Rezensionen 2019

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Flames ‚N‘ Roses – Lebe lieber übersinnlich 1 (Kiersten White)

Veröffentlicht 29. Juli 2019 von erlesenebuecher

Cover, Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler & Piep

Appetithäppchen: Hi, ich bin Evie und eigentlich total normal. Dachte ich zumindest immer. Also, mit Ausnahme von meiner besten Freundin, die eine Meerjungfrau ist, und von meinem Exfreund – einer Fee. Und abgesehen davon, dass ich die einzige Person auf der Welt bin, die die Tarnung von paranormalen Wesen durchschauen kann. Dewegen arbeite ich für die Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler. So viel zum Thema normal. Und dann ist Lend auf der Bildfläche erschienen. Lend ist supersüß, kann gut zuhören und ist – ein Gestaltwandler. Und weil er in unsere Zentrale eigenbrochen ist, steht nun meine ganze Welt auf dem Kopf und es ist die Rede von einer dunklen Prophezeiung, die leider bis ins Detail auf mich zutrifft. Nee, böse bin ich nicht, das muss eine Verwechslung sein. Ich muss dem Ganzen auf den Grund gehen, denn ich will endlich wissen, wer ich wirklich bin, und: Ich will Lend nicht verlieren!

Verfasserin: Kiersten White hat einen großen Mann und zwei kleine Kinder. Sie lebt in San Diego, nahe dem Meer, wo sie ihre Tage vollkommen normal verbringt. Diese Fülle an Normalität hat dazu geführt, dass sie alle paranormalen Dinge absolut faszinierend findet – unter anderem Feen, Vampire und Popkultur. „Flames ’n‘ Roses“ ist ihr erstes Buch.

[Loewe (2011)]

Meine Meinung: Wieder eine neue Reihe, wieder ein Jugendbuch, wieder fantastische Wesen, wieder eine Liebesgeschichte… nichts Neues?

Doch irgendwie schon. Kiersten White hat einen humorvollen, leichten und fantasievollen Schreibstil, weiß zu unterhalten und vor allem sind einige Ideen wirklich neu.

Evie arbeitet für die Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler, da sie eine ganz besondere Fähigkeit hat. Sie kann das Cover eines jeden Paranormalen durchschauen, d.h. sein wahres Wesen sehen, ob Vampir, Werwolf, Moorhexe oder Baumgeist. Die 16jährige wünscht sich aber eigentlich nichts sehnlicher als ein normales Leben, z.B. mit eigenem Spind in einer High School, zu führen. Jedoch werden plötzlich immer mehr Paranormale getötet, die Feen interessieren sich für sie und sie lernt Lend, einen Paranormalen, kennen, von dem keiner weiß, was er eigentlich ist.

Es machte wirklich Spaß mit diesem Teenieroman, wobei ich schon ab und an merkte, dass ich aus der Zielgruppe fiel, aber nichtsdestotrotz werde ich weiterlesen.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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Black Dagger 32 – Der Spion (J. R. Ward)

Veröffentlicht 29. Juli 2019 von erlesenebuecher

Geisterchili, Rosenkette & Kunstgalerie

Appetithäppchen: Eine mysteriöse Mordserie erschüttert Caldwell: Immer wieder werden Vampire von geheimnisvollen Wesen angegriffen und getötet, doch die Attacken hinterlassen keine sichtbaren Spuren bei den Opfern und die Angreifer verschwinden so schnell und lautlos in der Dunkelheit, wie sie gekommen sind. Die Black Dagger stehen vor einem Rätsel. Hat sich ihr alter Erzfeind Omega eine neue Tücke einfallen lassen oder haben sie es gar mit einem noch gefährlicheren Gegner zu tun? Als Bruder Vishous einen Weg findet, die Wesen zu besiegen, wird schnell klar, dass die Black Dagger dazu die Hilfe ihres alten Verbündeten Assail brauchen. Doch der ehemalige Waffenhändler hat gerade mit eigenen Problemen zu kämpfen. Sollte seine große Liebe Sola herausfinden, dass er ein Vampir ist, droht er sie für immer zu verlieren…

