[Rezension] Das Schwert der Vorsehung (Andrzej Sapkowski)

Veröffentlicht 15. Februar 2020 von erlesenebuecher

Dryade, Drei Dohlen & Perle

Appetithäppchen: Der Hexer Geralt von Riva verdient seinen Lebensunterhalt recht und schlecht mit dem Beseitigen von allerlei Ungeheuern. Nicht selten begegnen ihm die Leute, die ihn anheuern, mit tiefem Argwohn. Doch damit kann er leben. Obwohl es sein Ehrenkodex eigentlich verbietet, schließt er sich einer Gruppe von Drachenjägern an – denn die Zauberin Yennefer, seine verloren geglaubte Geliebte, ist unter ihnen. Aber die Interessen der Jäger sind zu unterschiedlich: Es beginnt ein Kampf jeder gegen jeden. Und ganz allmählich wird eine Bedrohung der festgefügten Ordnung spürbar…

Verfasser: Andrzej Sapkowski ist Wirtschafts-wissenschaftler, Literaturkritiker und Schriftsteller. Er lebt in Lódz. Sein Fantasy-Zyklus über den Hexer Geralt hat Millionenauflagen ud Fans weltweit.

[dtv (2020)]

Meine Meinung: Weitere Abenteuer mit Geralt von Riva! Diese Fantasy-Reihe ist wirklich anders. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber ich empfinde es so, dass man merkt, dass die Bücher von einem Mann geschrieben wurden und die Zielgruppe auch eher männlich ist. Das ist überhaupt nicht schlimm, also nicht falsch verstehen. Aber Geralt ist so der typische männliche Held, den auch Männer super finden: Schweigsam, stark, nicht schlicht, aber eben auch nicht kompliziert bzw. emotional eben nicht besonders weitschweifig… Vielleicht schreibe ich mich hier auf um Kopf und Kragen? Jedenfalls finde ich ihn super und unterhaltsam, könnte aber manchmal meinen Kopf schütteln und verstehe auch nicht alles. Einiges geht mir zu schnell, da hätte ich gern mehr Erklärungen, aber bitte – ich kann damit leben. Ich fand das Buch trotzdem richtig gelungen und ich mag diese einzelnen Episoden, die doch zu einem großen Ganzen gehören.

Wen ich richtig mochte, das war Essi. Schade, dass sie nur in der einen Geschichte vorkam. Auch die ganze Story rund um Ciri verspricht spannend zu werden. Leider – und das finde ich sehr schade, vor allem in Hiblick auf die Serie – mag ich Yennefer nicht. Ich weiß nicht, was Geralt an ihr findet und warum die Beziehung zwischen denen so besonders ist. Vielleicht kann mich die Serie da mehr aufklären. Aber das sind eben diese Punkte, die ich der männlichen Sicht und Schreibweise zuordne.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 1. Teil

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