Frisch gepresst (Susanne Fröhlich)

Veröffentlicht 12. Mai 2016 von erlesenebuecher

PDA, Pizza & Mufrü

Appetithäppchen: „>Und jetzt wollen wir mal schön feste pressen, gell, Frau Schnidt.< Das kleine Arschloch, das sich anmaßt, mit mir gemeinsam pressen zu wollen, heißt Dr. Wiedmann und ist so ziemlich der unsympathischste und unleckerste Kerl, der mir in den letzten Jahren über den Weg gelaufen ist.“ Witzig, frech, schlagfertig: Die Radio- und Fernsehmoderatorin Susanne Fröhlich schreibt über Mutterglück. Und über Männer – tolpatschige Kerle, die Vater werden wollen, Mediziner, die sich als Juristen entpuppen, und seltsame Kreuzungen aus Heinz Schenk und Heiner Lauterbach.

Verfasserin: Die Frankfurterin Susanne Fröhlich ist Rundfunk- und Fernsehmoderatorin. Besonders bekannt wurde sie durch ihre Single-Show „Allein oder Fröhlich“ in der ARD und ihre Kultsendung „Ausgehspiel“ im Hessischen Rundfunk.

[Ullstein Verlag (2003)]

Meine Meinung: Tja, ich habe das Buch schon mal vor einigen Jahren gelesen und mich an fast nichts mehr erinnert. Nun lief ja irgendwann der Film im Kino und ich dachte, da muss ich wohl das Buch nochmal lesen. Das habe ich jetzt gemacht und muss sagen, hätte ich es mal nicht getan…

Beim ersten Lesen war ich auf jeden Fall kinderlos und es ist eben einige Jahre her. Deshalb fand ich das Buch wohl damals besser. Der Humor ist einfach veraltet und, nun ja, ich hatte eben vom Kinderkriegen keine Ahnung und dachte, das ist ja lustig, was die Frau da schreibt.

Nun bin ich älter, weiser und nicht unlustiger. Aber das Buch ist immer noch dasselbe. Es ist vom Humorlevel nicht mehr auf dem neuesten Stand. Man liest die 90er aus den Zeilen heraus. Da konnte man noch mit der platten Holzhammermethode kommen, heutzutage sind die wirklich guten lustigen Romane intelligenter, differenzierter und spitzfindiger.

Die Protagonistin Andrea ist eher farblos, besticht höchstens durch Faulheit, Schnippigkeit und Emotionslosigkeit. Sie hat gerade ein Kind bekommen, schläft aber am liebsten und ist froh, wenn sie das Baby nicht versorgen muss. Klar soll das alles überspitzt lustig sein, aber es ist so sehr von der Realität entfernt. Die Autorin ist selbst zweifache Mutter, aber irgendwie mag man es kaum glauben.

Zwei Punkte gibt es, da es leicht wegzulesen ist und nicht weiter störte.

Bewertung: 2 von 5 Punkten

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3 Kommentare zu “Frisch gepresst (Susanne Fröhlich)

  • Huhu,
    ich fand das Buch echt gruselig und das obwohl ich Kinderlos bin. Ihre Sprüche und der Versuch lustig zu sein hat irgendwann nur noch genervt.

    Ich wünsche dir einen tolles Pfingstwochenende!

    Ganz liebe Grüße
    Steffi

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