Ein Vampir zum Dinner (Michele Bardsley)

Veröffentlicht 23. Juli 2015 von erlesenebuecher

Rubin, Ustulation & Bibliothekarin

Appetithäppchen: Blut statt Schokolade, Selbstbräuner statt Sonnenmilch: Die Welt von Single-Mom Evangeline steht Kopf, seit sie vor drei Monaten zum Vampir wurde. Da fällt ihr ausgerechnet der Mann zu Füßen, der ihr Leben auf dem Gewissen hat: Lorcan O’Halloran, Vampir und Druide – und für seine 4000 Jahre immer noch ziemlich sexy! Gegen ihren Willen gerät Evangeline bald immer stärker in seinen Bann. Aber kann Lorcan sie auch beschützen? Vor dem unbekannten Bösen, das über ihre Heimatstadt Broken Heart hereinbricht…

Verfasserin: Die preisgekrönte Autorin Michele Bardsley denkt sich fiktionale Welten aus, weil die Realität manchmal einfach keinen Spaß macht. Warum ist es zum Beispiel bis heute niemandem gelungen, kalorienfreie Schokolade herzustellen? Das wäre doch mal was! Mit ihrem Ehemann, zwei Kindern und drei verwöhnten Katzen lebt Michele in Tulsa, Oklahoma.

[Mira Taschenbuch (2009)]

Meine Meinung: Der zweite Band der Broken Heart-Reihe handelt von neuen Protagonisten. Die beiden vom ersten Band, Jessica und Patrick, spielen nur noch Nebenrollen. Nun geht es um Jessicas Freundin Evangeline, die alleinerziehende Bibliothekarin, welche plötzlich eine besondere Gabe besitzt, nachdem sie zum Vampir verwandelt wurde. Sie kann die Gedanken von Menschen hören, welche sich in Tiere verwandeln können. Und das sind ja nun so einige in Broken Heart, vor allem seitdem das Kontaminus-Virus um sich greift.

Immer noch finde ich die Bücher von Frau Bardsley sehr unterhaltsam, lustig und schnell zu lesen. Die Seiten rieseln nur so durch die Finger. Es ist sogar teilweise etwas spannend und interessant.

Aber leider finde ich, dass die Autorin diese gute Idee, welche mich am ersten Buch so fesselte, dass gerade normale Hausfrauen in Vampire verwandelt werden, so dass man ein Frauenroman mit Vampiranteil hat, nicht streng genug durchführt und nun doch versucht in die Mystery-Ecke mit Tiefgang abzudriften. Und das funktioniert leider nicht. Sie versucht zu viel. Nun werden neben den ganzen keltischen Sagen, auch der zweite Weltkrieg, die Nazis, die Roma als Vampirjäger und plötzlich sogar Kleopatra und die Römer dazugezogen. Das funktioniert irgendwie so gar nicht und kam mir sehr seltsam vor.

Aber trotzdem gefiel mir die vordergründige Geschichte rund um Eva und Lorcan, ihre Bücher, Evas Tochter Tamara und die Gestaltwandler. Da das Buch keine Längen hatte und wirklich schnell durch war, freue mich auf den dritten Band und hoffe auf weniger wirre Hintergrundinformationen.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Hier geht es zum 1. Teil

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Ein Kommentar zu “Ein Vampir zum Dinner (Michele Bardsley)

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