Verfasserin: J. R. Ward begann bereits während ihres Studiums mit dem Schreiben. Nach ihrem Hochschulabschluss veröffentlichte sie die Black Dagger-Serie, die in kürzester Zeit die amerikanischen Bestseller-Listen eroberte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Golden Retriever in Kentucky und gilt seit dem überragenden Erfolg der Serie als neuer Star der romantischen Mystery.

[Wilhelm Heyne Verlag (2019)]

Meine Meinung: Assail kann es nur schwer verheimlichen, dass er anders ist. Sola muss letztendlich erkennen, dass es sich bei ihrer großen Liebe nicht um einen Menschen handelt. Nebenbei versucht die Schwester, der von Assail getöteten Benloise-Brüder, sich an ihm zu rächen. Butch alter Polizeikollege tritt auch mal wieder auf. Und der Leser lernt kurz Murdher kennen, der ausgestoßenen Bruder, um den es im nächsten Buch geht. Ich bin gespannt. Und Jo, die Bloggerin, steht kurz vor der Transition. Es bahnt sich einiges an. Lassiter hat anscheinend einen neuen Job und Throe erschafft weiterhin Schatten, die Vampire angreifen.

Wie erwartet lieferten diese beiden Black Dagger-Teile alles, was man erwartet: Spannung, Kampf, Liebe, Leidenschaft, Verwicklungen, interessante Charaktere, aber auch viele Klischees, schnulzige Szenen, Geschwafel über Beziehungen und das vorhersehbare Happy End.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 31. Teil

Ensel und Krete (Walter Moers)

Veröffentlicht 29. Juli 2019 von erlesenebuecher

Buntbären, Mythenmetzsche Abschweifung & Stollentroll

Appetithäppchen: Der Große Wald. Buntbären. Fhernhachenzwerge. Ein gemeingefährlicher Laubwolf. Unsterbliche Sternenstauner. Ehrgeizige Erdgnömchen. Ein unberechenbarer Stollentroll. Die Mythemetzsche Abschweifung. Kokette Erlfenwespen. Geheimbären. Ein Waldspinnenhexe. Blutsaugende Fledertratten. Weinende Bäume. Sprechende Pflanzen. Tanzende Pilze. Leuchtende Ameisen. Doppelköpfige Wollhühnchen. Dreiäugige Schuhus. Ein sehr alter Meteor. Schreckliche Spannung. Grausamste Bosheit. Goldener Humor. Feinste zamonische Hochliteratur. Um nur das Gröbste zu nennen.

Verfasser: Walter Moers lebt und arbeitet als Zeichner und Autor in Hamburg. Nach „13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ ist „Ensel und Krete“ das zweite Buch, das auf dem fabelhaften Kontinent Zamonien spielt. Walter Moers ist zusammen mit Professor Doktor Nachtigaller Begründer der Zamonischen Nachtschule, einer Akademie, die ausschließlich im Internet existiert (www.zamonien.de) und von jedermann besucht werden kann.

[Goldmann (2002)]

Meine Meinung: Es ist schon sehr abgefahren, was Walter Moers da für eine Welt erschaffen hat. Es ist erst das zweite Buch der Zamonien-Reihe und ich bin trotzdem völlig überfahren. Ob ich das nun nur positiv finde, weiß ich noch gar nicht. Es ist irgendwie nicht ganz mein Geschmack, fasziniert aber trotzdem…

Das bekannte Märchen „Hänsel und Gretel“ ist in Ansätzen Grundlage für Ensel und Krete, aber es spielt eben in Zamonien, im Wald der Buntbären, und ist damit auch irgendwie ganz anders. Dazu kommt noch, dass der Autor Hildegunst von Mythenmetz, ständig dazwischen quatscht, was sehr unterhaltsam aber auch irritierend ist. Er ändert das Ende, gibt seine Meinung zu verschiedenen Situationen wieder oder erzählt aus seinem Leben, welches wohl sehr ausfüllend war, wenn man auch die halbe kurze Biographie am Ende des Buches berücksichtigt.

