Urmel aus dem Eis (Max Kruse)

Veröffentlicht 31. August 2015 von erlesenebuecher

Schlummertonne, Höhlenorgel & Futsch

Appetithäppchen: In der Mitte der Welt liegt die Insel Titiwu. Hier lebt der etwas seltsame Professor Habakuk Tibatong mit seinen sprechenden Tieren wie im Paradies. Eines Tages jedoch geschieht etwas, das das Leben aller auf Titiwu völlig verändert: Ein Eisberg landet auf der Insel. Und in ihm ist ein riesiges Ei. Aus dem Ei schlüpft ein seltsames Wesen – das Urmel. Vorbei ist es mit den geruhsamen Zeiten. Vor allem dann, als König Futsch von Pumpolonien kommt, um das Urmel für seinen Zoo zu fangen.

Verfasser: Max Kruse (*19. November 1921 in Kösen) ist ein deutscher Schriftsteller und Kinderbuchautor. Neben der Reihe um das Urmel verfasste er verschiedene andere Reihen, etwa die „Löwe“-Bücher, „Der Morgenstern“, „Don Blech“, „Im weiten Land der Zeit“ und „Lord Schmetterhemd“. Außerdem gehört er dem wissenschaftlichen Beirat der Giordana-Bruno-Stiftung an. Ein religionskritisches Werk ist das Buch „Antworten aus der Zukunft“, das 2008 erschienen ist. Das Buch ist eine Neuauflage des 2007 unter dem Pseudonym Friedhelm Schenitz veröffentlichten Buches „En(t)dzauberung. Herbst des Religionszeitalters“.

[Franz Schneider Verlag (1987)]

Meine Meinung: Ich habe „Urmel aus dem Eis“ nie in meiner Kindheit gelesen. Das zweite Buch habe ich irgendwann mal geschenkt bekommen, habe aber nicht so richtig den Zugang dazu bekommen, da wohl das erste Buch fehlte. Nun habe ich die Serie des Augsburger Puppentheaters gesehen und mitbekommen, worum es bei dem Urmel geht.

Endlich habe ich nun also das erste Buch gelesen und zwar meinem Kind vorgelesen. Das war besonders lustig, da zum einen mein Kind begeistert war und es zum anderen sehr amüsant ist das Buch vorzulesen, da die Tiere alle irgendeinen Sprachfehler haben, den man erstmal beim Vorlesen bewältigen muss.

Die Geschichte vom Urmel ist eine Art Märchen. Das Urmel hat tiefgefroren in einem Urzeit-Ei überlebt und erwacht auf einer Insel, auf der der Professor Tibatong den Tieren das Sprechen beigebracht hat. Leider musste der Professor mit seinem Fund angeben, so dass sich plötzlich auch andere für das Urmel interessieren. Mit Hilfe der vielen Freunde kann das Urmel aber letztendlich gerettet werden.

Ein wirklich nettes Kinderbuch, welches vielleicht den Erwachsenen nicht mehr besonders fasziniert aber durchaus unterhalten kann. Wir lesen auf jeden Fall weiter.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Hier geht es zum 2. Teil

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