[Rezension] Purpurmond (Heike Eva Schmidt)

Veröffentlicht 29. April 2020 von erlesenebuecher

Malefizhaus, Chucks & Halsreif

Appetithäppchen: Als Cat einen alten Halsreif findet, legt sie ihn sich neugierig um. Dumm nur, dass das Schmuckstück mit einem Fluch belegt ist und sie geradewegs in die Vergangenheit befördert. Zu allem Überfluss lässt sich der Kupferreif auch nicht mehr von ihrem Hals entfernen. Wären da nicht die kräuterkundige Dorothea und deren Bruder Jakob, der Cats Herz schneller schlagen lässt, würde sie wohl verzweifeln, vor allem, da der Halsreif sich immer enger zusammenzieht…

Verfasser: Heike Eva Schmidt wurde in Bamberg geboren und lebt heute im Süden Münchens. Sie studierte Schulpsychologie, wechselte aber direkt nach ihrem Abschluss zum Journalismus. Nach Stationen bei Radio, Fernsehen und Zeitschriften arbeitet sie seit mehreren Jahren unter anderem als Drehbuchautorin für eine Serie des Bayerischen Fernsehens. 2010 verwirklichte sie schließlich ihren Kindheitstrauma: Romane zu schreiben. „Purpurmond“ ist ihr erster Fantasyroman.

[PAN (2012)]

Meine Meinung: Zeitreisen junger Mädchen in die Welt des Mittelalters sind seit Rubinrot und Zeitenzauber nichts Neues und hauen einen nicht mehr so richtig vom Hocker. Aber ich finde es immer wieder spannend, sich selbst vorzustellen, wie es in der damaligen Zeit denn nun wirklich war. Der Alltag, das Essen, das Leben,… Und diesen Zauber versprüht das Buch… allerdings in Ansätzen.

Es handelt sich um ein Jugendbuch, das kurzweilig und unterhaltsam ist, dem es aber an Tiefe fehlt. Cat findet in Barmberg einen Halsreif und legt ihn um, dadurch ist sie von einem Fluch ergriffen, der sie ins 17. Jahrhundert in die Zeit der Hexenprozesse bringt. Plötzlich sieht sie sich mittendrin und muss um ihr Leben bangen. Allerdings lernt sie auch Dorothea kennen und freundet sich mit ihr an. Aber auch Dorothea droht der Scheiterhaufen…

Das Buch lässt sich leicht weg lesen und war durchaus spannend. Die Charaktere bleiben etwas blass, lassen aber manchmal Besonderes hindurchblitzen. Der Plot ist nett, aber es fehlt etwas mehr Raffinesse. Allerdings fühlte ich mich gut unterhalten und vielleicht bin ich auch nicht mehr ganz die Zielgruppe. Sehr sehr schön finde ich das Cover!

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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