Insgesamt macht das alles schon Spaß und ich habe noch einige Bücher der Welt Zamoniens vor mir, aber, wie schon gesagt, ob das so mein Geschmack ist… ich guck mal.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

Black Dagger 31 – Die Diebin (J. R. Ward)

Veröffentlicht 29. Juli 2019 von erlesenebuecher

Schatten, Messe & Vaiana-Soundtrack

Appetithäppchen: Sola Morte ist Einbrecherin aus Leidenschaft. Nicht die finanzielle Not treibt sie nachts in die Villen reicher Leute, sondern die pure Lust am Nervenkitzel. Als sie und ihre geliebte Großmutter dadurch ins Visier eines mächtigen Drogenbarons geraten, beschließt Sola, ihre kriminelle Laufbahn und Caldwell für immer hinter sich zu lassen – und Assail, den einzigen Mann, der jemals Gefühle in ihr geweckt hat. Doch nun schwebt Assail in Lebensgefahr, und Sola lässt alles stehen und liegen, um an sein Krankenbett zu eilen. Und tatsächlich scheint ihre bloße Anwesenheit Assails Genesung zu fördern, sodass die beiden ihre leidenschaftliche Liebesbeziehung schon bald wieder aufnehmen. Noch immer ahnt Sola nicht, dass Assail ein Vampir ist und dass seine dunkle Vergangenheit als Waffenhändler der Bruderschaft der Black Dagger sie früher oder später doch noch einholen wird…

Verfasserin: J. R. Ward begann bereits während ihres Studiums mit dem Schreiben. Nach ihrem Hochschulabschluss veröffentlichte sie die Black Dagger-Serie, die in kürzester Zeit die amerikanischen Bestseller-Listen eroberte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Golden Retriever in Kentucky und gilt seit dem überragenden Erfolg der Serie als neuer Star der romantischen Mystery.

[Wilhelm Heyne Verlag (2019)]

Meine Meinung: Es ist wie nach Hause kommen, wenn man den 31. Black Dagger-Roman anfängt, alles ist vertraut und man mag die Protagonisten.

Dieses Mal geht es um Assail und Sola, wobei der Nebenstrang von Vishous und Jane handelt und die Black Dagger haben in Throe, der dieses mysteriöse Buch, welches er anbetet, einen neuen Widersacher gefunden, der Schatten entstehen lassen kann. Nebenbei erhebt sich auch eine neue Drogenbaronin, die Schwester der Benloise-Brüder.

Alle Storys sind spannend und wissen zu fesseln. Allerdings bleiben mir Assail und Sola etwas fremd, da ich sie irgendwie kaum wiedererkenne, was zum einen daran liegt, dass Assail kurz vorm Sterben war uns sich sowieso optisch verändert hat, aber auch geläutert scheint, und Sola und er nun ja auch so verliebt sind, so dass die harte, toughe Schale weg ist. Für mich momentan noch etwas austauschbar, aber mal sehen, wie es weitergeht.

Von Anfang an waren für mich bei meinem Dreamcast Michelle Rodriguez Sola und Anthony Kiedis Assail. Ich habe dann allerdings noch oft hin und her überlegt, bin aber immer wieder bei denen gelandet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

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Splitterherz (Bettina Belitz)

