Der fromme Chaot auf Gemeindefreizeit (Adrian Plass)

Veröffentlicht 12. Dezember 2014 von erlesenebuecher

Frische Ausdrucksformen, boogeln & Ritzenrohr

Appetithäppchen: Anne ist entsetzt, als Adrian ihr beichtet, dass er sich hat überreden lassen, die nächste Gemeindefreizeit zu organisieren – hegt sie doch berechtigte Zweifel am Organisationstalent ihres Mannes. Erst als ihr Sohn Gerald, mittlerweile verheiratet und selbst Pastor, vorschlägt, ihre beiden Gemeinden für das Wochenende zusammenzutun, lässt sie sich von seiner Vorfreude anstecken. Natürlich wäre Adrian nicht Adrian, liefe alles nach Plan: Wer konnte aber auch damit rechnen, dass das Freizeitheim irrtümlich eine Erholungsgruppe für Schizophrene erwartet? Und als Adrians Schwiegertochter ihm auch noch eine bedrückende Neuigkeit offenbart, droht das Wochenende gänzlich zu scheitern…

Verfasser: Adrian Plass (Jahrgang 1948) ist einer der erfolgreichsten christlichen Autoren der Gegenwart. Sein typisch britischer Humor und die herausfordernde Ehrlichkeit seiner Texte haben ihm längst Kultstatus eingebracht. Weltweit kursieren rund zwei Millionen Exemplare seiner über dreißig Bücher.

[Brendow Verlag (2013)]

Meine Meinung: Ich mochte die Bücher von Adrian Plass in den 90er sooo gerne! Und letztens habe ich ja schon Andromedas Briefe gelesen und festgestellt, dass die Zeit wohl einfach für mich und diese Bücher vorbei ist. Allerdings dachte ich, nun ist dieses Buch gerade erst erschienen und vielleicht passt es dann besser zu mir. Aber leider leider ist das nicht der Fall.

Ich fand es nicht besonders witzig, teilweise etwas langatmig und auch langweilig. Die Personenbeschreibungen wirken ausgelutscht und tja, wie soll ich es beschreiben, es ist wie aufgewärmter Kaffee, nicht gut.

Wenn ich lange nachdenke, gibt es vielleicht zwei Stellen, die mich ein wenig aufmerken ließen, zum einen die Szene mit den Ritzenrohr und zum anderen die Tatsache, dass es natürlich schon gut ist, christliche Lektüre zu lesen, da man sich doch zumindest mit Gott beschäftigt, und das Thema „Gebet“ fand ich teilweise ganz gut in diesem Buch.

Bewertung: 2 von 5 Punkten

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