Dr. Jekyll und Mr. Hyde (Robert Louis Stevenson)

Veröffentlicht 29. Juli 2019 von erlesenebuecher

Testament, Pulver & Troglodyt

Appetithäppchen: „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ ist eine der berühmtesten Kriminalgeschichten der Weltliteratur, eine spannende Doppelgänger-Erzählung, die bereits Oscar Wildes „Das Bildnis des Dorian Gray“ und Bret Easton Ellis‘ „American Psycho“ inspirierte. Seit seiner Jugend weiß Doktor Jekyll um sein gespaltenes Ich, aber die dunkle Seite hat er zeitlebens verdrängt. Mit Hilfe eines geheimnisvollen Elixiers gelingt es ihm, seine Identität nach Belieben zu wechseln. Doch der mysteriöse Mr. Hyde wird immer mächtiger und droht das Gute zu verschlingen…

Verfasser: Robert Louis Balfour Stevenson (1850-1894) war ein schottischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters. Stevenson litt an Tuberkulose und wurde nur 44 Jahre alt; jedoch hinterließ er ein umfangreiches Werk von Reiseerzählungen, Abenteuerliteratur und historischen Romanen sowie Lyrik und Essays. Bekannt geworden sind vor allem der Jugendbuchklassiker „Die Schatzinsel“ und die Schauernovelle „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“, die sich dem Phänomen der Persönlichkeitsspaltung widmet und als psychologischer Horrorroman gelesen werden kann. Einige Romane sind heute noch populär und haben als Vorlagen für zahlreiche Verfilmungen gedient.

[Anaconda Verlag (2005)]

Meine Meinung: Das Böse in sich ausleben ohne Gewissensbisse… andererseits gut sein ohne innerlich doch was Schlechtes zu denken… der gute Mensch… der böse Mensch… zwei Naturen im Menschen.

Darum geht es in diesem bekannten Buch. Zumindest die grobe Story ist bekannt. Dr. Jekyll, der sich mit Wissenschaft und Tugend umgibt, verwandelt sich in Mr. Hyde, der keine Moral besitzt und ausschweifend leben kann, ohne seinem Ruf zu schaden.

Ich war zuerst ein wenig enttäuscht, da der Plot von einem Dritten, dem anwaltlichen Freund Jekylls, erzählt wird. Dieser kriegt sukzessive den Zusammenhang zwischen Jekyll und Hyde heraus. Erst am Ende wird die Lösung offenbart. Der Erzählstil ist dem 19. Jahrhundert angemessen und gefiel mir an sich sehr gut, wobei am Ende die letzten zwanzig Seiten etwas zäh waren, da dort etwas zu viel philosophiert wird. Aber irgendwie dachte ich, das ganze Buch wäre dramatischer (hatte wohl eher den Hulk vor Augen) und nicht so nüchtern. Aber das ist wohl der damaligen Zeit zu verschulden und ich muss sagen, gerade für diese Zeit ein Meisterwerk und wenn man die Story beim Lesen damals nicht kannte… Chapeau!

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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[Neuanschaffungen] Woche #30

Veröffentlicht 29. Juli 2019 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Ich musste mir im Urlaub Nachschub kaufen:

Wolkenschloss (Kerstin Gier)

Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeit längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat mit dem sympathischen Hotelierssohn Ben und dem Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gut aussehende Tristan Brown aus Zimmer 201 lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Während Fanny zusammen mit Ben die Fäden zu entwirren versucht, ahnt sie noch nicht, dass sie bald mitten in einem lebensgefährlichen Abenteuer stecken wird, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz. [S. Fischer Verlag (2017)]

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Kim & Struppi – Ferien in Nordkorea (Christian Eisert)

Wie viele Touristen jährlich Nordkorea besuchen, lässt sich exakt sagen: wenige. Dabei hält so ein Urlaub im Reich von Kim Jong-un viele Überraschungen bereit: Autobahnen ohne Autos, Hotels, in denen der fünfte Stock fehlt, und ein Tänzchen an der gefährlichsten Grenze der Welt – zu den Klängen von „Tränen lügen nicht“. Christian Eisert ist 1500 Kilometer durch die Demokratische Volksrepublik gereist. Mit gefälschter Biographie. Unter ständiger Beobachtung des Geheimdienstes. Und auf der Suche nach Kim Il-sungs legendärer regenbogenfarbener Wasserrutsche. Das Ergebnis ist einfach irre – und sehr komisch. [Ullstein (2014)]

Flames ‚N‘ Roses – Lebe lieber übersinnlich 1 (Kiersten White)