Veröffentlicht 28. Juli 2019 von erlesenebuecher

Tränen, Träume & Plan

Appetithäppchen: Es gibt genau einen Grund, warum Elisabeth Sturm nicht mit fliegenden Fahnen vom Land zurück nach Köln geht, und dieser Grund heißt Colin. Der arrogante, unnahbare, aber leider auch äußerst faszinierende Colin gibt Ellie ein Rätsel nach dem anderen auf, und obwohl sie sich mit aller Macht dagegen wehrt, kann sie sich seiner dunklen Ausstrahlung nicht entziehen. Bald muss Ellie einsehen, dass Colin viel mehr mit ihrer Familie verbindet, als sie sich je hätte vorstellen können. Ihr Vater Leo verbirgt ein Geheimnis, das ihn und Colin zu erbitterten Gegnern macht – und das Ellie in tödliche Gefahr bringt. Dass sie mit ihren seltsamen nächtlichen Träumen den Schlüssel zu dem Rätsel in der Hand hält, begreift Ellie erst, als ihre Gefühle für Colin alles zu zerstören drohen, was sie liebt.

Verfasserin: Bettina Belitz, geboren 1973 in Heidelberg, verliebte sich schon früh in die Magie der Buchstaben. Lesen allein genügte ihr bald nicht mehr – nein, es mussten eigene Geschichten aufs Papier fließen. Nach dem Studium arbeitete Bettina Belitz als Journalistin, bis sie ihre Leidenschaft aus Jugendtagen zum Beruf machte. Heute lebt sie umgeben von Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern in einem 400-Seelen-Dorf im Westerwald und lässt sich von der Natur und dem Wetter zu ihren Romanen inspirieren.

[script5 (2010)]

Meine Meinung: Eine weitere Trilogie, ein weiteres Jugendbuch, da kann nicht viel Neues kommen… und ja natürlich ist vieles bekannt. Sie, eine Außenseiterin, die sich selbst nicht besonders findet, aber stur ist und nicht das macht, was er will, und natürlich in Liebesdingen, vor allem emotional, unerfahren ist. Er, gut aussehend, wild, besonders, unnahbar, nähert sich ihr, schiebt sie dann aber weg, da er ihr nicht gut tut (in seinen Augen)… oh, wie klischeehaft!… Funktioniert aber immer wieder. Sie denkt, er will sie nicht, dabei liebt er sie so sehr und will sie nur schützen.

Soweit so bekannt aus fast jedem zweiten Teenie-(Vampir-)Roman. Aber hier ist es doch anders!

Belitz schafft es zu überraschen, Spannung aufzubauen und den Leser auf die Folter zu spannen. Lange Zeit tappte ich im Dunklen, in welche Richtung die Handlung gehen würde. Es war teilweise sehr düster und auch etwas gruselig, die Seiten flogen dahin und ich wurde, trotz einiger Schwächen (Warum unternehmen die Eltern nichts, wenn ihr Tochter nonstop müde ist? Etc.) gut unterhalten.

Ob es jetzt unbedingt noch zwei weitere Bände bedarf, weiß ich nicht, werde es aber herausbekommen.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

Das Lied von Eis und Feuer 10 – Ein Tanz mit Drachen (George R. R. Martin)

Veröffentlicht 13. Juli 2019 von erlesenebuecher

Harpyie, Sturmkrähen & Fahle Mähre

Appetithäppchen: Das Schicksal des Nordens entscheidet sich in Winterfell, wohin Stannis Baratheon mit Feuer und Schwert gezogen ist, um Arya Stark aus den Fängen Roose Boltons zu befreien – oder bei dem Versuch zu sterben. Währenddessen schmieden Lord Wyman Manderly und Arnolf Karstark ihre eigenen, verräterische Pläne… In Meereen steht Daenerys Targaryen zwischen zwei Freiern: Hizdahr zo Loraq, ein Adliger von alter ghiscarischer Abstammung, und Quentyn Martell von Dorne halten um ihre Hand an. Für einen der beiden muss Daenerys sich wohl oder übel entscheiden. Doch könnte sie ihrem Herzen folgen, würde sie ihren Liebhaber Daario Naharis heiraten, einen Söldner, so wild und grausam wie ihr Drache Drogon. An der Mauer schmiedet derweil Jon Schnee Bündnis um Bündnis gegen die Anderen. Dabei wird er zwar von der zwielichtigen Roten Priesterin Melisandre unterstützt, doch kann er auch auf die Loyalität seiner eigenen Männer vertrauen?

