Hanni und Nanni – Sammelband 1 (Enid Blyton)

Veröffentlicht 29. September 2018 von erlesenebuecher

Mitternachtsfest, Handball & Fürchterlich

Appetithäppchen: Die Zwillinge Hanni und Nanni wollen durchaus nicht in das Internat Lindenhof. Aber bald haben sie sich eingelebt und übertreffen ihre neuen Klassenkameradinnen mit lustigen Streichen.

Verfasserin: Enid Blyton wurde 1897 in Südlondon geboren und wollte schon als Kind Schriftstellerin werden. Ihr erstes Kinderbuch wurde 1922 veröffentlicht. Seither erschienen über 700 Titel mit spannenden und fantasievollen Geschichten, die in viele Sprachen übersetzt wurden und Enid Blyton schon zu Lebzeiten zur erfolgreichsten Kinderbuchautorin der Welt machten. Enid Blyton starb 1968.

[Franz Schneider Verlag (1970)]

Meine Meinung: Ich war früher nie richtig im Hanni und Nanni-Fieber. Ich hatte mal drei Bände geschenkt bekommen und fand diese auch gut, aber mehr musste auch nicht sein. Allerdings war ich immer schon ein Fan von Internatsgeschichten. Das macht einfach Spaß, die Freunde sind immer zusammen, erleben die tollsten Abenteuer und der Personenkreis ist übersichtlich. Ich habe alle Bände von „Jette und Nette“ von Brigitte Blobel geliebt und auch einige Dolly-Bücher damals gelesen.

Dieser Sammelband fiel mir nun durch einen kostenlosen Bücherschrank in den Schoß. In diesem Band sind die Bücher „Hanni und Nanni sind immer dagegen“, „Hanni und Nanni schmieden neue Pläne“ und „Hanni und Nanni in neuen Abenteuern“ vereinigt. Das erste Buch kannte ich schon, die anderen waren neu für mich.

Die Geschichte ist wohl bekannt. Hanni und Nanni sind eineiige Zwillinge, die neu ins Internat nach Lindenhof kommen. Sind sie zu Beginn noch etwas eingebildet und wollen nicht nach Lindenhof, ändert sich dieses schnell und sie gewinnen gute Freundinnen, hecken Streiche aus und helfen, wo sie können.

Der Aufbau der Bücher ist ähnlich. Meist kommt eine oder mehrere neue Schülerinnen, die seltsam sind oder ein Geheimnis haben. Hanni und Nanni geben ihnen aber irgendwann eine Chance, die Mädchen öffnen sich und sind am Ende gute Freundinnen. Das ist ja alles schön und gut und hat gewiss auch – in diesem Fall seinen allbackenen – Charme. Aber ich bin natürlich völlig aus der Zielgruppe raus und es war nett, aber eben nicht mehr.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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