Pippi in Taka-Tuka-Land (Astrid Lindgren)

Veröffentlicht 12. Mai 2016 von erlesenebuecher

Spunk, Perlen & Krummeluspillen

Appetithäppchen: „Wir sagen Pippi Langstrumpf Unsterblichkeit und Weltruhm voraus.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) „Märchen, Eulenspiegelei, Münchhausiade, Wirklichkeit und Traum, kindliche Phantasterei und rührende Einfalt sind hier zu einer verblüffenden Einheit zusammengemixt.“ (Westdeutsche Schulzeitung) „Die kleine rothaarige Pippi ist ein Geschenk des Himmels für unsere Kinderstuben.“ (Frankfurter Rundschau)

Verfasserin: Astrid Lindgren wurde 1907 im schwedischen Småland geboren und starb 2002 in Stockholm. Die ‘bekannteste Kinderbuchautorin der Welt’ (DIE ZEIT) wurde u.a. mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, dem Alternativen Nobelpreis, dem Schwedischen Staatspreis für Literatur sowie dem Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet.

[Verlag Friedrich Oetinger (1951/ 2008)]

Meine Meinung: Bevor es in die Südsee geht, erlebt Pippi mit Thomas und Annika noch einige Abenteuer in der kleinen kleinen Stadt. Die Spunk-Geschichte ist natürlich famos. Als Kind fand ich allerdings besonders die Geschichte mit dem Fragesport toll. Da sollen nur die Kinder, die besonders gut in der Schule sind, Geschenke bekommen, aber nicht mit Pippi. Sie stellt auch einige Fragen, die jedes Kind beantworten kann, so dass alle Geschenke bekommen. Diese Vorstellung fand ich so schön.

Aber dann geht es zur Taka-Tuka-Insel in der Südsee. Das ist natürlich großartig. Aber es wird noch besser, da alle Erwachsenen auf Jagd gehen und die Kinder auf der Insel allein zurück bleiben. Allerdings müssen sie es dann nicht nur mit Haien sondern auch mit Banditen aufnehmen. Gut, dass die starke Pippi dabei ist.

Ich habe ja noch die ganz alte Version der Bücher, in denen von dem Negerkönig die Rede ist. Ich habe kurz überlegt, ob ich meinem Sohn lieber die neue Version vorlesen sollte. Allerdings habe ich mich dann dagegen entschieden. Zum einen habe ich es jetzt überhaupt nicht thematisiert, so dass es für ihn gar kein Thema war. Er dachte einfach, dass ist eine Volksbezeichnung wie Italiener o.ä. ist. Und zum anderen sollte es einmal Thema werden, kann man dann gut darüber reden, in welchem Zusammenhang man wie das Wort verwendet, wobei um wirklich politisch korrekt zu reden, braucht man anscheinend noch einen extra Hochschulabschluss, so kompliziert ist das.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 2. Teil

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Ein Kommentar zu “Pippi in Taka-Tuka-Land (Astrid Lindgren)

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