[Neuanschaffungen] Woche #52

Veröffentlicht 2. Januar 2019 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Weihnachtsgeschenke:

Moabit (Volker Kutscher)

Wen fasziniert sie nicht? Charly Ritter, die große Liebe von Kriminalkommissar Gereon Rath, die ihren eigenen Kopf hat, so charmant wie neugierig ist und ein Geheimnis in sich zu tragen scheint. In „Moabit“ lernen wir Charly kennen, als sie noch Lotte heißt und bei ihren Eltern wohnt, in einer Beamtenwohnung am Zellengefängnis Moabit. Gerade hat sie das Abitur im Kleistlyzeum geschafft, und dies, obwohl sie aus einfachen Verhältnissen stammt. Ihre frisch errungene Freiheit genießt Lotte vor allem nachts, bei heimlichen Eskapaden mit ihrer Freundin Greta durch die Tanzlokale Berlins. Tagsüber lernt sie Schreibmaschine und Stenografie, denn eins ist klar: Ihr Studium wird sie sich selbst finanzieren müssen. [Galiani Berlin (2018)]

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Westeros – Die Welt von Eis und Feuer (George R. R. Martin)

Die Sieben Königreiche von Westeros – das bedeutet epische Schlachten, erbitterte Feindschaften und tödliche Intrigen. Diese Chronik enthält gesichertes Wissen, Spekulationen und überlieferte Sagen vom Zeitalter der Ersten Menschen über die Ankunft von Aegon dem Eroberer bis zu Robert Baratheons Rebellion gegen den wahnsinnigen König Aerys II. Targaryen. Und alle diese Ereignisse führten zu George R. R. Martins Meisterwerk „Das Lied von Eis und Feuer“ und zu der Fernsehserie „Game of Thrones“. [Penhaligon (2015)]

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Frauen dürfen hier nicht träumen (Rana Ahmad)

Flirrende Hitze, in der Sonne glitzernde Wolkenkratzer: Saudi-Arabien ist eines der reichsten Länder der Welt. Beherrscht von Scharia und der Religionspolizei. Als Zehnjährige muss Rana sich zum ersten Mal verschleiern. Sie soll die Sonne auf der Haut nicht mehr spüren, darf ohne männliche Begleitung nicht mehr auf die Straße. Rana fehlt die Luft zum Atmen, sie beginnt zu zweifeln: an Gott. Darauf steht in Saudi-Arabien die Todesstrafe. Auch deshalb beschließt sie auszubrechen. [btb (2017)]

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Tausend kleine Lügen (Liane Moriarty)

Jane flieht vor ihrer Vergangenheit. Seit der Geburt ihres Sohnes vor fünf Jahren hat sie es nirgendwo länger ausgehalten. Nun ist sie im idyllischen australischen Küstenstädtchen Pirriwee gestrandet und scheint endlich angekommen zu sein. Schnell schließt sie Freundschaft mit der lebhaften Madeline und der schönen Celeste. Doch plötzlich geraten die Frauen in den Strudel von dunklen Geheimnissen, Lügen und Intrigen. Kann die Freundschaft diesem Druck standhalten? [Bastei Lübbe (2017)]

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Der kleine König Dezember (Axel Hacke)

Die Kindheit liegt am Ende des Lebens. Ob das gut ist? Das muss der kleine König selbst sagen. Man kann ihn alles mögliche fragen. Kann mit ihm auf dem Balkon liegen und die Sterne anschauen und über Unsterblichkeit reden. Kann die Schachteln anschauen, in denen er seine Träume aufbewahrt. Oder man geht mit ihm durch die Stadt und sieht, was man noch nie gesehen hat. Das ist sehr schön. [Verlag Antje Kunstmann (1993)]

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Adrians neuer Adventskalender (Adrian Plass)

Veröffentlicht 2. Januar 2019 von erlesenebuecher

Keller, Josef & Alphabet-Spätlinge

Appetithäppchen: Ein Adventskalender voller Geschichten: Für jeden Tag vom 1. Dezember bis zum Heiligen Abend gibt es eine neue, bisher unveröffentlichte Story aus der Feder von Adrian Plass. Exklusiv für seine deutschen Leser: Erfrischend, kurzweilig, lustig, inspirierend… und ein tolles Geschenk für jeden, der sich die Adventszeit nicht nur mit kalorienreicher Schokolade versüßen möchte.

