Bartimäus 1 – Das Amulett von Samarkand (Jonathan Stroud)

Veröffentlicht 13. Januar 2017 von erlesenebuecher

Beschwörung, Rosmarin & Ebenen

Appetithäppchen: Der Dschinn Bartimäus bekommt eines Tages in London den Auftrag, dem Zauberschüler Nathanael zur Seite zu stehen: ein Auftrag, der Bartimäus zunächst alles andere als glücklich macht. Doch bald stecken die beiden in einem Abenteuer, das sie wie Pech und Schwefel zusammenschweißt. Nathanael versucht sich am mächtigen Zauberer Simon Lovelace zu rächen und ihm das berühmte Amulett von Samarkand zu stehlen. Und mit Bartimäus‘ Hilfe könnte ihm das auch gelingen…

Verfasser: Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er schreibt Geschichten, seit er sieben Jahre alt, und war später als Lektor tätig. Nach den ersten Veröffentlichungen eigener Werke beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina und der gemeinsamen Tochter Isabelle in St. Albans.

[Blanvalet (2006)]

Meine Meinung: Noch eine Reihe, die ich beginne… ich komme da nicht mehr hinterher! Aber diese soll wirklich gut sein und das Buch gehörte zu meinen ältesten SuB-Leichen und musste in Angriff genommen werden. Und… ich wurde nicht enttäuscht.

Oft denkt man ja, man kennt nun schon alles aus dem Zauberer-Fantasy-Bereich und wird trotzdem wieder überrascht. Stroud schafft es eine ganz neue Welt zu erschaffen. Es gibt Zauberer, die allerdings ihre Kräfte durch die Beschwörung magischer Wesen bekommen. Und von diesen magischen Wesen gibt es eine Vielzahl seltsamer, abgefahrener Geister, Mächte, Lebewesen oder wie auch immer man sie nennen soll, die auf sieben verschiedenen Ebenen die Welt betrachten. Natürlich gibt es viele Fehden, langjährige Streitigkeiten und Konkurrenz sowohl unter den Zaubereren als auch unter den magischen Wesen.

Nathanael ist ein zwölfjähriger Zauberlehrling, der voller Ehrgeiz und Talent steckt. Er will mehr und erreicht es auch, allerdings schlittert er von einem Abenteuer ins andere. Zum Glück hilft ihm der von ihm beschworene Dschinn Bartimäus, welcher witzig, aufgeweckt und tollkühn ist. Die Mischung dieser beiden Protagonisten trägt durch das ganze Buch. Die Handlung, welche vielversprechend beginnt, wird am Ende leider etwas seltsam und langatmig.

Die Kapitel sind aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben, einmal aus Bartimäus‘ Sicht, dann wieder aus der von Nathanael. Sehr erfrischend ist dies, da es auch an der Sprache und den Fußnoten (welche es bei Bartimäus zur Erklärung gibt) zu merken ist.

Auch wenn ich den Schluss eben nicht so gelungen finde, freue ich mich schon auf den zweiten Band.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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