Unten am Fluss – Watership Down (Richard Adams)

Veröffentlicht 6. Juni 2015 von erlesenebuecher

Kratzer, Honigwabe & El-ahrairah

Appetithäppchen: Die weltbekannte Saga vom Exodus der Kaninchen enthält in ungewöhnlicher Frische alles, was die Abenteuer eines wandernden Volkes ausmacht: Bedrohung der alten Heimat, Prophezeiung des Untergangs, Auszug unter einem jungen Heißsporn, Abenteuer ohne Zahl im feindlichen wie im gelobten Land, Meuterei, Treuebruch und Heldenmut, Schlachten mit hohem Blutzoll – und schließlich Einzug ins Land der Freiheit, des Friedens und allgemeinen Glücks.

Verfasser: Richard Adams, 1920 in Berkshire geboren, studierte in Oxford Literatur und Geschichte. Auf den häufigen Fahrten zwischen seiner Londoner Wohnung, seinem kleinen Landhaus in den Downs südwestlich von London und Stratford-on-Avon unterhielt er seine Töchter Juliet und Rosamond mit Geschichten über Kaninchen und begann schließlich, sie aufzuschreiben. Nach dem Welterfolg von „Unten am Fluss“ hat Richard Adams seine Tätigkeit beim englischen Amt für Umweltschutz aufgegeben, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er lebt mit seiner Familie auf der Insel Man.

[Verlag Ullstein (1975)]

Meine Meinung: Immer wieder hörte ich von diesem Buch und natürlich von dem Film, beides war mir aber unbekannt. Nun denke ich ja oft, dass einige Klassiker einfach gelesen werden sollten, so vielleicht auch dieses Buch. Auf meiner Ausgabe steht: „Dieses Buch hat er verdient, unsterblich zu werden.“ [Horst Stern im SPIEGEL]. Tja, ähm, also da muss ich leider zugeben, den Satz würde ich nicht unterschreiben.

Ich fand es streckenweise sehr sehr anstrengend, langatmig und langweilig. Die Sprache hat sich mir fast bis zum Ende nicht erschlossen. Warum muss der Autor so viele Wörter aus der Kaninchensprache (?) einfließen lassen? Weil es seit „Herr der Ringe“ hip ist? Der Unterschied ist, da funktionierte es, hier nicht.

Klar, der Roman ist unwahrscheinlich komplex und behandelt viele, immer noch aktuelle, Themen. Aber warum das ganze mit Kaninchen, hat sich mir nicht eröffnet, allerdings habe ich vielleicht irgendeine tiefere Dimension auch nicht verstanden.

Gegen Ende wurde es ein wenig spannender und interessanter. Und die Geschichten rund um El-ahrairah haben mir mit am besten gefallen. Natürlich waren auch die unterschiedlichen Charaktere wirklich vielschichtig und gut.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

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