[Rezension] Doctor Sleep (Stephen King)

Veröffentlicht 9. September 2019 von erlesenebuecher

Steam, Zylinder & wahrer Knoten

Appetithäppchen: Eine mörderische Sekte hat es auf Kinder abgesehen, die das Shining haben. Stephen King kehrt zu einem seiner berühmtesten Romane zurück: Der kleine Danny, der im Hotel Overlook so unter seinem besessenen Vater hat leiden müssen, ist nun erwachsen. Aber die Vergangenheit lässt ihn nicht los. Auch das Mädchen Abra hat das Shining. Kann er sie retten?

Verfasser: Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. Bei Heyne erschien zuletzt sein allseits hochgelobter Bestsellerroman „Joyland“.

[Wilhelm Heyne Verlag (2013)]

Meine Meinung: Wie so viele finde ich, dass „Shining“ einer der gruseligsten Filme überhaupt ist. Das liegt vor allem daran, dass ich den früher als junger Teenager mitten in der Nacht mit meiner Schwester gesehen habe. Wir mussten manchmal den Ton ausmachen, da wir es kaum ausgehalten haben. Das Buch habe ich später gelesen und fand es ebenso gelungen.

Jetzt zur Vorbereitung auf das Buch „Doctor Sleep“ habe ich den Film endlich ein zweites Mal gesehen. Er ist schon wirklich gut und gruselig, was vor allem die verdichtete Atmosphäre mithilfe der großartigen Filmmusik schafft. Aber es war nicht mehr so schlimm wie früher.

„Doctor Sleep“ nun im Anschluss zu lesen, war allerdings etwas ernüchternd. Zum einen geht es in eine andere Richtung. Es spielt nicht in dem Hotel mit den langen Fluren und der begrenzten, eingeschlossenen Umgebung und zum anderen ist Dan bzw. Daniel Torrance nun erwachsen.

Für mich war das Buch irgendwie nicht so ein typischer King-Roman, was gut, aber auch schlecht ist. Ich habe in dem Buch die typische Vielschichtigkeit und Unübersichtigkeit vermisst. Die Anzahl der Personen, die vorkommen ist begrenzt, ganz auschweifig erfährt man nicht deren Lebensgeschichte und es ist vor allem an sich nicht gruselig bzw. nervenaufreibend. Das habe ich vermisst und andererseits auch irgendwie gut gefunden. Es war mehr ein schlichter Thriller, der natürlich einen tollen Spannungsbogen hat und wirklich gut erzählt ist. Ich hätte aber etwas anderes erwartet bzw. erhofft.

Bin nun sehr gespannt auf den Film

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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