[Neuanschaffungen] Woche #24

Veröffentlicht 11. Juni 2018 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Die neuen Black Dagger rufen:

Black Dagger Legacy 3 – Zorn des Geliebten (J. R. Ward)

Peyton, Sohn des Peythone, hat alles, was sich ein Vampir nur wünschen kann: Er stammt aus einer ebenso angesehenen wie reichen Adelsfamilie, er sieht unverschämt gut aus und die Frauen liegen ihm reihenweise zu Füßen. Bis auf eine: Novo, die schöne Vampirin, die zusammen mit Peyton von der Bruderschaft der Black Dagger für den Kampf gegen die Lesser ausgebildet wird. Sie hat den Körper einer Göttin und das Herz einer Kriegerin – und für einen verwöhnten Schnösel wie Peyton hat sie eigentlich gar nichts übrig. Trotzdem beginnen die beiden so ungleichen Vampire eine stürmische Affäre miteinander – nur Sex, keine Gefühle, wie sie einander immer wieder versichern. Als Novo im Einsatz gegen die Feinde der Bruderschaft schwer verletzt wird, merkt Peyton, dass er der Vampirin bereits mit Haut und Haaren verfallen ist. Doch Novo vertraut ihm nicht, und zum ersten Mal in seinem Leben muss Peyton um etwas kämpfen: die Liebe seiner Traumfrau… [Wilhelm Heyne Verlag (2018)]

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Das Lied von Eis und Feuer 4 – Die Saat des goldenen Löwen (George R. R. Martin)

Veröffentlicht 11. Juni 2018 von erlesenebuecher

Die Sieben, Salzweib & Steinschlange

Appetithäppchen: Der Bürgerkrieg um die Herrschaft über die Sieben Königreiche hat ganz Westeros zerrissen und entsetzliche Verheerungen angerichtet. Die Ernten sind vernichtet, und die großen und kleinen Häuser haben einen schrecklichen Blutzoll entrichtet. Der grausame Kindkönig auf dem Eisenthron erweist sich als unfähig zu regieren, und seine Mutter, die Regentin, ist vor allem damit beschäftigt, ihre Macht gegen vermeintliche und echte Rivalen abzusichern. Arya Stark nutzt das Durcheinander am Königshof, um zu fliehen, doch der Weg nach Hause, nach Winterfell ist weit – und gefährlich. Und das liegt nicht nur an den Soldaten der verschiedenen Kriegsparteien, die noch immer durch die Lande ziehen. Denn während Westeros sich im Inneren selbst zerfleischt, formieren sich jenseits seiner Grenzen weitere Gegner. Einer dieser Gegner ist noch weit entfernt, auf einem anderen Kontinent – doch Daenerys Targayen, die Mutter der Drachen, ist gewillt, jedes erdenkliche Risiko einzugehen, um die Krone zurückzugewinnen, die rechtmäßig die ihre ist…

Verfasser: George Raymond Richard Martin, 1948 in Bayonne/ New Jersey geboren, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde ihm der renommierte Hugo Award verliehen. Sein mehrteiliges Epos „Das Lied von Eis und Feuer“ wird einhellig als Meisterwerk gepriesen. George R. R. Martin lebt in Santa Fee, New Mexico.

[blanvalet (2000)]

Meine Meinung: SPOILERGEFAHR!

Ganz ganz bisschen schwächelt dieser Teil leider. Ich weiß nicht, ob ich momentan einfach genug von Westeros habe oder ob sich langsam doch Längen in die Story einschleichen. Das kann alles sein. Eines weiß ich aber sicher. Mir fehlt Eddard Stark! Bis jetzt kann ihn einfach keiner ersetzen. Natürlich finde ich Tyrion und auch Arya weiterhin großartig als Protagonisten. Aber diese mächtige Führungsrolle fehlt einfach.

Längen gab es vor allem in meinen Augen in Punkto Schlachtdarstellungen, Reisen und Personenvielfalt. Ich konnte manchmal gar nicht mehr folgen, wer wo hinreist und noch dabei ist oder welche Leute auf welcher Seite mit wem kämpfen. Das war mir, obwohl ich umfangreiche Erzählstränge sehr mag, etwas zu viel.

