[Kinderbuch] Mama Muh und die Krähe (Jujja & Tomas Wieslander/ Sven Nordqvist)

Veröffentlicht 18. Januar 2015 von erlesenebuecher

Es war ein warmer Tag zu Sommeranfang. Die Sonne schien.

[Verlag Friedrich Oetinger (1995)]

Wer Mama Muh kennt, weiß. dass sie eine ziemlich ungewöhnliche Kuh ist. Eine, die keine Lust hat, ihre besten Tage auf der Weide zu verdösen oder im Stall. Wenn andere Kühe zufrieden kauend in die Gegend glotzen, tut Mama Muh mit schöner Regelmäßigkeit eins: aus der Reihe tanzen. Hauptsache, dass der Wind ihr dabei so richtig schön um die Ohren pfeift. Wenn die Krähe aus dem Krähenwald auch oft der Flügelschlag trifft, was macht das schon. Schließlich ist sie Mama Muhs beste Freundin. Und beste Freundinnen müssen zusammenhalten, was immer geschieht.

Geschichte: Dies ist ein Mama Muh-Vorlesebuch. Es beinhaltet folgende 12 Geschichten: Mama Muh lernt radfahren/ Mama Muh lernt tauchen/ Mama Muh in der Stadt/ Mama Muh in der Bücherei/ Mama Muh geht angeln/ Grau/ Der Flugfisch/ Der Tigerzug/ Die Tigerkrähe/ Mama Muh tanzt/ Mama Muh im Dunkeln/ Sankta Mucia.

Bis jetzt kannte ich nur die Mama Muh-Bilderbücher und war etwas überrascht, da hier der Schreibstil anders ist. Vielleicht liegt es daran, dass dieses Vorlesebuch ein wenig älter ist. Zum Beispiel haben wir das Bilderbuch „Mama Muh geht schwimmen„, welches letztes Jahr erschienen ist. Nun verwunderte es mich, in diesem Buch die Geschichte „Der Flugfisch“ zu lesen, die die komplette zweite Hälfte des Bilderbuches wiedergibt. Sehr seltsam! Aber zurück zum Schreibstil. Ich fand ihn nur schwer ertäglich. Ständig steht da „Flatter, flatter, flatter“ (wobei ich immer an Axel Stein als Tom Gerhards Sohn denken muss…), „Krächz“ oder „Muh“. Mich nervte das beim Vorlesen.

Und etwas genervt hat mich auch die Krähe. Ich mag ihre Art nicht, wobei das natürlich irgendwie lustig sein soll.

Aber was soll’s, mein Sohn gefiel das Buch und Mama Muh macht schon verrückte Sachen.

Bilder: Zu jeder Geschichte gibt ein einseitiges Bild, das sehr schön und lustig ist. Mama Muh und die Natur sind wirklich gelungen.

Ansonsten ist es ja eben ein Vorlesebuch und kein Bilderbuch. Trotzdem gibt es auf jeder Seite unten am Seitenrand ein gutes Bild. Zwar innerhalb einer Geschichte immer das gleiche, aber so hat das Kind immerhin ein wenig was zum Gucken.

Highlight: Frage an meinen Sohn: Was gefällt dir an dem Buch am besten? Antwort: Wie Mama Muh in den See springt und tanzt.

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