Veröffentlicht 29. Juli 2019 von erlesenebuecher

Cover, Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler & Piep

Appetithäppchen: Hi, ich bin Evie und eigentlich total normal. Dachte ich zumindest immer. Also, mit Ausnahme von meiner besten Freundin, die eine Meerjungfrau ist, und von meinem Exfreund – einer Fee. Und abgesehen davon, dass ich die einzige Person auf der Welt bin, die die Tarnung von paranormalen Wesen durchschauen kann. Dewegen arbeite ich für die Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler. So viel zum Thema normal. Und dann ist Lend auf der Bildfläche erschienen. Lend ist supersüß, kann gut zuhören und ist – ein Gestaltwandler. Und weil er in unsere Zentrale eigenbrochen ist, steht nun meine ganze Welt auf dem Kopf und es ist die Rede von einer dunklen Prophezeiung, die leider bis ins Detail auf mich zutrifft. Nee, böse bin ich nicht, das muss eine Verwechslung sein. Ich muss dem Ganzen auf den Grund gehen, denn ich will endlich wissen, wer ich wirklich bin, und: Ich will Lend nicht verlieren!

Verfasserin: Kiersten White hat einen großen Mann und zwei kleine Kinder. Sie lebt in San Diego, nahe dem Meer, wo sie ihre Tage vollkommen normal verbringt. Diese Fülle an Normalität hat dazu geführt, dass sie alle paranormalen Dinge absolut faszinierend findet – unter anderem Feen, Vampire und Popkultur. „Flames ’n‘ Roses“ ist ihr erstes Buch.

[Loewe (2011)]

Meine Meinung: Wieder eine neue Reihe, wieder ein Jugendbuch, wieder fantastische Wesen, wieder eine Liebesgeschichte… nichts Neues?

Doch irgendwie schon. Kiersten White hat einen humorvollen, leichten und fantasievollen Schreibstil, weiß zu unterhalten und vor allem sind einige Ideen wirklich neu.

Evie arbeitet für die Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler, da sie eine ganz besondere Fähigkeit hat. Sie kann das Cover eines jeden Paranormalen durchschauen, d.h. sein wahres Wesen sehen, ob Vampir, Werwolf, Moorhexe oder Baumgeist. Die 16jährige wünscht sich aber eigentlich nichts sehnlicher als ein normales Leben, z.B. mit eigenem Spind in einer High School, zu führen. Jedoch werden plötzlich immer mehr Paranormale getötet, die Feen interessieren sich für sie und sie lernt Lend, einen Paranormalen, kennen, von dem keiner weiß, was er eigentlich ist.

Es machte wirklich Spaß mit diesem Teenieroman, wobei ich schon ab und an merkte, dass ich aus der Zielgruppe fiel, aber nichtsdestotrotz werde ich weiterlesen.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Black Dagger 32 – Der Spion (J. R. Ward)

Veröffentlicht 29. Juli 2019 von erlesenebuecher

Geisterchili, Rosenkette & Kunstgalerie

Appetithäppchen: Eine mysteriöse Mordserie erschüttert Caldwell: Immer wieder werden Vampire von geheimnisvollen Wesen angegriffen und getötet, doch die Attacken hinterlassen keine sichtbaren Spuren bei den Opfern und die Angreifer verschwinden so schnell und lautlos in der Dunkelheit, wie sie gekommen sind. Die Black Dagger stehen vor einem Rätsel. Hat sich ihr alter Erzfeind Omega eine neue Tücke einfallen lassen oder haben sie es gar mit einem noch gefährlicheren Gegner zu tun? Als Bruder Vishous einen Weg findet, die Wesen zu besiegen, wird schnell klar, dass die Black Dagger dazu die Hilfe ihres alten Verbündeten Assail brauchen. Doch der ehemalige Waffenhändler hat gerade mit eigenen Problemen zu kämpfen. Sollte seine große Liebe Sola herausfinden, dass er ein Vampir ist, droht er sie für immer zu verlieren…

Verfasserin: J. R. Ward begann bereits während ihres Studiums mit dem Schreiben. Nach ihrem Hochschulabschluss veröffentlichte sie die Black Dagger-Serie, die in kürzester Zeit die amerikanischen Bestseller-Listen eroberte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Golden Retriever in Kentucky und gilt seit dem überragenden Erfolg der Serie als neuer Star der romantischen Mystery.

[Wilhelm Heyne Verlag (2019)]

Meine Meinung: Assail kann es nur schwer verheimlichen, dass er anders ist. Sola muss letztendlich erkennen, dass es sich bei ihrer großen Liebe nicht um einen Menschen handelt. Nebenbei versucht die Schwester, der von Assail getöteten Benloise-Brüder, sich an ihm zu rächen. Butch alter Polizeikollege tritt auch mal wieder auf. Und der Leser lernt kurz Murdher kennen, der ausgestoßenen Bruder, um den es im nächsten Buch geht. Ich bin gespannt. Und Jo, die Bloggerin, steht kurz vor der Transition. Es bahnt sich einiges an. Lassiter hat anscheinend einen neuen Job und Throe erschafft weiterhin Schatten, die Vampire angreifen.

