[Rezension] Die Glücksbäckerei 6 – Die magische Zeit (Kathryn Littlewood)

Veröffentlicht 5. November 2019 von erlesenebuecher

Allerleigewürz, Wandelröschen & Hund

Appetithäppchn: Uhren, die rückwärts ticken; Menschen, die jünger statt älter werden; eine finstere Marchesa, die unsterblich sein möchte – was die junge Glücksbäckerin Rose diesmal zu meistern hat, übertrifft alles: Sie muss die Bürger des verwunschenen Ortes Bontemps retten – und dabei ist sie ganz auf sich allein gestellt! Lediglich ein riesiger sprechender Zottelhund ist ihr Begleiter in der verzauberten Stadt. Doch Rose wäre keine Glücksbäckerin, wenn sie das Geheimnis von Bontemps nicht knacken würde. Sie beschließt, mit der Hefe der Unvergänglichkeit gegen den Fluch anzubacken. Aber was, wenn die Hefe und der Plan nicht aufgehen?

Verfasserin: Kathryn Littlewood ist Schriftstellerin, Schauspielerin und Comedian, lebt in New York, arbeitet oft in Los Angeles – und hat eine ebenso große Schwäche für pain au chocolat wie für Kinderbücher. Sie ist eine leidenschaftliche Köchin, aber eine fürchterliche Bäckerin und gibt zu, dass ihr noch nie ein Kuchen geglückt ist. Essen tut sie ihn dennoch für ihr Leben gern!

[S. Fischer Verlag (2017)]

Meine Meinung: In diesem Buch wurde eindeutig zu wenig gebacken! Das ist der große Schwachpunkt dieses Bandes. Zwar kam hier ein wenig die magische Gärtnerei dazu, aber das überdeckte nicht das Unübersehbare. Es wurde kaum gebacken!

Davon lebt diese Buchreihe aber, das macht gerade den Zauber aus, in so vieler Hinsicht. Der Plot selbst war auch nicht besonders neu, zu oft musste ich an Max Tivoli bzw. Benjamin Button denken. Dieser Band wirkt leider sehr als Füllwerk. Plötzlich kommt der Hund und sagt, Rose muss noch eine Prüfung ablegen, um Meisterbäckerin zu werden. Ihre Mutter hat diese Tatsache total vergessen… Schade, zu billig wirkt dieser Trick. Und dann eben die geklaute Idee von Max Tivoli. Warum es ein Hund sein muss, der ihr zur Seite steht, ist auch unklar, hatten wir doch schon die Katze und die Maus als sprechende Tiere.

Aber ok, zwischendurch kamen doch ein paar nette Ideen dazu. Die magische Gärtnerei war sehr gut. Und ich mag solche Geschichten, bei denen – hier Rose – der Protagonist die absurdesten Dinge zu Beginn bekommt und man nicht weiß, wofür das gut sein soll und am Ende alles einen Sinn ergibt. Das war schön.

Und habe ich schon mal erwähnt, dass ich die Cover dieser Reihe unglaublich toll finde? Ja? Macht nichts, die sind große Klasse.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 5. Teil

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