Wir beide, irgendwann (Jay Asher/ Carolyn Mackler)

Veröffentlicht 15. Juni 2016 von erlesenebuecher

Zimtdonut, Boxershorts & Facebook

Appetithäppchen: Es ist Mai 1996 und die sechzehnjährige Emma bekommt ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später! Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang…

Verfasser: Jay Asher ist der Autor des weltweiten Bestsellers „Tote Mädchen lügen nicht“, der in über 30 Länder verkauft und u.a. für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde. Carolyn Macker wurde 1973 in New York City geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und ihrem Sohn lebt. Sie schreibt Kurzgeschichten, Essays und Jugendbücher, für die sie in Amerika mehrfach ausgezeichnet wurde.

[cbt (2012)]

Meine Meinung: Da die 90er mein Jahrzehnt waren bzw. sind, hat das Buch schon bei mir gepunktet. Es spielt 1996 und viele Dinge waren mir beim Lesen so vertraut. Das war herrlich!

Ansonsten ist es ein Teenager-Highschool-Roman, in dem zwei beste Freunde, die sich von klein auf kennen, mal wieder nicht zueinander finden. An sich also nichts Neues. Wenn Emma nicht einen Computer und damit einen Internetzugang bekommen hätte. Ab diesem Moment wird es etwas phantastatisch, da sie plötzlich auf ihre Facebook-Seite gehen kann und 15 Jahre in die Zukunft schaut. Sie sieht wie ihr und das Leben ihres besten Freundes Josh in der Zukunft aussieht. Allerdings ist sie damit nicht zufrieden…

Soweit der Plot. Eine wirklich nette Idee, die fasziniert. Mich hat sie auch an das Buch gefesselt. Allerdings trägt sie nicht so ganz durch das Buch. Es hat ab und an Schwächen und verläuft sich etwas. Gewöhnungsbedürftig war für mich, dass jedes Kapitel immer im Wechsel aus Emmas und dann wieder aus Joshs Sicht geschrieben ist. Da musste ich manchmal überlegen, wer nun der Ich-Erzähler ist. Teilweise habe ich mich aber gefragt, ob die beiden Autoren das richtig aufgeteilt haben. Jay Asher schreibt Josh und Carolyn Macker Emma, da die Stile etwas unterschiedlich waren. Josh war mich auch sympathischer, Emma habe ich teilweise nicht verstanden und fand sie unsympathisch.

Trotzdem ist es ein wirklich nettes, leichtes Jugendbuch, welches mich von der Art manchmal an „Rockoholic“ erinnerte.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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2 Kommentare zu “Wir beide, irgendwann (Jay Asher/ Carolyn Mackler)

    • Wie toll!!! Vielen lieben Dank!
      Ich war im Urlaub, da ist deine Email irgendwie in dem Chaos an neuen Emails untergegangen. Vielen Dank, dass du mich noch nicht aufgegeben hast. Ich schreibe dir gleich zurück.

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