Aber das alles ist Jammern auf hohem Niveau. Weiterhin ist es eine grandiose Geschichte mit hervorragenden Charakteren, die sehr spannend, vielfältig und unterhaltsam ist. Tyrion ist toll, er ist schlau, gewitzt und verschlagen. Auch Aryas Werdegang verfolge ich immer mit Interesse. Jon ist und bleibt toll, wobei ich den Wildlingen noch skeptisch gegenüberstehe. Daenerys‘ Plot ist noch zu schwach in meinen Augen, da erhoffe ich mir mit der Zeit mehr.

Etwas befremdlich finde ich die Richtung ins Science-Fictionmäßige, die Martin einschlägt. Die rote Frau gebiert den Schatten und Jaqen H’ghar, dessen charakterliche Darstellung ich spitze finde, verändert plötzlich sein Gesicht? Da bin ich etwas raus. Aber ok, ich bleibe am Ball und bin gespannt, wie es weitergeht.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 3. Teil

[Monatsrückblick] Mai 2018

Veröffentlicht 11. Juni 2018 von erlesenebuecher

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Irgendwie läuft mir momentan vor lauter Alltag die Zeit zum Lesen weg, aber ein bisschen etwas habe ich doch erlebt. Erst war ich mit dem Schiff unterwegs. Es ging nach New York, aber auch in England, in Lichfield und kurz in der Toskana war ich. Danach ging es nach Nordamerika, Richtung Idaho und Utah, aber vor etwa 10.000 Jahren. Und letztendlich habe ich die Welt der Kinder und der Erziehung heimgesucht.

Schiff der tausend Träume Leah Fleming 627 Seiten 4,5 Punkte
Mara – Tochter der Sonne Charlotte Prentiss 473 Seiten 3 Punkte
Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn! Johannes Hayers/ Felix Achterwinter 255 Seiten 2 Punkte

Das waren 1355 Seiten.

Trotz des wachsenden SuB mussten diese Bücher sein:

  1. Wintersterne (Isabelle Broom)
  2. Das Lied von Eis und Feuer 5 – Sturm der Schwerter (George R. R. Martin)
  3. Das Lied von Eis und Feuer 6 – Die Königin der Drachen (George R. R. Martin)

Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn! (Johannes Hayers/ Felix Achterwinter)

Veröffentlicht 11. Juni 2018 von erlesenebuecher

Kartentrick, Mini-Mini-Nudeln & Löwenzahn-Samen

Appetithäppchen: Joannes Hayers und Felix Achterwinter haben die besten Erziehungstricks von ganz normalen Eltern gesammelt. Obwohl: Ist Angelika normal, wenn sie bei sich selbst einbricht, um ihrem Sohn das Abschließen der Haustür einzutrichtern? Ist Maria normal, wenn sie ihre Tochter dazu bringt, den Sicherheitsgurt anzulegen, indem sie droht: „Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn!“? Ob normal oder nicht, ob legal oder nicht, diese listigen und lustigen Erziehungstricks haben tatsächlich funktioniert. Denn Kinder lieben nicht nur Einhörner, sie lieben auch Bären. Warum sollte man ihnen also nicht hin und wieder einen aufbinden?

Verfasser: Johannes Hayers, 41, arbeitete früher in der Marktforschung und der Unternehmenskommunikation und schreibt heute für Hörfunk und Fernsehen. Er lebt in einer Partnerschaft, hat vier Nichten, vier Neffen und wohnt in Düsseldorf. Felix Achterwinter, 42, schrieb früher Kolumnen für verschiedene Zeitungen in England und Deutschland und arbeitet heute im Bereich Medienforschung. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Berlin.

[Rowohlt Taschenbuch Verlag (2015)]

Meine Meinung: Ein Buch, welches man sich wahrscheinlich bzw. hoffentlich nie selbst kaufen würde, aber eben geschenkt bekommt. Dieses habe ich in Ermangelung eines besseren Geschenks mal zum Nikolaus bekommen. Immerhin hat sich der Schenker dafür entschuldigt.

