Jim Knopf und die Wilde 13 (Michael Ende)

Veröffentlicht 31. Januar 2016 von erlesenebuecher

Meeresleuchten, Hauptmann & Perpetumobil

Appetithäppchen: Dies ist das zweite große Abenteuerbuch der beiden berühmten Lokomotivführer, denen kein Weg zu weit, kein Wasser zu tief und kein Berg zu hoch ist, um ihr Ziel zu erreichen.

Verfasser: Michael Ende (1929-1995) hat in einer nüchternen, seelenlosen Zeit die fast verloren gegangenen Reiche des Phantastischen und der Träume zurückgewonnen. Er zählt heute zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern und war gleichzeitig einer der vielseitigsten Autoren. Neben Kinder- und Jugendbüchern schrieb er poetische Bilderbuchtexte und Bücher für Erwachsene, Theaterstücke und Gedichte. Viele seiner Bücher wurden verfilmt oder für Funk und Fernsehen bearbeitet. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche deutsche und internationale Preise. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt und haben eine Gesamtauflage von über 35 Millionen Exemplaren erreicht.

[Thienemann Verlag (1962)]

Meine Meinung: Ach, wie toll fand ich als Kind das Perpetumobil! Das hat mich so fasziniert, vor allem diese detaillierte Zeichnung gleich im Einband.

Das zweite Abenteuer der beiden Lokomotivführer beginnt damit, dass sie einen Leuchtturm für Lummerland suchen. Das wäre doch genau der richtige Job für Herrn Tur Tur, den Scheinriesen. Also geht die aufregende Fahrt los. Unterwegs treffen sie allerdings das Meermädchen Sursulapitschi und den Magnetfelsen. Überall gibt es Abenteuer zu erleben. Als dann auch noch der Goldene Drache der Weisheit aufwacht und ihnen bei der Suche nach der Wilden 13 hilft, wird es richtig gefährlich. Die „13“ scheinen unbesiegbar zu sein…

Es ist ein tolles Kinderbuch, das eben auch wieder viele Kindheitserinnungen, ebenso wie die entsprechende Serie, auslöst. Allerdings fand ich bei diesem Teil, dass die ganze Geschichte irgendwie nicht so ganz aus einem Guss kommt. Es gibt viele kleine richtig gute Einzelgeschichten, wie eben die mit dem Perpetumobil oder die Befreiung aus der Räuberhöhle. Aber der ganze große rote Faden ist in meinen Augen etwas holperig. Außerdem fand ich das Ende mit dem Land Jimballa etwas langatmig und zu dick aufgetragen. Aber als Kind habe ich das wohl anders empfunden.

Mein Sohn fand die Wilde 13 super und hat sich am meisten gefreut, als Molly wieder da war. Das hat ihn schon beschäftigt, dass die kleine Lokomotive fast das ganze Buch über allein verschollen war.

Bewertung: 4 von 5 Punkte

Hier geht es zum 1. Teil

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