Black Dagger 30 – Der Verstoßene (J. R. Ward)

Veröffentlicht 3. August 2018 von erlesenebuecher

Rücksetzmechanismus, Damn Stoker & Toast

Appetithäppchen: Die Liebe zwischen der schönen Auserwählten Layla und dem ehemaligen Verräter Xcor droht die Bruderschaft der Black Dagger zu spalten: Während Vampirkönig Wrath Xcors Treueschwur akzeptiert, wollen die Krieger Qhuinn und Tohr endlich Vergeltung an ihm üben. Doch selbst, wenn es Xcor gelingen sollte, der Rache der Bruderschaft zu entgehen, hat seine Beziehung zu Layla keine Chance. Als Gegenleistung dafür, dass er seinen Treueschwur annimmt und sein Leben verschont, verlagt Wrath von Xcor ins Alte Land zurückzukehren – ohne Layla! So bleiben den beiden nur wenige Tage, um ihre Liebe zu genießen und gemeinsame Erinnerungen für eine Zukunft zu sammeln, die sie getrennt voneinander verbringen müssen. Doch als ein Geheimnis aus Xcors Vergangenheit aufgedeckt wird und ein uralter Feind der Bruderschaft erneut angreift, ist nichts mehr sicher in der Welt der Vampire. Nicht einmal mehr wahre Liebe… oder Schicksale, die eins in Stein gemeißelt schienen.

Verfasserin: J. R. Ward begann bereits während ihres Studiums mit dem Schreiben. Nach ihrem Hochschulabschluss veröffentlichte sie die Black Dagger-Serie, die in kürzester Zeit die amerikanischen Bestseller-Listen eroberte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Golden Retriever in Kentucky und gilt seit dem überragenden Erfolg der Serie als neuer Star der romantischen Mystery.

[Wilhelm Heyne Verlag (2018)]

Meine Meinung: Obacht Spoiler!

Es war das erste Mal, dass ich zwischendurch dachte, dass kann doch alles nicht ihr Ernst sein. J. R. Ward hält den Leser doch für doof. Ich weiß auch nicht warum es mir dieses Mal so sehr auffiel, wie ätzend einige Charakterdarstellungen sind und wie oberflächlich das Ganze ist. Es ist nicht so, dass mir das vorher nicht auch alles bewusst war, aber irgendwie wurde dieses Mal nicht der Schalter für die rosarote Brille bei mir aktiviert, die bewirkte, dass ich mich einfach auf diese schlichte Literatur einlasse und mit der Spannung und den sexy Brüdern im Flow schwimme.

Qhuinn hat mich so dermaßen gestört, ich fand den zwischendurch geradezu ätzend und auch sein riesen Eingeständnis und seine Entschuldiung am Ende machen das in meinen Augen nicht wieder gut. So Happy mal wieder das End ist, dieses Mal fand ich es zu dick aufgetragen. Klar sind Qhuinn und Xcor dann auch noch best buddies. Man man man… Was mich ebenfalls noch störte, war die Geschichte rund um die Kinder und Laylas Rolle als Mahmen, die so fern von der Realität ist. Naja, sind Vampire ja sowieso, ich weiß. Anscheinend ist es bei Vampiren so, dass die Babys immer mega entspannt sind und nie wirklich rumschreien.

So sehr mich die Geschichte rund um Xcor und seine Bande am Ende als es um die Treue zu Wrath ging auch mitgenommen hat, – das war wirklich nochmal spannend und auch sein Abschied von Layla schmerzte sehr – konnte ich zwischendurch kaum weiterlesen, da ich mich eigentlich ständig übergeben musste… Mal ein Beispiel: Xcor macht Essen für Layla. Das ist ja immer ein entscheidener Akt bei den Black Daggern. Der Hellren sorgt für seine Shellan und füttert sie, ganz wichtig, ganz intensiv. Xcor ist aber nun kein Meisterkoch und kann nur ein Toast machen, das dauert allerdings… „Danach musste die Scheibe gebuttert werden. Xcor verteilte die süße Butter auf der knusprigen Oberfläche mit dem Ernst und der Konzentration eines Herzchirugen. Layla hatte sich immer gewünscht, dass der Mann, den sie liebte, sie einmal so behandeln würde. Dabei war es gleich, ob es das Erste oder Letzte Mahl war, Tag oder Nacht, Winter oder Sommer. Xcors Hingabe zeigte, wie viel sie ihm bedeutete. Wie wichtig sie ihm war. Dass er sie sah.“ (S. 182) Äh hallo? Das zeigt er ihr, indem er ein Toast buttert? Voll weggebuttert würde ich sagen… Das ist doch nicht Ernst gemeint, oder?

Also Xcor und Layla sind für mich natürlich trotzdem ein tollen Pärchen, da ich während der vorherigen Bände schon so auf sie hingefiebert habe. Und natürlich werde ich weiterlesen. Aber irgendwas war hier faul…

Was mich beim Lesen allerdings aufrecht hielt, waren die Gedanken an meinen Dreamcast. Schon zu Beginn, als Xcor in der Welt der Black Dagger auftauchte, habe ich mir überlegt, dass einer meiner Lieblingsschauspieler diese Rolle super spielen würde (obwohl die Figur dann eigentlich sterben müsste). Als Xcor würde ich Sean Bean gerne sehen und Layla könnte in meinen Augen Katherine Heigl spielen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bewertung: 3 von 5 Punkten

Hier geht es zum 29. Teil

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