Das Buch beinhaltet ein Sammelsurium, wie das Deckblatt schon verspricht, nicht ganz legaler Erziehungstricks, heißt einige, manchmal etwas gemeine, aber alltägliche, teilweise gewollt lustige Erziehungssituationen, welche die Autoren zusammen gesammelt haben.

Ganz nett ist, dass man einige Situationen natürlich kennt und sich freut, dass es anderen auch so geht. Wirkliche Tipps nimmt man aber nicht mit, da es doch überall etwas anders ist und die Persönlichkeiten natürlich auch extrem davon abhängen. Einiges würde man aber genauso machen, da es einfach intuitiv das Einfachste ist.

Insgesamt hinterließ das Buch bei mir stark den Geschmack von Geldmacherei.

Die Fragen, die bleiben, sind a) wer kauft so ein Buch und b) wer liest so ein Buch…

Bewertung: 2 von 5 Punkten

 

[Neuanschaffungen] Woche #22

Veröffentlicht 27. Mai 2018 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Es geht weiter nach Westeros:

Das Lied von Eis und Feuer 5 – Sturm der Schwerter (George R. R. Martin)

In den Sieben Königreichen tobt ein blutiger Bürgerkrieg. Ein Anwärter auf den Thron ist bereits tot, ein zweiter in Ungnade gefallen, doch der erbitterte Machtkampf in Westeros geht mit unverminderter Heftigkeit weiter. Noch immer widersetzt sich Robb Stark, der Herr von Winterfell, dem tyrannischen Haus Lennister, obwohl seine Schwester als Geisel am Hof des Kind-Königs Joffrey gefangen gehalten wird. Doch plötzlich sehen sich die Kämpfer aus Winterfell einer neuen Gefahr gegenüber: Aus dem Norden greift eine Barbarenarmee die Königreiche an. Ihre Vorhut bilden scheinbar unaufhaltsame Horden übernatürlicher Kreaturen, die mordend und brandschatzend aus dem Verfluchten Wald hinter dem Großen Wall hervorbrechen. Und jenseits des Meeres schart die verbannte Königin Daenerys Targaryen eine gewaltige Armee um ihr Banner. Sie weiß, dass bald die Zeit kommen wird, mit Hilfe der drei letzten Drachen in den Kampf um die Krone von Westeros einzugreifen. [blanvalet (2001)]

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Das Lied von Eis und Feuer 6 – Die Königin der Drachen (George R. R. Martin)

Daenerys Targaryen, die letzte aus dem Geschlecht der Drachenkönige, bereitet sich darauf vor, das Meer zu überqueren und mit einer großen Streitmacht in die Sieben Königreiche einzumarschieren. Flankiert von ihren drei jungen Drachen, zieht sie an der Spitze der Armee der Unbefleckten von Stadt zu Stadt und verstärkt ihr Heer mit Söldnerbanden, Waffen und Pferden. Seit ihrer Zeit bei den Dothraki ist ihr Sklaverei in jeder Form ein Gräuel. Und sie ist entschlossen, dieser Geißel der Menschheit ein für alle Mal ein Ende zu setzen… Derweil schwinden Robb Starks Chancen auf einen Sieg über die Lennisters. Seine letzte Hoffnung ist es, das Haus Frey durch die Ehe seines Onkels Edmure Tully mit einer Tochter Lord Walder Freys erneut an sich zu binden. Danach beabsichtigt er, die verräterischen Eisenmänner aus seiner Heimat zu vertreiben und den Norden zurückzuerobern. Doch in Königsmund hat sich die Macht von Rosengarten König Joffrey angeschlossen, und Lord Tywin Lennister, die Hand des Königs, schmiedet eigene Pläne, das Reich zu vereinen und all seine Feinde endgültig zu vernichten. Die größte Gefahr für die Sieben Königlande droht unterdessen weiterhin aus dem Norden, von wo aus die Wildlinge aufbrechen, um den gesamten zivilisierten Süden mit Krieg zu überziehen. Allein Jon Schnee, Robb Starks Halbbruder, steht zwischen dem Reich und totaler Anarchie. [blanvalet (2002)]