Verfasser: Adrian Plass (* 1948 in Royal Tunbridge Wells) ist ein christlicher britischer Schriftsteller. In Deutschland ist er vor allem durch seine satirische Tagebuch-Serie als der fromme Chaot bekannt.

[Brendow (2000)]

Meine Meinung: Ich habe dieses Buch vor etlichen Jahren mal meinem Mann geschenkt, der es aber nicht gelesen, sonder sicher verwahrt hat. Nun hat es sich wieder aus seinem Versteck befreit und ich habe mich ihm angenommen. Leider kann ich nicht sagen, ob ich das Buch schon mal gelesen habe, teilweise kam es mir so vor, dann aber wieder nicht.

Und so wird es wohl in einigen Jahren wieder sein. Es ist nicht wirklich etwas hängen geblieben. Man könnte natürlich sagen, da spart man Geld, wenn ich dieses Adventskalenderbuch in fünf Jahren einfach nochmal lesen kann… aber irgendwie will ich etwas anderes.

Im Klappentext steht (siehe oben): Erfrischend, kurzweilig, lustig, inspirierend. Also erfrischend? Früher war ich ein großer Plass-Fan und fand seine Texte wirklich erfrischend, aber nun wirken sie eher angestaubt. Allerdings fand ich schon erfrischend, wie er die Weihnachtsgeschichte aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen hat, das war nett. Kurzweilig? Ja, es störte nicht. Lustig? Etwas im Ansatz. Inspirierend? Tja, kurz erscheinen diese Augenblicke, aber wie gesagt, ob diese hängen bleiben…

Für jemand der Plass noch nicht kennt, ist es vielleicht nett. Wer einfach kleine Geschichten zur Adventszeit sucht, mag sich diesem Buch zuwenden.

Bewertung: 2,5 von 5 Punkten

In einer kleinen Stadt (Stephen King)

Veröffentlicht 21. Dezember 2018 von erlesenebuecher

Fingerschattenspiele, Kasino-Nacht & Talisman

Appetithäppchen: Leland Gaunt, ein mysteriöser Fremder, eröffnet in Castle Rock einen Laden mit dem Namen „Needful Things“, in dem jeder das bekommen kann, wovon er schon lange träumt. Doch alles hat seinen Preis – und Gaunt bestimmt ihn, denn er kennt die verborgenen Sehnsüchte und Schwächen jedes Einzelnen. Der Albtraum beginnt…

Verfasser: Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg, „Carrie“, erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk.

[Wilhelm Heyne Verlag (1993)]

Meine Meinung: Ich habe schon so viele Stephen King-Bücher gelesen und muss sagen, dass ich mich mit den letzten von mir gelesenen umfangreichen Büchern von ihm etwas schwer getan habe. Grundsätzlich liebe ich seine Geschichten, vor allem die alten, wie z.B. Menschenjagd, Friedhof der Kuscheltiere oder allen voran Todesmarsch. Außerdem bewundere ich ihn sehr, was er schreibtechnisch einfach leistet, ist enorm. Und auch hier wurde wieder deutlich, dass King ein Meister ist, wie er die Charaktere heraus arbeitet – großartig! Selbst die kleinen Nebenrollen sind genaustens beschrieben. Allerdings ist es eben auch eine Fülle von Personen und mir fällt es immer etwas schwer, alle auf dem Schirm zu behalten.

