtauflage seiner in insgesamt 55 Sprachen übersetzten 32 Bücher liegt bei 50 Millionen Exemplaren.

[K. Thienemanns Verlag (1956)]

Meine Meinung: Durch dieses Buch werden bei mir tolle Kindheitserinnerungen geweckt. Ich war damals begeistert von dem Buch und bin es immer noch, auch nach wiederholtem Lesen. Man taucht regelrecht ab in eine faszinierende Welt. Es ist ja auch eine aufregende Vorstellung, dass unten am See eine ganz eigene Welt herrscht. Besonders fand ich immer die Haare und die Augen des kleinen Wassermann, die ja so wunderschön grün sind.

Er erlebt jede Menge Abenteuer und ist manchmal ganz schön frech. Seine Geschichten sind spannend und amüsant, z.B. wie er den Angler oder den Müller ärgert. Er ist immer neugierig und findet am Ende sogar richtige Freunde. Etwas Angst hatte ich aber immer vor dem Neunauge, der war echt gruselig.

Mein Sohn ist ebenfalls begeistert von dem Buch und hat immer wieder gefragt, ob es nicht doch vielleicht wirklich Wassermänner gibt, und thematisiert, dass der kleine Wassermann ja Schwimmhäute hat. Das ließ ihm keine Ruhe. Am besten fand er natürlich die Rutschpartie über die Holzrinne und das Wasserrad.

Dieses Buch eignet sich in meinen Augen hervorragend zum Vorlesen, da vor allem die Sprache sehr schön ist und man viele Wörter wiederfindet, die viel zu selten benutzt werden!

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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