Federkönig

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Sterntaler (Manfred Schiesches)

Veröffentlicht 15. April 2013 von erlesenebuecher

Wackersteine, Pech & Federkönig

Appetithäppchen: Es handelt sich um eine Schulausgabe der Grimmschen Märchen, die meisten nach der letzten von den Brüdern Grimm durchgesehenen Auflage aus dem Jahre 1857. Folgende Märchen sind hier zu finden:

Die Sterntaler/ Der goldene Schlüssel / Der süße Brei/ Vom dicken fetten Pfannekuchen/ Die Wassernixe/ Der alte Sultan/ Die Bienenkönigin/ Die drei Federn/ Die treuen Tiere/ Frau Holle/ Die Alte im Wald/ Die Bremer Stadtmusikanten/ Rotkäppchen/ Der Wolf und die sieben jungen Geißlein/ Hänsel und Gretel/ Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich/ Der Federkönig/ Dornröschen/ Brüderchen und Schwesterchen/ Der Krautesel/ Schneeweißchen und Rosenrot/ Von dem Sommer- und Wintergarten

Verfasser: Gebrüder Grimm ist die gemeinsame Bezeichnung für die Brüder Jacob Grimm (* 4. Januar 1785 in Hanau; † 20. September 1863 in Berlin) und Wilhelm Grimm (* 24. Februar 1786 in Hanau; † 16. Dezember 1859 in Berlin), die als Sprachwissenschaftler und Sammler von Märchen bekannt sind. Sie gelten als „Gründungsväter“ der Deutschen Philologie bzw. Germanistik. Dieser Band „Sterntaler“ wurde zusammengestellt von Manfred Schiesches.

[DLW/ Verlag Erziehung und Wissenschaft Hamburg (1970)]

Meine Meinung: Meiner Meinung nach sollten die Märchen der Gebrüder Grimm immer und immer wieder gelesen werden. Ihr Gehalt, ihre Bedeutung für die unterschiedlichsten Bereiche darf nicht unterschätzt werden bzw. verloren gehen. Ich bekomme leider mit, dass immer weniger Kinder diese Märchen kennen. Wenn bei 14jährigen das Wort „Geiß“ auftaucht, weiß kaumer einer was das ist. Natürlich hat z.B. Disney einiges dazu beigetragen, dass die Kinder zumindest die Filmversion vieler Märchen kennen, aber es ist nun mal so: Beim Froschkönig verwandelt sich der Frosch nicht durch einen Kuss in den tollen Prinzen!!!!

Es macht immer wieder Spaß vor allem unbekannte Märchen zu lesen, die man nie den Brüdern Grimm zuordnen würde, da man denkt, dann würde ich es doch kennen. Auch ich habe durch diese Lektüre wieder neue Geschichten kennen gelernt. „Von dem Sommer- und Wintergarten“ und  „Der Federkönig“ habe ich z.B. vorher noch nicht gehört.

Natürlich sind einige der Märchen sehr brutal, altmodisch und seltsam. Gerade den Originaltexten fehlt oft das gewisse Etwas, die Wärme, die Erzählkunst. Es ist ja auch schade um die gute Geschichte, dass z.B. „Frau Holle“ nur drei Seiten lang ist. Da würde ich meinem Kind auch eine neuere, aktuellere Version vorlesen, aber hauptsache sie werden noch vorgelesen.

Bewertung: 4 von 5 Punkten

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