Bei diesem Buch hat mich schon lange der Klappentext völlig angezogen. Es hört sich nach einer simplen Story an, von der man aber ja schon weiß, dass sie à la King nicht so simpel ist, wie man denkt. Leland Gaunt ist ein wunderbarer böser Protagonist und Alan Pangborn als Gegenspieler, der diese kleinen Zaubertricks beherrscht, grandios. Das hat sehr viel Spaß gemacht und teilweise war es auch etwas gruselig. Aber am meisten faszinierte natürlich, was die einzelnen Personen sich in dem Laden gekauft haben. Und der Leser erwischt sich selbst dabei, dass er überlegt, was würde Gaunt wohl einem selbst andrehen.

Insgesamt war mir die Geschichte etwas zu lange und zu viele Personen involviert. Andererseits waren natürlich gerade die Charakterbeschreibungen am diffizilsten und anregendsten. Der ganze Plot konnte ebenfalls auf Anhieb überzeugen.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

Wintersterne (Isabelle Broom)

Veröffentlicht 21. Dezember 2018 von erlesenebuecher

Schnee, Prag & Magie

Appetithäppchen: Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit, mit ihren Herzenswünschen und führen sie zu besonderen Begegnungen.

Verfasserin: Isabelle Broom, geboren 1979 in Cambridge, studierte Medienwissenschaften an der University of West London und arbeitet als Redakteurin und Autorin. Nach langen Reisen durch Europa und die Welt wurde sie sesshaft, als sie auf Max, einen kleinen Bologneserwelpen, traf. Wenn sie nicht gerade schreibt, verbringen Isabelle Broom und Max ihre Zeit mit langen Spaziergängen durch die Londoner Parks.

[Diana Verlag (2017)]

Meine Meinung: Ich war vor etwa 20 Jahren in Prag und habe immer noch gute Erinnerungen an diese wunderschöne Stadt. Genau diese Magie, dieses Zauberhafte, das die Stand an sich hat, wird in diesem Buch deutlich. Der Leser wird in die Gassen, die Sehenswürdigkeiten, die Anziehung, das Essen, die winterliche Atmosphäre hineingezogen. Das war wirklich sehr schön.

Dazu kommt eine Story rund um drei Frauen, die alle auf der Suche nach Erfüllung, nach der Liebe sind. Man gewinnt jede einzelne lieb und hofft, bangt, freut sich mit ihr. Es kommen einige Wendungen vor, die mich wirklich überraschten und sogar ein paar Tränchen fließen ließen. Also ein wirklich gelungenes Buch, um sich ins Bett zu kuscheln, wenn es draußen kalt ist.

Allerdings ist die Frage, wie viel zurück bleibt. Teilweise plätscherte die Handlung ein paar Seiten dahin – nicht dass es großartig störte, aber eben schon auffiel. Und so ausführlich die Stadt beschrieben wurde, hätte ich mir das manchmal bei dem Werdegang der Protagonisten gewünscht.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

[Neuanschaffungen] Woche #50

Veröffentlicht 15. Dezember 2018 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Geschenke meiner lieben Schwester:

Diesmal für immer (Paige Toon)

„Ich habe ein Geheimnis: Mein Freund ist nicht der Vater meines Sohnes. Das Kind ist vom berühmtesten Rockstar der Welt. Nur: Keiner weiß davon.“ Aber Meg hat Angst: Wie lange kann sie diese unglaubliche Lüge noch leben und die Wahrheit vor allen verschweigen? Wann wird die ganze Welt herausfinden, dass der Vater ihres Sohnes niemand anderes ist als Johnny Jefferson, der Megastar – immer in den Schlagzeilen und immer in Negs Herzen? [Fischer (2015)]

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Firelight 2 – Flammende Träne (Sophie Jordan)