Verfasser: George Raymond Richard Martin, 1948 in Bayonne/ New Jersey geboren, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde ihm der renommierte Hugo Award verliehen. Sein mehrteiliges Epos „Das Lied von Eis und Feuer“ wird einhellig als Meisterwerk gepriesen. George R. R. Martin lebt in Santa Fee, New Mexico.

[Penhaligon (2012)]

Meine Meinung: Es ist geschafft, das vorerst letzte Buch der fantastischen Reihe liegt hinter mir. Es sind immer noch etliche Fragen offen, die Handlungsstränge werden eher komplexer, als dass sie sich lösen und auch die Personen nehmen nicht ab.

Teilweise war es schon sehr anstrengend immer wieder beieinander zu haben, wer nun wo was macht und was gerade die anderen nochmal machen usw… Ich bin gespannt, ob Martin das letzte Buch bzw. die letzten beiden Bücher noch veröffentlicht. Ich glaube, er hat sich da irgendwie verfranzt und dadurch, dass die Serie nun mal einfach anders und erfolgreich weitergelaufen ist, weiß er auch nicht mehr, wie er das nun alles zu einem ansprechenden Ende bringen soll.

Ab hier Spoileralarm:

Falls es aber irgendwann einmal so weit ist, versuche ich kurz zu rekapitulieren, was jetzt am Ende alles passiert ist. Stannis ist angeblich tot, zumindest hat Ramsay Bolton das behauptet. Theon und Sansa konnten fliehen und sind bei Asha und dem Bankier der Eisernen Bank gelandet.

Quentyn Martell hat die beiden Drachen frei gelassen, ist dabei umgekommen und Ser Barristan hat gerade in Meereen das Sagen, die Yunkai sitzen vor der Tür, eine Pest unter sich, und greifen an. Daenerys ist währenddessen auf Drogons Rücken weggeflogen und wird von vielen für tot gehalten. Sie ist aber abgeschieden im dothrakischen Meer auf das Khalasar von Khal Jhago getroffen.

Cersei hat den Weg der Buße hinter sich, ist jetzt wieder im Palast bei Tommen, der aber noch immer traurig ist, da Margaery noch in Haft bei den Gläubigen Brüdern ist. Cerseis Prozess steht ihr noch bevor, aber ihr schweigsamer Ritter soll für sie kämpfen. Kevan Lennister, ihr Onkel, möchte mit Dorne und Rosengarten Frieden schließen, wird am Ende jedoch von Varys ermordet.

Jaime ist mit Brianne in die Flusslande geritten und Tyrion und Jorah Mormont sind bei den Yunkai, gerade aus der Sklaverei entkommen, auf dem Weg zu Daenerys, wissen nur noch nicht richtig wie.

Der Greif, der angeblich Aegon Targaryen ist hat mit Jon Connington seine alte Burg erobert und möchte nun die Umgebung sich untertan machen, um Daenerys entsprechend zu erwarten, und so hofft er, zu heiraten.

Jon Schnee hat gerade mit Tormund Riesentod ein Bündnis geschlossen, möchte die restlichen Wildlinge aus Hartheim holen, als er hinterücks von seinen geschworenen Brüdern erstochen wird… Warum das eigentlich? Was für ein Mist!