Wie erwartet lieferten diese beiden Black Dagger-Teile alles, was man erwartet: Spannung, Kampf, Liebe, Leidenschaft, Verwicklungen, interessante Charaktere, aber auch viele Klischees, schnulzige Szenen, Geschwafel über Beziehungen und das vorhersehbare Happy End.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 31. Teil

Ensel und Krete (Walter Moers)

Veröffentlicht 29. Juli 2019 von erlesenebuecher

Buntbären, Mythenmetzsche Abschweifung & Stollentroll

Appetithäppchen: Der Große Wald. Buntbären. Fhernhachenzwerge. Ein gemeingefährlicher Laubwolf. Unsterbliche Sternenstauner. Ehrgeizige Erdgnömchen. Ein unberechenbarer Stollentroll. Die Mythemetzsche Abschweifung. Kokette Erlfenwespen. Geheimbären. Ein Waldspinnenhexe. Blutsaugende Fledertratten. Weinende Bäume. Sprechende Pflanzen. Tanzende Pilze. Leuchtende Ameisen. Doppelköpfige Wollhühnchen. Dreiäugige Schuhus. Ein sehr alter Meteor. Schreckliche Spannung. Grausamste Bosheit. Goldener Humor. Feinste zamonische Hochliteratur. Um nur das Gröbste zu nennen.

Verfasser: Walter Moers lebt und arbeitet als Zeichner und Autor in Hamburg. Nach „13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ ist „Ensel und Krete“ das zweite Buch, das auf dem fabelhaften Kontinent Zamonien spielt. Walter Moers ist zusammen mit Professor Doktor Nachtigaller Begründer der Zamonischen Nachtschule, einer Akademie, die ausschließlich im Internet existiert (www.zamonien.de) und von jedermann besucht werden kann.

[Goldmann (2002)]

Meine Meinung: Es ist schon sehr abgefahren, was Walter Moers da für eine Welt erschaffen hat. Es ist erst das zweite Buch der Zamonien-Reihe und ich bin trotzdem völlig überfahren. Ob ich das nun nur positiv finde, weiß ich noch gar nicht. Es ist irgendwie nicht ganz mein Geschmack, fasziniert aber trotzdem…

Das bekannte Märchen „Hänsel und Gretel“ ist in Ansätzen Grundlage für Ensel und Krete, aber es spielt eben in Zamonien, im Wald der Buntbären, und ist damit auch irgendwie ganz anders. Dazu kommt noch, dass der Autor Hildegunst von Mythenmetz, ständig dazwischen quatscht, was sehr unterhaltsam aber auch irritierend ist. Er ändert das Ende, gibt seine Meinung zu verschiedenen Situationen wieder oder erzählt aus seinem Leben, welches wohl sehr ausfüllend war, wenn man auch die halbe kurze Biographie am Ende des Buches berücksichtigt.

Insgesamt macht das alles schon Spaß und ich habe noch einige Bücher der Welt Zamoniens vor mir, aber, wie schon gesagt, ob das so mein Geschmack ist… ich guck mal.

Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

Black Dagger 31 – Die Diebin (J. R. Ward)

Veröffentlicht 29. Juli 2019 von erlesenebuecher

Schatten, Messe & Vaiana-Soundtrack

Appetithäppchen: Sola Morte ist Einbrecherin aus Leidenschaft. Nicht die finanzielle Not treibt sie nachts in die Villen reicher Leute, sondern die pure Lust am Nervenkitzel. Als sie und ihre geliebte Großmutter dadurch ins Visier eines mächtigen Drogenbarons geraten, beschließt Sola, ihre kriminelle Laufbahn und Caldwell für immer hinter sich zu lassen – und Assail, den einzigen Mann, der jemals Gefühle in ihr geweckt hat. Doch nun schwebt Assail in Lebensgefahr, und Sola lässt alles stehen und liegen, um an sein Krankenbett zu eilen. Und tatsächlich scheint ihre bloße Anwesenheit Assails Genesung zu fördern, sodass die beiden ihre leidenschaftliche Liebesbeziehung schon bald wieder aufnehmen. Noch immer ahnt Sola nicht, dass Assail ein Vampir ist und dass seine dunkle Vergangenheit als Waffenhändler der Bruderschaft der Black Dagger sie früher oder später doch noch einholen wird…

Verfasserin: J. R. Ward begann bereits während ihres Studiums mit dem Schreiben. Nach ihrem Hochschulabschluss veröffentlichte sie die Black Dagger-Serie, die in kürzester Zeit die amerikanischen Bestseller-Listen eroberte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Golden Retriever in Kentucky und gilt seit dem überragenden Erfolg der Serie als neuer Star der romantischen Mystery.

