Hotzenplotz 3 (Otfried Preußler)

Veröffentlicht 23. November 2014 von erlesenebuecher

Schnauzball, Waschhaus & Käse- und Rollmops-Kürbisse

Appetithäppchen: Der Räuber Hotzenplotz ist wieder da! Und versetzt Kasperl, Seppel, Großmutter und Wachtmeister Dimpfelmoser in helle Aufregung. Zwar will er seinen Räuberhut an den Nagel hängen, aber auch ein ehemaliger Räuber muss schließlich von etwas leben …

Verfasser: Otfried Preußler stammte aus Nordböhmen, wo seine Vorfahren seit dem 15. Jahrhundert als Glasmacher im Vorland des Iser- und Riesengebirges ansässig waren. Er wurde am 20. Oktober 1923 als Sohn eines Lehrers im nordböhmischen Reichenberg geboren. Nach dem Krieg und fünf Jahren in sowjetischer Gefangenschaft, kam er im Sommer 1949 nach Oberbayern, wohin es seine Angehörigen nach der Vertreibung aus der böhmischen Heimat verschlagen hatte. Seither lebte er in Oberbayern. Er starb am 18. Februar 2013. Sein erstes Buch, „Der kleine Wassermann“, schrieb Otfried Preußler 1956. Damals war er noch Lehrer an einer Volksschule in Oberbayern, und wenn seine Schüler wieder einmal besonders unruhig waren, dann erzählte er ihnen Geschichten, die er später aufschrieb und veröffentlichte. Otfried Preußler hat über 35 Bücher geschrieben, die in mehr als 50 Sprachen und über 350 Ausgaben übersetzt wurden und für die er viele Preise und Auszeichnungen erhalten hat. Die weltweite Gesamtauflage seiner Bücher beträgt rund 50 Millionen Exemplare.

[K. Thienemanns Verlag (1973)]

Meine Meinung: Wir kriegen momentan einfach nicht genug von Räuber Hotzenplotz und da musste der dritte Band natürlich auch noch schnell vorgelesen werden. Ebenfalls wieder ein Kinderbuchklassiker, den ich schon aus meiner Kindheit kenne.

Auch wenn dieser Teil nicht ganz so spannend ist, wie der zweite Band, besticht er wieder durch viel Räuber Hotzenplotz. Vor allem die ganze Sequenz im Wald, als er mit Kasperl und Seppel das Schießpulver in die Luft sprengt (das Highlight meines Sohnes), die Pistolen im Moor versenkt und dann auf einer Lichtung kocht, fand ich großartig.

Leider ist die Auflösung des Rätsels um die verschwundene Kristallkugel nicht ganz so spannend (naja wobei mein vierjähriger Sohn natürlich nichts ahnte und ganz überrascht war). Insgesamt aber wieder einmal ein tolles Kinderbuch, das zum Vorlesen einlädt!

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

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