Urmel zieht zum Pol (Max Kruse)

Veröffentlicht 28. Oktober 2016 von erlesenebuecher

Tibatongs-Innere-Heizung, Schamane & Die Fliegende Habakuk

Appetithäppchen: Wo mag der wunderbare Meteorit eingeschlagen sein, der eines Nachts vom Himmel fiel? Professor Habakuk Tibatong hat eine Idee. Für Wutz, die putzwütige Schweinedame, und das freche kleine Urmel lässt er Spezial-Polarkleidung anfertigen. Gut ausgerüstet besteigen der Professor und seine sprechenden Tiere DIE FLIEGENDE HABAKUK mit Kurs auf den Nordpol. Ein eisiges Abenteuer beginnt, in dem es Tibatong und seine Mannschaft keineswegs nur mit gefährlichen Eisbären zu tun haben…

Verfasser: Max Kruse (*19. November 1921 in Kösen) ist ein deutscher Schriftsteller und Kinderbuchautor. Neben der Reihe um das Urmel verfasste er verschiedene andere Reihen, etwa die “Löwe”-Bücher, “Der Morgenstern”, “Don Blech”, “Im weiten Land der Zeit” und “Lord Schmetterhemd”. Außerdem gehört er dem wissenschaftlichen Beirat der Giordana-Bruno-Stiftung an. Ein religionskritisches Werk ist das Buch “Antworten aus der Zukunft”, das 2008 erschienen ist. Das Buch ist eine Neuauflage des 2007 unter dem Pseudonym Friedhelm Schenitz veröffentlichten Buches “En(t)dzauberung. Herbst des Religionszeitalters”.

[Franz Schneider Verlag (1988)]

Meine Meinung: Ich hätte diese Reihe schon nach dem letzten Band abgebrochen, aber diesen 5. Teil hatte ich schon auf dem SuB liegen. Also habe ich das Buch gelesen und muss sagen, schlimm war es nicht. Aber wirklich schön auch nicht.

Die Idee rund um das Urmel finde ich schon gut und gerade das erste Buch mochte ich auch wirklich. Aber ich verbinde keinerlei Kindheitserinnerungen damit, so dass ich auch nicht in emotionaler Nostalgie schwelge. Außerdem hat das Urmel selbst ja eigentlich überhaupt keine Hauptrolle mehr, da es nur noch am Rande erwähnt wird. Es wurden mir auch im Laufe der Bücher viel zu viele Tiere und auch der König und Naftaline entziehen sich meines Interesses. Ich frage mich, warum es die überhaupt gibt.

Klar war das Buch schnell weggelesen und ich habe mich gefreut, dass es an den Nordpol ging und nicht irgendwo ins All oder sonst wohin, was so gar nicht passte. Der Schamane Angakorok war ganz nett und etwas amüsant, wie er Tibatongs Namen immer falsch ausgesprochen hat.

Das Schwein Wutz ist auch ok, aber die Homo-Saurier sind in diesem Teil völlig überflüssig bzw. erinnerte ich mich kaum noch an die.

Man merkt schon, für mich ist an dieser Stelle Schluss mit dieser Buchreihe.

Bewertung: 2 von 5 Punkten

Hier geht es zum 4. Teil

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