[Wilhelm Heyne Verlag (2019)]

Meine Meinung: Es ist wie nach Hause kommen, wenn man den 31. Black Dagger-Roman anfängt, alles ist vertraut und man mag die Protagonisten.

Dieses Mal geht es um Assail und Sola, wobei der Nebenstrang von Vishous und Jane handelt und die Black Dagger haben in Throe, der dieses mysteriöse Buch, welches er anbetet, einen neuen Widersacher gefunden, der Schatten entstehen lassen kann. Nebenbei erhebt sich auch eine neue Drogenbaronin, die Schwester der Benloise-Brüder.

Alle Storys sind spannend und wissen zu fesseln. Allerdings bleiben mir Assail und Sola etwas fremd, da ich sie irgendwie kaum wiedererkenne, was zum einen daran liegt, dass Assail kurz vorm Sterben war uns sich sowieso optisch verändert hat, aber auch geläutert scheint, und Sola und er nun ja auch so verliebt sind, so dass die harte, toughe Schale weg ist. Für mich momentan noch etwas austauschbar, aber mal sehen, wie es weitergeht.

Von Anfang an waren für mich bei meinem Dreamcast Michelle Rodriguez Sola und Anthony Kiedis Assail. Ich habe dann allerdings noch oft hin und her überlegt, bin aber immer wieder bei denen gelandet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 30. Teil

Hier geht es zum 32. Teil

Splitterherz (Bettina Belitz)

Veröffentlicht 28. Juli 2019 von erlesenebuecher

Tränen, Träume & Plan

Appetithäppchen: Es gibt genau einen Grund, warum Elisabeth Sturm nicht mit fliegenden Fahnen vom Land zurück nach Köln geht, und dieser Grund heißt Colin. Der arrogante, unnahbare, aber leider auch äußerst faszinierende Colin gibt Ellie ein Rätsel nach dem anderen auf, und obwohl sie sich mit aller Macht dagegen wehrt, kann sie sich seiner dunklen Ausstrahlung nicht entziehen. Bald muss Ellie einsehen, dass Colin viel mehr mit ihrer Familie verbindet, als sie sich je hätte vorstellen können. Ihr Vater Leo verbirgt ein Geheimnis, das ihn und Colin zu erbitterten Gegnern macht – und das Ellie in tödliche Gefahr bringt. Dass sie mit ihren seltsamen nächtlichen Träumen den Schlüssel zu dem Rätsel in der Hand hält, begreift Ellie erst, als ihre Gefühle für Colin alles zu zerstören drohen, was sie liebt.

Verfasserin: Bettina Belitz, geboren 1973 in Heidelberg, verliebte sich schon früh in die Magie der Buchstaben. Lesen allein genügte ihr bald nicht mehr – nein, es mussten eigene Geschichten aufs Papier fließen. Nach dem Studium arbeitete Bettina Belitz als Journalistin, bis sie ihre Leidenschaft aus Jugendtagen zum Beruf machte. Heute lebt sie umgeben von Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern in einem 400-Seelen-Dorf im Westerwald und lässt sich von der Natur und dem Wetter zu ihren Romanen inspirieren.

[script5 (2010)]

Meine Meinung: Eine weitere Trilogie, ein weiteres Jugendbuch, da kann nicht viel Neues kommen… und ja natürlich ist vieles bekannt. Sie, eine Außenseiterin, die sich selbst nicht besonders findet, aber stur ist und nicht das macht, was er will, und natürlich in Liebesdingen, vor allem emotional, unerfahren ist. Er, gut aussehend, wild, besonders, unnahbar, nähert sich ihr, schiebt sie dann aber weg, da er ihr nicht gut tut (in seinen Augen)… oh, wie klischeehaft!… Funktioniert aber immer wieder. Sie denkt, er will sie nicht, dabei liebt er sie so sehr und will sie nur schützen.

Soweit so bekannt aus fast jedem zweiten Teenie-(Vampir-)Roman. Aber hier ist es doch anders!

Belitz schafft es zu überraschen, Spannung aufzubauen und den Leser auf die Folter zu spannen. Lange Zeit tappte ich im Dunklen, in welche Richtung die Handlung gehen würde. Es war teilweise sehr düster und auch etwas gruselig, die Seiten flogen dahin und ich wurde, trotz einiger Schwächen (Warum unternehmen die Eltern nichts, wenn ihr Tochter nonstop müde ist? Etc.) gut unterhalten.

Ob es jetzt unbedingt noch zwei weitere Bände bedarf, weiß ich nicht, werde es aber herausbekommen.

Bewertung: 5 von 5 Punkten