Eat Pray Love (Elizabeth Gilbert)

Veröffentlicht 17. November 2015 von erlesenebuecher

Blaue Perle, Westler & Bananenwasser

Appetithäppchen: Elizabeth beschließt, ganz von vorne zu beginnen. Sie lässt New York hinter sich und tritt die Reise ihres Lebens an: Dolce Vita in Italien, Meditationslehre in einem indischen Ashram und schließlich die glückliche Balance zwischen innerem und äußerem Glück auf Bali.

Verfasserin: Elizabeth Gilbert ist die Autorin des internationalen Bestsellers „Eat, Pray, Love“, der in 30 Sprachen übersetzt wurde und mit Julia Roberts in der Hauptrolle verfilmt wird. Bei BvT erschienen außerdem „Elchgeflüster“ (2009) und „Der Hummerkrieg“ (2009). Im August 2010 erscheint ihr Buch „Der letzte amerikanische Mann“ bei BvT. Elizabeth Gilbert lebt in einer Kleinstadt in New Jersey.

[Berliner Taschenbuch Verlag (2006)]

Meine Meinung: Ich habe mich so auf das Buch gefreut, da es alles für eine gute Lektüre hat. Es geht um Selbstfindung, wobei die Protagonisten in tolle Länder reist. Es sollte folglich interessant und auch ein wenig spirituell, also anspruchsvoll, werden. Außerdem geht es um Liebe. Also ein tollen Frauenroman, der dann auch noch mit Julia Roberts verfilmt wurde. Das Buch muss ja einfach gut sein…

Es beginnt auch so. Elizabeth reist nach einer schwierigen Scheidung und innerer Unzufriedenheit für ein Jahr in die weite Welt. Sie beginnt in Italien, lernt die Sprache und viele neue Freunde kennen. Sie genießt die Zeit dort und vor allem das Essen. Sehr sympathisch, sehr locker, gute Unterhaltung.

Dann kommt die Indienreise, sie fängt ebenfalls sehr interessant an, da sie in einem Ashram leben wird. Auch dort lernt sie faszinierende Charaktere kennen. Aber (da kommt das Aber) leider driftet die Handlung dann immer ausschweifender in ihr Innenleben und eine Meditationsbelehrung ab. Das ist schade. Zu Beginn denkt man noch, ach interessant, das Buch hat Tiefe. Aber als es sich dann seitenlang hinzieht, wird es fast zum Sachbuch. Mir ist es zu wenig äußere Handlung, zu wenig Roman.

Das setzt sich in Bali fort, wird aber etwas besser. Leider ist aber der Gesamteindruck des Buches für mich dadurch stark getrübt. Es ist zu langatmig und anstrengend, obwohl es so gute Ansätze hat.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

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