Dicke Hose (Mia Morgowski)

Veröffentlicht 1. Februar 2015 von erlesenebuecher

Divenbotten, Betonfrisur & Falabella

Appetithäppchen: Um seinem besten Kumpel einen Gefallen zu tun, springt Alex kurzfristig als Verkäufer bei Miucci ein. Die Luxusmarke für Handtaschen und Damen-Unterwäsche ist natürlich so gar nicht seine Welt. Aber verkaufen, denkt er, kann man alles. Doch plötzlich soll Alex pinkfarbene Samtanzüge tragen und Gucci von Pucci unterscheiden. Dabei weiß er nicht mal, was eine Clutch ist, geschweige denn wie man sie hält! Was tun? Um seine neue Chefin zu beeindrucken, macht Alex erst einmal einen auf dicke Hose. Zu dumm nur, dass Victoria so verdammt attraktiv ist – und ihn schon bald durchschaut…

Verfasserin: Mia Morgowski wurde in Hamburg geboren. Sie ist gelernte Graphik-Designerin und hat viele Jahre in verschiedenen Werbeagenturen gearbeitet. 2008 erschien ihr Debütroman „Kein Sex ist auch keine Lösung“, der sich bisher über 150.000-mal verkauft hat. Der gleichnamige Kinofilm kam 2011 in die deutschen Kinos. Nach „Auf die Größe kommt es an“ erschien von Mia Morgowski zuletzt „Die Nächste, bitte!“.

[Rowohlt Taschenbuch Verlag (2012)]

Meine Meinung: Es gibt Bücher, die empfinde ich manchmal als Zumutung für den Leser. Dieses ist eines davon. Ich hasse es, wenn Autoren ihre Protagonisten und damit auch ihre Leser für dumm verkaufen. Ähnlich wie bei diesem Buch ging es mir bei der Shopaholic-Reihe. Der Protagonist ist sooo dumm und naiv und kapiert wirklich gar nicht, was um ihn herum passiert. Und vor allem (so doof kann man nicht sein) sagt er immer das Falsche und lügt mehr und mehr, so dass die Probleme natürlich nicht kleiner, sondern größer werden. Bei der Shopaholic-Reihe ließ ich es mir noch gefallen, da die Protagonistin trotzdem ab und an lustig und spritzig rüberkam und die Lektüre ansonsten einige gute Ideen hatte. Bei „Dicke Hose“ jedoch kam ich mir manchmal als Leser echt verarscht vor. Eigentlich auch eine Anmaßung, dass die Autorin aus der Sicht eines Mannes schreibt und ihn so dämlich dastehen lässt.

Leider hat mich die Thematik auch so gar nicht gepackt und das Modethema ist ja auch nicht neu.

Zwei Punkte gibt es aber trotzdem, da der Roman zum einen in Hamburg spielt und zum anderen die letzten hundert Seiten doch noch einigermaßen versöhnlich waren. Sie waren wenigstens etwas spannend und nett.

Bewertung: 2 von 5 Punkten

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