[Neuanschaffungen] Woche #20

Veröffentlicht 14. Mai 2018 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Jetzt schon an Weihnachten denken:

Wintersterne (Isabelle Broom)

Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit, mit ihren Herzenswünschen und führen sie zu besonderen Begegnungen. [Diana Verlag (2017)]

Mara – Tochter der Sonne (Charlotte Prentiss)

Veröffentlicht 12. Mai 2018 von erlesenebuecher

Tafelberg, Rotluchs & Bärenkopftätowierung

Appetithäppchen: Die Eiszeit ist vorüber, die Sonne lässt Gletscher schmelzen, und dort, wo bisher Frost und Tod regierten, bringt die Erde wie durch ein Wunder plötzlich zartes Grün in vielfältigster Form hervor. Mara – die Tochter der Sonne, ist ein Kind dieser neuen Welt, und sie hat die Vision, dass die Strahlen der großen gelben Scheibe auch die Herzen der Menschen erwärmen und kalte Grausamkeit und Hass daraus vertreiben werden. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Ternee schimpft ihre Tochter Mara eine nutzlose Träumerin, und Kormor, der Mann, den Mara sich erwählt hat, zeigt ihr schon bald, dass ihr Platz nicht an seiner Seite, sondern zu seinen Füßen ist. Verzweifelt fügt sich Mara in ihr Leid – bis zu dem Tag, an dem nicht nur ihr Leben, sondern das Heil des ganzen Stammes auf dem Spiel steht. Da geht Mara mutig den Weg, den die Götter ihr weisen…

Verfasser: Charlotte Prentiss ist ein Pseudonym des Autors Charles Platt. Platt (* 26. April 1945) ist ein Autor, Journalist und Computerprogrammierer. Er zog 1970 von England in die Vereinigten Staaten um, ist ein eingebürgerter US-Bürger und hat ein Kind, Rose Fox, die Science-Fiction-, Fantasy- und Horror-Buchkritiken bearbeitet.

[Bastei-Lübbe (1997)]

Meine Meinung: Schon lange bin ich auf der Suche nach guten prähistorischen Romanen. Seit ich die Bücher von Jean M. Auel und Joan Wolf gelesen habe, hat es mir das Genre einfach angetan. Leider habe ich seitdem nichts Vergleichbares mehr gefunden, obwohl ich nun einige andere prähistorische Romane gelesen habe. Dieses Buch war wieder ein Versuch, aber irgendwie ist der gescheitert. Es war ok, kam aber bei weitem nicht an Auel oder Wolf ran. Schade. Also falls jemand Empfehlungen hat, her damit!

Mara ist eine mutige Frau, die neue Wege gehen möchte – dies haben diese Romane gemeinsam. Aber ihr Stamm ist dafür noch nicht bereit und will den alten Traditionen nicht abschwören. Dann kommt allerdings Graum aus dem Norden neu zu ihnen hinzu und stellt vieles durch seine Zielstrebigkeit und Grausamkeit auf dem Kopf. Nun muss Mara handeln…

Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll. Das Buch war wirklich nicht schlecht, aber eben auch nicht wirklich gut. Ich hatte das Gefühl, mit Mara nicht richtig warm zu werden. Außerdem hatte das Buch in meinen Augen einige Längen, es wird viel hin und her gezogen, Graum war mir ein Rätsel und die Nebencharaktere waren auch nicht so ausgefeilt. Allerdings hatte ich nie das Gefühl, abbrechen zu müssen.

Während des Lesens habe ich erst mitbekommen, dass Mara eigentlich das zweite Buch ist und „Laena – Tochter des Eismondes“ der Vorgänger ist. Das werde ich aber wohl nicht lesen.

Bewertung: 3 von 5 Punkten