Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (Michael Ende)

Veröffentlicht 10. Januar 2016 von erlesenebuecher

Scheinriese, Oberbonze & Neu-Lummerland

Appetithäppchen: Dies sind die lustigen und spannenden Abenteuer von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer mit Scheinriesen, Halbdrachen und vielen anderen außergewöhnlichen Wesen.

Verfasser: Michael Ende (1929-1995) hat in einer nüchternen, seelenlosen Zeit die fast verloren gegangenen Reiche des Phantastischen und der Träume zurückgewonnen. Er zählt heute zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern und war gleichzeitig einer der vielseitigsten Autoren. Neben Kinder- und Jugendbüchern schrieb er poetische Bilderbuchtexte und Bücher für Erwachsene, Theaterstücke und Gedichte. Viele seiner Bücher wurden verfilmt oder für Funk und Fernsehen bearbeitet. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche deutsche und internationale Preise. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt und haben eine Gesamtauflage von über 35 Millionen Exemplaren erreicht.

[K. Thienemanns Verlag (1960)]

Meine Meinung: Ein wunderschönes Buch meiner Kindheit, welches natürlich für mich eng mit der Serie der Augsburger Puppenkiste verbunden ist. Wann immer ich Stellen des Buches lese, sehe ich sofort die Szenen der Serie vor mir oder höre die Stimmen der einzelnen Protagonisten. Als Kind habe ich es selbst vorgelesen bekommen, dann habe ich es mir vor Jahren aber nochmal selbst gekauft, da die damalige Ausgabe meiner Schwester gehörte. Nun habe ich das Buch das erste Mal meinem Kind vorgelesen. Das war großartig! Genau das richtige für kleine Bücherwürmer.

Jim und Lukas erleben ein Abenteuer nach dem anderen und einige sind sogar richtig gefährlich, wie die Fahrt durch das Tal der Dämmerung oder durch die schwarzen Felsen. Aber am spannendsten ist es dann doch in der Drachenstadt… Mein Kind war begeistert und wollte immer weiter und weiter lesen. Gerade die Lokomotive Emma und der Junge Jim waren faszinierend und da wurde oft genau nachgefragt. Sehr schön sind auch die Bilder von F. J. Tripp.

Mir fiel dieses Mal beim wiederholten Lesen auf, dass es mir zum einen zu lange dauert bis sie endlich am Oberbonzen Pi Pa Po vorbeikamen und zum anderen habe ich wohl immer überlesen, dass es im „Tausend-Wunder-Wald“ in Mandala rosafarbene Tanzrehe gibt. Herrlich!

Mein Sohn war vor allem von der kleinen Lokomotive Molly am Ende begeistert. Am spannendsten fand er es in der Wüste mit der Fata Morgana.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 2. Teil

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