Das verlorene Symbol (Dan Brown)

Veröffentlicht 8. März 2015 von erlesenebuecher

Noetik, Deprivationstank & Apotheose

Appetithäppchen: Robert Langdon ist zurück – und er begibt sich auf eine Jagd, die in der Geschichte des Thriller ihresgleichen sucht: Als der Professor aus Harvard von seinem ehemaligen Mentor Peter Solomon gebeten wird, kurzfristig einen Vortrag im Kapitol zu halten, reist er umgehend nach Washington. Was ihn dort erwartet, ist jedoch nicht ein gespanntes Publikum, das seinen Ausführungen zur Symbolik in der Architektur der Hauptstadt folgen möchte. Stattdessen findet er die mit rätselhaften Tätowierungen versehene, abgetrennte Hand eines Menschen vor. Und es erwartet ihn ein perfider Killer, der von einer geheimnisvollen Mission erfüllt ist. Der Suche nach etwas, das tief im Herzen der amerikanischen Metropole verborgen liegt – und dessen Entdeckung den Lauf der Geschichte für immer verändern würde.

Verfasser: Dan Brown, geboren am 22. Juni 1964, wuchs als ältestes von drei Kindern in Exeter, New Hampshire, auf und machte 1986 am Amherst College Abschlüsse in Englisch und Spanisch. 1998 erschien in den USA sein erste Buch „Digital Fortress“ (deutsch: „Diabolus“), bevor er mit Robert Langdon einen Helden schuf, der die Leser der Romane „Illuminati“ und „Sakrileg – The Da Vinci Code“ im Sturm eroberte. Seitdem gehört Dan Brown zu den erfolgreichsten Autoren aller Zeiten. Als Produzent war er maßgeblich an den Blockbuster-Verfilmungen „Illuminati“ und „The Da Vinci Code“ beteiligt. Dan Brown ist verheiratet und lebt mit seiner Frau Blythe, einer Kunsthistorikerin, in New Hampshire.

[Lübbe (2009)]

Meine Meinung: Die Dan Brown-Bücher sind ja immer super interessant, fesselnd und faszinierend. So war es auch bei diesem wieder. Allerdings fand ich, dass es im Gegensatz zu „Illuminati“ und „Sakrileg“ doch ein paar Schwächen hat. Die Thematik ist unbestreitbar wieder einmal klasse, aber irgendwie nicht besonders neu.

Die Handlung beschränkt sich auf eine Nacht und ist eigentlich sehr kompakt, aber auf 765 Seiten sind in meinen Augen einige Längen zu finden, die dem Lesefluss im Weg waren. Das fand ich schade und habe das bei den anderen Büchern von ihm nicht so empfunden.

Natürlich gab es viele kleine neue Informationen und Ideen, die über viele Seiten getragen haben, aber gerade das Ende fand ich etwas fad. Sehr gut sind wieder einmal die Charaktere, wobei die Bösen auch immer ähnlich gestrickt sind, aber Langdon überzeugt ja eigentlich immer. Sehr gerne hätte ich die illustrierte Ausgabe gehabt, so musste ich mir immer wieder einige Dinge im Internet angucken.

Insgesamt ein spannendes Buch, welches einen nicht so schnell loslässt und oft aufmerken ließ, aber etwa 200 Seiten weniger wären eventuell besser gewesen.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

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3 Kommentare zu “Das verlorene Symbol (Dan Brown)

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