Der törichte Engel (Christopher Moore)

Veröffentlicht 28. Januar 2016 von erlesenebuecher

Flughund, IKEA & Warrior-Babe

Appetithäppchen: Weihnachten – eine besinnliche, eine fridliche Zeit: In einem Streit um Weihnachtsbäume erschlägt Lena Marquez ihren Exmann Dale, und ausgerechnet der kleine Josh muss das Unglück mit ansehen. Nun glaubt der Junge, der Weihnachtsmann sei ermordert worden, da Dale noch in einem Kostüm von Santa Claus steckte. Mit aller Inbrunst betet Josh gen Himmel, Santa möge wieder auferstehen, und tatsächlich wird sein Flehen erhört. Erzengel Raziel erweckt Dale zu neuem Leben, allerdings auch die anderen Toten vom nahe gelegenen Friedhof, die der weihnachtlichen Stille in Pine Cove ein jähes Ende bereiten…

Verfasser: Der ehemalige Journalist Christopher Moore arbeitete als Dachdecker, Kellner, Fotograf und Versicherungsvertreter, bevor er anfing, Romane zu schreiben. Er wird von der Kritik zu Recht immer wieder mit Douglas Adams und Terry Pratchett verglichen. Der Autor lebt in Cambria, Kalifornien.

[Goldmann Verlag (2005)]

Meine Meinung: Ähm, irgendwie war ich wohl im falschen Film… Also ich habe von Christopher Moore schon „Die Bibel nach Biff“ und „Lange Zähne“ gelesen und fand, oder trügt mich meine Erinnerung?, beide gut und amüsant, vor allem „Die Bibel nach Biff“ fand ich richtig unterhaltsam. Aber irgendwie war „Der törichte Engel“ vielleicht eher der Grund, warum Herr Moore mit Terry Pratchett verglichen wird, dessen Bücher ich auch nicht so richtig was abgewinnen kann.

Die Story fing eigentlich ganz interessant, aber etwas düster und deprimierend an. Die Stimmung in dem kleinen Ort Pine Cove ist eher bescheidend, da anscheinend fast alle Bewohner ihre Päckchen zu schleppen haben. Trennungen, Drogen, Einsamkeit, Enttäuschungen und eine gewisse Portion Geisteskrankheit macht die Mischung der Protagonisten aus. Dazu kommt dann der seltsame Engel Raziel, der seinen Auftrag etwas falsch versteht und die Absurdität nimmt ihren Lauf. Das städtische Weihnachtsfest wird von Zombies überschwemmt…

Zum Glück ist das Buch schmal, so dass meine Sprachlosigkeit und mein Erstaunen über die Geschichte nicht so lange dauerte. Aber, das muss ich zugeben, es gab auch einige lustige Momente, z.B. die Bardame Mavis, Der Wunsch der Zombies Ikea aufzusuchen oder die Vorstellung wie Molly als Warrior-Babe im Wald mit Schwert trainiert…

Bewertung: 2 von 5 Punkten

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: