Das Unkrautland 2 – Das Geheimnis der Schwarzen Hütte (Stefan Seitz)

Veröffentlicht 1. November 2017 von erlesenebuecher

Rostgrütze, Zaubernuss & Postrohr

Appetithäppchen: Was hat es mit dem seltsamen Märchen auf sich, das die Leute im Land ihren Kindern erzählen? Was verbergen die Westlichen Sümpfe? Und welche Bedeutung hat jener eigenartige Traum, der Primus nun schon seit zwei Jahrhunderten nicht mehr loslässt? Mit Mut und Magie machen sich Primus und Plim erneut auf den Weg, das große Geheimnis zu ergründen. Die Saga geht weiter…

Verfasser: Stefan Seitz, geb. 1972 in München, studierte Innenarchitektur und ist Experte für 3-D-Animation sowie Computervisualisierung. Mit seiner Vorliebe für Geheimnisse und rätselhafte Geschichten hat er eine fantasievolle Spukwelt erschaffen, die nicht zuletzt durch ihre eindrucksvollen Grafiken begeistert: das Unkrautland. Die Ideen dazu entsprangen vor allem Mythen und Legenden – so wartet auch „Das Unkrautland“ mit einem großen Mysterium auf, das es zu lösen gilt.

[Cleon Verlag (2009)]

Meine Meinung: Das Unkrautland ist wirklich toll. Ich liebe den Finterwald und vor allem die Bewohner, wie Primus, Miss Plim, die Vogelscheuche Chuck, der Kürbis Snigg und das Hühnergerippe Bucklewhee. Gerade Bucklewhee, der in diesem Teil eine wichtige Rolle spielt, ist klasse. Die ganze Sache mit dem Postrohr – einfach herrlich! Man kann sich Das Land, die Figuren und die Gebrauchsgegenstände so schön bildlich vorstellen. Wie ich schon beim ersten Teil schrieb, als ob man in einem Tim Burton-Film ist. Fulminant!

Was ich an diesem Band aber nicht mochte, war der Bergteufel und die ganze Geschichte rund um das gesuchte, kleine Buch und den Narren. Das passte für mich einfach nicht und zerstörte ein wenig die Stimmung des mysteriösen, düsteren, schaurigschönen Unkrautlands. Der Narr ging noch am ehesten, aber nicht der große Ziegenbock als Bergteufel…

Außerdem störte mich etwas, dass zu wenig Finsterwald und Vogelscheuche und Kürbis dabei waren. Insgesamt war es ja nur eine einzige Reise, die Primus und Plim machen, und darum ging es die ganze Zeit, das zog sich in meinen Augen. Da hätte ich mir von diesem faden Abenteuer einige Pausen mit deren Alltag und normalen Absurditäten gewünscht.

Leider ist auch doch nicht so viel in Erinnerung geblieben vom ersten Band, wie ich dachte. Die Geschichte rund um die Nebelfee und Rabenstein war nur schwach in meiner Erinnerung vorhanden. Ich muss mir dieses Mal mehr merken, deshalb Spoiler: Es endet damit, dass Plim und Primus das Buch mit der Wegbeschreibung von Magnus Ulme finden, den Bergteufel und den Narren in den Spiegel einschließen und diesen kaputt machen. Sie wollen jetzt ins Gebirge die Nebelfee suchen, aber Primus muss erst einmal das Buch genaustens studieren.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

Hier geht es zum 1. Teil

Hier geht es zum 3. Teil

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