Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn! (Johannes Hayers/ Felix Achterwinter)

Veröffentlicht 11. Juni 2018 von erlesenebuecher

Kartentrick, Mini-Mini-Nudeln & Löwenzahn-Samen

Appetithäppchen: Joannes Hayers und Felix Achterwinter haben die besten Erziehungstricks von ganz normalen Eltern gesammelt. Obwohl: Ist Angelika normal, wenn sie bei sich selbst einbricht, um ihrem Sohn das Abschließen der Haustür einzutrichtern? Ist Maria normal, wenn sie ihre Tochter dazu bringt, den Sicherheitsgurt anzulegen, indem sie droht: „Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn!“? Ob normal oder nicht, ob legal oder nicht, diese listigen und lustigen Erziehungstricks haben tatsächlich funktioniert. Denn Kinder lieben nicht nur Einhörner, sie lieben auch Bären. Warum sollte man ihnen also nicht hin und wieder einen aufbinden?

Verfasser: Johannes Hayers, 41, arbeitete früher in der Marktforschung und der Unternehmenskommunikation und schreibt heute für Hörfunk und Fernsehen. Er lebt in einer Partnerschaft, hat vier Nichten, vier Neffen und wohnt in Düsseldorf. Felix Achterwinter, 42, schrieb früher Kolumnen für verschiedene Zeitungen in England und Deutschland und arbeitet heute im Bereich Medienforschung. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Berlin.

[Rowohlt Taschenbuch Verlag (2015)]

Meine Meinung: Ein Buch, welches man sich wahrscheinlich bzw. hoffentlich nie selbst kaufen würde, aber eben geschenkt bekommt. Dieses habe ich in Ermangelung eines besseren Geschenks mal zum Nikolaus bekommen. Immerhin hat sich der Schenker dafür entschuldigt.

Das Buch beinhaltet ein Sammelsurium, wie das Deckblatt schon verspricht, nicht ganz legaler Erziehungstricks, heißt einige, manchmal etwas gemeine, aber alltägliche, teilweise gewollt lustige Erziehungssituationen, welche die Autoren zusammen gesammelt haben.

Ganz nett ist, dass man einige Situationen natürlich kennt und sich freut, dass es anderen auch so geht. Wirkliche Tipps nimmt man aber nicht mit, da es doch überall etwas anders ist und die Persönlichkeiten natürlich auch extrem davon abhängen. Einiges würde man aber genauso machen, da es einfach intuitiv das Einfachste ist.

Insgesamt hinterließ das Buch bei mir stark den Geschmack von Geldmacherei.

Die Fragen, die bleiben, sind a) wer kauft so ein Buch und b) wer liest so ein Buch…

Bewertung: 2 von 5 Punkten

 

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