Gleichgültigkeit

Alle Beiträge verschlagwortet mit Gleichgültigkeit

Die Glasglocke (Sylvia Plath)

Veröffentlicht 20. Juni 2012 von erlesenebuecher

Dumpfheit, Gleichgültigkeit & Klinik

(30.03.09)

Appetithäppchen: „Es war ein verrückter, schwüler Sommer, dieser Sommer, in dem die Rosenbergs auf den elektrischen Stuhl kamen und ich nicht wusste, was ich in New York eigentlich wollte.“ Die Collegestudentin Esther Greenwood verbringt 1953 einen Monat als Volontärin einer Modezeitschrift in New York. Schonungslos protokolliert sie ihre Existenzkrise.

Verfasserin: Sylvia Plath, geboren 1932 in Boston, Massachusetts, starb 1963 in London. Sie, ‚die beste, aufregendste und rücksichtsloseste Dichterin ihrer Generation‘ (John Updike), hat mit ihrem einzigen Roman, der im Jahr ihres Selbstmords erschien, ein Jahrhundertbuch geschrieben, das auch heute nichts von seiner beklemmenden Faszination verloren hat.

Meine Meinung: Ich bin nun durch mit dem Buch und muss leider sagen, dass ich mich gerade zu Beginn so gar nicht in die Hauptperson reindenken konnte.

Ich fand das Buch bis zu dem Moment, wo sie in die Anstalt kam, überhaupt nicht gut. Es war kein roter Faden zu erkennen und man konnte, fand ich, eben überhaupt keine Sympathie oder Empathie für Esther empfinden. Dadurch hatte ich irgendwie gar keine Beziehung zu dem Buch. Vielleicht habe ich auch einfach etwas völlig anderes erwartet.

Gegen Ende fand ich es besser. Aber im Ganzen hat es viel mehr Fragen offen gelassen als beantwortet, so dass ich nach Beenden des Buches eher unzufrieden war.

Bewertung: 2 von 5 Punkten

Verlag: Suhrkamp

Advertisements