Bridget Jones‘ Baby (Helen Fielding)

Veröffentlicht 7. Dezember 2017 von erlesenebuecher

Delfinfreundlich, Hallo England & SWDB

Appetithäppchen: Bridget Jones hört sie schon seit einiger Zeit ticken: ihre biologische Uhr. Und auch ihr Bekanntenkreis wird nicht müde, sie darauf hinzuweisen, dass das Thema Nachwuchs langsam drängt. Und dann führt eine Abfolge chaotischer Ereignisse schließlich zu der großen Nachricht: Bridget ist schwanger! Allerdings nicht ganz wie geplant – und turbulent geht es prompt weiter. Bridget stolpert durch aufregende Monate voller gut gemeinter Ratschläge selbstgefälliger Mütter, voller Konfusion bei Ultraschalluntersuchungen und Geburtsvorbereitungskursen, voller Vorfreude, Verzweiflung und voller mit Käse überbackener Ofenkartoffeln. Und über allem schwebt die Frage: Wer ist der Vater?

Verfasserin: Helen Fielding wurde in Yorkshire geboren, studierte in Oxford und begann 1979, als Reporterin für die BBC zu arbeiten. Später war sie als Journalistin und Kolimnistin für verschiedene Zeitungen tätig, darunter auch für den Independent, wo ihre Kolumnen mit den originellen und urkomischen Tagebucheintragungen einer gewissen Bridget Jones schon bald Leserinnen begeisterten. 1997 erschien der Roman „Schokolade zum Frühstück“, der sich rasch zu einem weltweiten Bestseller entwickelte. Nie zuvor hatte jemand mit so viel Witz und Selbstironie die alltäglichen Nöte und Sorgen einer jungen Frau beschrieben. Auch mit den Fortsetzungen des Kultbuches – „Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns“, „Verrückt nach ihm“ und zuletzt „Bridget Jones‘ Baby“ – sowie den Verfilmungen eroberte die Autorin ein Millionenpublikum. Helen Fielding lebt mit ihren beiden Kindern in London und machmal in Los Angeles.

[Goldmann (2016)]

Meine Meinung: Ich mag Bridget Jones sehr gern und fand auch die Filme wirlich gut. Aber hier war ich doch etwas verwirrt. Nicht nur, dass ich den dritten Film sehen wollte und mir vorher noch schnell das Buch dazu zu Gemüte ziehen wollte. Allerdings stellte sich dann heraus, dass es das vierte Buch ist, welches hier auf mich wartete, und das dritte Buch zu dem Film erst nach dem Film erscheint. Wie doof ich so etwas finde! Zusätzlich ist jetzt im Buch Daniel Cleaver Mark Darcys Konkurrent, im Film war es aber Jack Qwant, ein ganz anderer. Das fand ich schon im Vorfeld etwas konfus.

Das wurde beim Lesen des Buches allerdings nicht sehr viel besser, obwohl es sich sehr schnell durchlesen lässt. Aber es ist so anders als die beiden vorherigen Bände, vor allem Bridget scheint etwas farblos zu sein, genauso wie die beiden Herren. Mark ist ein Spießer vor dem Herrn, den man zwischendurch nicht versteht und Daniel Cleaver ist so schleimig und hat von seinem Charme ab der Mitte des Buches einiges eingebüßt. Zum Glück holt Bridgets Vater einiges raus, der wirklich super ist.

Also eigentlich hätte ich dem Buch kaum Punkte gegeben, aber ich fand den Film wirklich erstaunlich gut und sehr amüsant. Da waren die Charaktere klasse und diese Stimmung hat auf das Buch abgefärbt. Also vielleicht hier sogar gut, dass ich erst den Film gesehen habe und dann das Buch gelesen. So konnte ich mir alles sehr gut und eben lustig, farbenfroh und weniger blass vorstellen.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

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