Um das Leben des Jungen zu retten, den sie über alles liebt, hat Jacinda das Unvorstellbare getan: Sie hat sich vor den Augen von Menschen in einen Draki verwandelt. Nun wird sie in die nebelverhüllte Siedlung in den Bergen zurückgebracht, wo sie nicht nur lernen muss, sich den Gesetzen des Rudels unterzuordnen, sondern auch, Will zu vergessen. Während die Tage vergehen, fühlt sie sich widerwillig zu Cassian hingezogen. Dem Drakiprinzen, der schon immer in sie verliebt war. Und doch klammert sie sich an die Hoffnung, dass sie eines Tages wieder mit Will zusammen sein wird. Als dieser Wunsch zum Greifen nah erscheint, muss Jacinda sich entscheiden: Wird sie alles aufs Spiel setzen, um ihrer großen Liebe zu folgen? [Loewe (2012)]

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Das glücklichste Volk – Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas (Daniel Everett)

Er zog aus, die Pirahã im brasilianischen Urwald zum Christentum zu bekehren, doch am Ende war er es, der durch die Begegnung mit den auf ihre Weise glücklich lebenden Menschen seinen Glauben verlor. Fesselnd erzählt Daniel Everett von der Begegnung mit einer völlig fremden Welt, die seinen Lebensentwurf infrage stellte und ihn mit einer ungewöhnlichen Sprache sowie einer ganz anderen Art zu denken konfrontierte. [Deutsche-Verlags-Anstalt (2010)]

[Neuanschaffungen] Woche #49

Veröffentlicht 7. Dezember 2018 von erlesenebuecher

Bei mir neu eingezogen ist…

Ich freue mich auf:

Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen (J. K. Rowling)

In „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ wurde der mächtige schwarze Magier Gellert Grindelwald mit Unterstützung des Magizoologen Newt Scamander gefasst. Doch jetzt gelingt Grindelwald die Flucht und er beginnt, Anhänger um sich zu scharen. Sein wahres Ziel – die Herrschaft von reinblütigen Hexen und Zauberern über alle nichtmagischen Wesen – kennen nur die wenigsten von ihnen. Um diesen Plan zu durchkreuzen, wird Newt von Grindelwalds größtem Widersacher um Hilfe gebeten: Albus Dumbledore. Als Newt einwilligt, ahnt er noch nicht, welche Gefahren vor ihm liegen. Die Kluft, die sich durch die magische Welt zieht, wird immer tiefer, und selbst Familien und Freunde werden entzweit. [Carlsen (2018)]

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Die Philosophin (Peter Prange)

Paris, 1747. Die junge Sophie begegnet Denis Diderot, dem Philosophen, der ein hochgefährliches Buch plant: eine Enzyklopädie mit dem ganzen Wissen der Menschen – Sprengstoff für die schwankende Monarchie. Bald erkennt Sophie, dass es dabei um mehr geht als um ein Buch. Es geht um ihr eigenes Leben, ihr Recht auf Freiheit, auf Liebe und Glück. [S. Fischer Verlag (2014)]

[Monatsrückblick] November 2018

Veröffentlicht 6. Dezember 2018 von erlesenebuecher

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In diesem Monat ging es erst zu einer Rettungsaktion nach San Caruso mit jeder Menge Muffins. Dann war ich mit meinem Sohn in Finnland bei Ella und ihren Freunden. Und letztendlich war ich dann noch in New York in zwei Welten unterwegs.

Die Glücksbäckerei 5 – Die magische Rettung Kathryn Littlewood 365 Seiten 4 Punkte
Ella und die falschen Pusteln Timo Parvela 169 Seiten 3,5 Punkte
Zweilicht Nina Blazon 412 Seiten 4 Punkte

Das waren 946 Seiten.

Und auf diese Bücher freue ich mich:

  1. Save me (Mona Kasten)
  2. Flavia de Luce 4 – Vorhang auf für eine Leiche (Alan Bradley)
  3. Sternkinder (Clara Asscher-Pinkhof)