Bridget Jones – Verrückt nach ihm (Helen Fielding)

Veröffentlicht 13. Juni 2019 von erlesenebuecher

Playdates, Perfekt & Toyboy

Appetithäppchen: 81 kg (wie das?); verlorene Pfunde: 0; konsumierte Schoko-Protein-Riegel: 28; konsumierte Schoko-Protein-Puddings: 37; durch Proteinprodukte ersetzte Mahlzeiten: 0; durchschnittliche Kalorienmenge pro Tag: 4798. War gerade beim ersten Wiegen. „Bridget“, sagte die Krankenschwester, „die Proteinpräparate sollen Ihr normales Essen ersetzen, nicht ergänzen.“ Schöne Pleite. Bridget Jones ist wieder da! Und das Leben scheint es gut mit ihr zu meinen: Sie hat einen aufregenden Job, sie kümmert sich hingebungsvoll um ihre kleine Familie – und sie ist frisch verliebt. Leider gibt es ein paar Kleinigkeiten, die ihr Glück trüben. Ihr Job als Drehbuchautorin ist nicht nur aufregend, er bringt sie auch mit sehr seltsamen Menschen in Kontakt. Ihren Kindern fehlt der Vater. Und der Mann, an dem Bridget ihr Herz verloren hat, ist über zwanzig Jahre jünger als sie…

Verfasserin: Helen Fielding wurde in Yorkshire geboren, studierte in Oxford und begann 1979, als Reporterin für die BBC zu arbeiten. Später war sie als Journalistin und Kolimnistin für verschiedene Zeitungen tätig, darunter auch für den Independent, wo ihre Kolumnen mit den originellen und urkomischen Tagebucheintragungen einer gewissen Bridget Jones schon bald Leserinnen begeisterten. 1997 erschien der Roman „Schokolade zum Frühstück“, der sich rasch zu einem weltweiten Bestseller entwickelte. Nie zuvor hatte jemand mit so viel Witz und Selbstironie die alltäglichen Nöte und Sorgen einer jungen Frau beschrieben. Auch mit den Fortsetzungen des Kultbuches – „Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns“, „Verrückt nach ihm“ und zuletzt „Bridget Jones‘ Baby“ – sowie den Verfilmungen eroberte die Autorin ein Millionenpublikum. Helen Fielding lebt mit ihren beiden Kindern in London und machmal in Los Angeles.

[Goldmann (2014)]

Meine Meinung: Vorne auf dem Cover ist bei mir so ein kleiner runder Aufkleber, auf dem steht „Bridget Jones ist zurück“. Und das stimmt! Endlich ist sie wieder da! Beim letzten Buch „Bridget Jones‘ Baby“ habe ich sie ja leidlich vermisst.

Bridget ist in einer mehr als tragischen Ausgangsposition, lässt sich aber nicht wirklich unterkriegen. Also zumindest versucht sie das Beste, aber wie man sie kennt, stapft sie von einem Fettnäpfchen zum nächsten und alles geht drunter und drüber. Immer an ihrer Seite sind ihre guten Freunde, ihre Kinder und ihre Mutter mit lauter gutgemeinten Ratschlägen. Ab und an taucht auch Daniel Cleaver wieder aus der Versenkung auf, allerdings hat er seinen Zauber, nicht aber seinen Witz, verloren. Für den nötigen Zauber und das Dahinschmelzen sorgen aber zum Glück andere männliche Protagonisten.

Ich fand das Buch herrlich. Ich bangte mit Bridget, trauerte mit ihr und freute mich mit ihr. Das war wunderbar und habe ich schon lange bei einem Buch vermisst. Mir hat es sehr gut gefallen und die Seiten flogen nur so dahin.

Am schönsten war aber natürlich, wie sollte es anders sein, das wirklich wirklich tolle Ende.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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