Tja, ich kann noch nicht mal sagen, dass ich mich auf die nächsten Bücher freuen würde. Es war schon eine ziemlich lange Reise und gerade die letzten drei Bände waren sehr langwierig und teilweise anstrengend. Aber es ist nichtsdestotrotz ein monumentales Werk, welches ich jedem empfehlen kann. Am meisten freue ich mich, dass ich endlich die Serie zuende gucken und mitreden kann.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Hier geht es zum 9. Band

Bridget Jones – Verrückt nach ihm (Helen Fielding)

Veröffentlicht 13. Juni 2019 von erlesenebuecher

Playdates, Perfekt & Toyboy

Appetithäppchen: 81 kg (wie das?); verlorene Pfunde: 0; konsumierte Schoko-Protein-Riegel: 28; konsumierte Schoko-Protein-Puddings: 37; durch Proteinprodukte ersetzte Mahlzeiten: 0; durchschnittliche Kalorienmenge pro Tag: 4798. War gerade beim ersten Wiegen. „Bridget“, sagte die Krankenschwester, „die Proteinpräparate sollen Ihr normales Essen ersetzen, nicht ergänzen.“ Schöne Pleite. Bridget Jones ist wieder da! Und das Leben scheint es gut mit ihr zu meinen: Sie hat einen aufregenden Job, sie kümmert sich hingebungsvoll um ihre kleine Familie – und sie ist frisch verliebt. Leider gibt es ein paar Kleinigkeiten, die ihr Glück trüben. Ihr Job als Drehbuchautorin ist nicht nur aufregend, er bringt sie auch mit sehr seltsamen Menschen in Kontakt. Ihren Kindern fehlt der Vater. Und der Mann, an dem Bridget ihr Herz verloren hat, ist über zwanzig Jahre jünger als sie…

Verfasserin: Helen Fielding wurde in Yorkshire geboren, studierte in Oxford und begann 1979, als Reporterin für die BBC zu arbeiten. Später war sie als Journalistin und Kolimnistin für verschiedene Zeitungen tätig, darunter auch für den Independent, wo ihre Kolumnen mit den originellen und urkomischen Tagebucheintragungen einer gewissen Bridget Jones schon bald Leserinnen begeisterten. 1997 erschien der Roman „Schokolade zum Frühstück“, der sich rasch zu einem weltweiten Bestseller entwickelte. Nie zuvor hatte jemand mit so viel Witz und Selbstironie die alltäglichen Nöte und Sorgen einer jungen Frau beschrieben. Auch mit den Fortsetzungen des Kultbuches – „Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns“, „Verrückt nach ihm“ und zuletzt „Bridget Jones‘ Baby“ – sowie den Verfilmungen eroberte die Autorin ein Millionenpublikum. Helen Fielding lebt mit ihren beiden Kindern in London und machmal in Los Angeles.

[Goldmann (2014)]

Meine Meinung: Vorne auf dem Cover ist bei mir so ein kleiner runder Aufkleber, auf dem steht „Bridget Jones ist zurück“. Und das stimmt! Endlich ist sie wieder da! Beim letzten Buch „Bridget Jones‘ Baby“ habe ich sie ja leidlich vermisst.

Bridget ist in einer mehr als tragischen Ausgangsposition, lässt sich aber nicht wirklich unterkriegen. Also zumindest versucht sie das Beste, aber wie man sie kennt, stapft sie von einem Fettnäpfchen zum nächsten und alles geht drunter und drüber. Immer an ihrer Seite sind ihre guten Freunde, ihre Kinder und ihre Mutter mit lauter gutgemeinten Ratschlägen. Ab und an taucht auch Daniel Cleaver wieder aus der Versenkung auf, allerdings hat er seinen Zauber, nicht aber seinen Witz, verloren. Für den nötigen Zauber und das Dahinschmelzen sorgen aber zum Glück andere männliche Protagonisten.

Ich fand das Buch herrlich. Ich bangte mit Bridget, trauerte mit ihr und freute mich mit ihr. Das war wunderbar und habe ich schon lange bei einem Buch vermisst. Mir hat es sehr gut gefallen und die Seiten flogen nur so dahin.

Am schönsten war aber natürlich, wie sollte es anders sein, das wirklich wirklich tolle Ende.

Bewertung: 5 von 5 Punkten