Der Räuber Hotzenplotz (Otfried Preußler)

Veröffentlicht 13. November 2014 von erlesenebuecher

Kaffeemühle, Unke & Kartoffeln schälen

Appetithäppchen: Kasperl und Seppel machen sich auf, den wilden Räuber Hotzenplotz zu fangen, der Großmutters Kaffeemühle gestohlen hat. Unglücklicherweise geraten sie dabei in die Hände des Räubers Hotzenplotz und des bösen Zauberers Petrosilius Zwackelmann.

Verfasser: Otfried Preußler wurde am 20. Oktober 1923 in Reichenberg/Böhmen geboren. Nach dem Krieg und fünf Jahren hinter sowjetischem Stacheldraht kam er nach Oberbayern. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Rosenheim, war bis 1970 Volksschullehrer und widmet sich seither ausschließlich seiner literarischen Arbeit. Sich selbst mit Vorliebe als Geschichtenerzähler bezeichnend, gilt er heute als einer der namhaftesten und erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Preußlers Kinder- und Jugendbücher haben inzwischen eine Gesamtauflage von über 40 Millionen Exemplaren erreicht und liegen in rund 260 fremdsprachigen Übersetzungen vor, seine Bühnenstücke zählen zu den meistgespielten Werken des zeitgenössischen Kindertheaters.

[K. Thienemanns Verlag (1962)]

Meine Meinung: Wer kennt ihn nicht? Der Schurke jedes Kinderzimmers! Der Räuber Hotzenplotz. Auch ich habe mich vor ihm gefürchtet, gleichzeitig wirkt er aber auch so faszinierend auf die Kinder. Kasperl und Seppel müssen einige Abenteuer auf sich nehmen, damit der Wachtmeister Dimpfelmoser ihn ins Spritzenhaus sperren kann.

Otfried Preußler ist ein Garant für ein gutes Kinderbuch. Mich überzeugt er durch seine schöne Sprache und geniale Wortwahl. Räuber Hotzenplotz ist natürlich ein Muss – gerade für kleine Jungs, aber gehörte nie zu meinen allerliebsten Kinderbüchern.

Mein Sohn jedoch war begeistert von Räuber „Rotzenklotz“. Er fand die Geschichte einerseits ein wenig gruselig, wollte aber andererseits immer weiterlesen. Allerdings erinnere ich mich ebenfalls daran, dass gerade dieser Band schon damals nicht so ganz meiner war. Vor allem den Zauberer Petrosilius Zwackelmann und die Unke fand ich unheimlich.

Am besten fand mein Sohn die Schilder im Kellergang: Eintritt streng verboten! – Eintritt strengstens verboten!! – Eintritt allerstrengstens verboten!!! und natürlich das Ende, als Hotzenplotz eingebuchtet wurde.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 2. Teil

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