Das Lied von Eis und Feuer 4 – Die Saat des goldenen Löwen (George R. R. Martin)

Veröffentlicht 11. Juni 2018 von erlesenebuecher

Die Sieben, Salzweib & Steinschlange

Appetithäppchen: Der Bürgerkrieg um die Herrschaft über die Sieben Königreiche hat ganz Westeros zerrissen und entsetzliche Verheerungen angerichtet. Die Ernten sind vernichtet, und die großen und kleinen Häuser haben einen schrecklichen Blutzoll entrichtet. Der grausame Kindkönig auf dem Eisenthron erweist sich als unfähig zu regieren, und seine Mutter, die Regentin, ist vor allem damit beschäftigt, ihre Macht gegen vermeintliche und echte Rivalen abzusichern. Arya Stark nutzt das Durcheinander am Königshof, um zu fliehen, doch der Weg nach Hause, nach Winterfell ist weit – und gefährlich. Und das liegt nicht nur an den Soldaten der verschiedenen Kriegsparteien, die noch immer durch die Lande ziehen. Denn während Westeros sich im Inneren selbst zerfleischt, formieren sich jenseits seiner Grenzen weitere Gegner. Einer dieser Gegner ist noch weit entfernt, auf einem anderen Kontinent – doch Daenerys Targayen, die Mutter der Drachen, ist gewillt, jedes erdenkliche Risiko einzugehen, um die Krone zurückzugewinnen, die rechtmäßig die ihre ist…

Verfasser: George Raymond Richard Martin, 1948 in Bayonne/ New Jersey geboren, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde ihm der renommierte Hugo Award verliehen. Sein mehrteiliges Epos „Das Lied von Eis und Feuer“ wird einhellig als Meisterwerk gepriesen. George R. R. Martin lebt in Santa Fee, New Mexico.

[blanvalet (2000)]

Meine Meinung: SPOILERGEFAHR!

Ganz ganz bisschen schwächelt dieser Teil leider. Ich weiß nicht, ob ich momentan einfach genug von Westeros habe oder ob sich langsam doch Längen in die Story einschleichen. Das kann alles sein. Eines weiß ich aber sicher. Mir fehlt Eddard Stark! Bis jetzt kann ihn einfach keiner ersetzen. Natürlich finde ich Tyrion und auch Arya weiterhin großartig als Protagonisten. Aber diese mächtige Führungsrolle fehlt einfach.

Längen gab es vor allem in meinen Augen in Punkto Schlachtdarstellungen, Reisen und Personenvielfalt. Ich konnte manchmal gar nicht mehr folgen, wer wo hinreist und noch dabei ist oder welche Leute auf welcher Seite mit wem kämpfen. Das war mir, obwohl ich umfangreiche Erzählstränge sehr mag, etwas zu viel.

Aber das alles ist Jammern auf hohem Niveau. Weiterhin ist es eine grandiose Geschichte mit hervorragenden Charakteren, die sehr spannend, vielfältig und unterhaltsam ist. Tyrion ist toll, er ist schlau, gewitzt und verschlagen. Auch Aryas Werdegang verfolge ich immer mit Interesse. Jon ist und bleibt toll, wobei ich den Wildlingen noch skeptisch gegenüberstehe. Daenerys‘ Plot ist noch zu schwach in meinen Augen, da erhoffe ich mir mit der Zeit mehr.

Etwas befremdlich finde ich die Richtung ins Science-Fictionmäßige, die Martin einschlägt. Die rote Frau gebiert den Schatten und Jaqen H’ghar, dessen charakterliche Darstellung ich spitze finde, verändert plötzlich sein Gesicht? Da bin ich etwas raus. Aber ok, ich bleibe am Ball und bin gespannt, wie es weitergeht.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 3. Teil

Hier geht es zum 5. Teil

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