Hochzeit

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Black Dagger Legacy 3 – Zorn des Geliebten (J. R. Ward)

Veröffentlicht 5. Januar 2019 von erlesenebuecher

Hochzeit, Keys & Traumhaus

Appetithäppchen: Peyton, Sohn des Peythone, hat alles, was sich ein Vampir nur wünschen kann: Er stammt aus einer ebenso angesehenen wie reichen Adelsfamilie, er sieht unverschämt gut aus und die Frauen liegen ihm reihenweise zu Füßen. Bis auf eine: Novo, die schöne Vampirin, die zusammen mit Peyton von der Bruderschaft der Black Dagger für den Kampf gegen die Lesser ausgebildet wird. Sie hat den Körper einer Göttin und das Herz einer Kriegerin – und für einen verwöhnten Schnösel wie Peyton hat sie eigentlich gar nichts übrig. Trotzdem beginnen die beiden so ungleichen Vampire eine stürmische Affäre miteinander – nur Sex, keine Gefühle, wie sie einander immer wieder versichern. Als Novo im Einsatz gegen die Feinde der Bruderschaft schwer verletzt wird, merkt Peyton, dass er der Vampirin bereits mit Haut und Haaren verfallen ist. Doch Novo vertraut ihm nicht, und zum ersten Mal in seinem Leben muss Peyton um etwas kämpfen: die Liebe seiner Traumfrau…

Verfasserin: J. R. Ward begann bereits während ihres Studiums mit dem Schreiben. Nach ihrem Hochschulabschluss veröffentlichte sie die Black Dagger-Serie, die in kürzester Zeit die amerikanischen Bestseller-Listen eroberte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Golden Retriever in Kentucky und gilt seit dem überragenden Erfolg der Serie als neuer Star der romantischen Mystery.

[Wilhelm Heyne Verlag (2018)]

Meine Meinung: SPOILERALARM

In diesem Buch geht es eigentlich um zwei Liebesgeschichten: einmal wie im Klappentext beschrieben um Novo und Peyton, dann aber auch um Saxton und Rhun. Wer war Rhun nochmal? Der neu aufgetauchte Onkel von Bitty. Wer war nochmal Bitty? Die Adoptivtochter von Rhage und Mary. Klingelt es langsam? Ist schon langsam etwas schwierig den Überblick zu behalten bei so vielen Charakteren.

Und Saxton ist der Anwalt vom König, der mit Blay liiert war. Rhun bemerkt plötzlich, dass er schwul ist und wird die große Liebe von Saxton. Unwahrscheinlich? Ja, aber egal, da so schön. Rhun hat eine schwere Vergangenheit hinter sich, ist aber ein Mann von Wert und gerade richtig für Saxton. Trotz einiger Schwierigkeiten, die sich um ein altes, schönes Haus drehen, finden sie letztendlich zueinander und auch Blay ist vergessen.

Aber viel wichtiger ist die Geschichte rund um Novo und Peyton, die mir sogar noch mehr Spaß gemacht hat, da sie so unterschiedlich sind, aber beide viel aufarbeiten und versuchen sich ihren Problemen zu stellen. Novo, die knallharte Killerfrau, die ihre Emotionen unter Verschluss hält und sich im düsteren Sexclub auslebt. Peyton, der verwöhnte Glymera-Sohn, den alles langweilt, der Drogen nimmt und nicht zu Ende bringt. Zusammen erleben sie plötzlich die Liebe und öffnen sich, nehmen Dinge in Angriff und sogar Novas Fehlgeburt wird verarbeitet. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen.

Insgesamt war es mal wieder Black Dagger vom Feinsten, wie man es sich wünscht: Düster, Sex, Kampf und etwas Humor. Sehr gut! Aber aber aber… wenn die letzten zwanzig Seiten nicht wären, hätte ich volle Punktzahl gegeben, aber das Ende ist sowas von kitschig, schmalzig und schleimig. „Ich liebe dich“, „Nein, ich liebe dich“… Hilfe, ich habe keinen der Protagonisten wiedererkannt. Das hätte Frau Ward wirklich anders gestalten können.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

Hier geht es zum 2. Teil

 

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Bis(s) zum Ende der Nacht (Stephenie Meyer)

Veröffentlicht 25. November 2012 von erlesenebuecher

Hochzeit, Erinnerungsbilder & Schutzschild

Appetithäppchen: Ein Jahr voller Glück, aber auch voller Schmerz liegt hinter Bella. Ein Jahr, in dem sie fast zerbrochen wäre, weil ihre Leidenschaft für edward und ihre innige Freundschaft zu Jakob einfach unvereinbar sind. Aber nun ist ihre Entscheidung gefallen. Unwiderruflich, auch wenn es so aussieht, als setze sie eine Entwicklung in Gang, die möglicherweise verheerend für sie alle ist. Noch hofft Bella, die verschiedenen Fäden ihres Lebens wieder zusammenführen zu können, da droht alles für immer zerstört zu werden…

Verfasserin: Stephenie Meyer, geboren 1973, lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Arizona, USA. Die Idee zur Geschichte von Bella und Edward ist ihr im Traum gekommen, als sie einen unbeschreiblich schönen Vampir und ein Mädchen auf einer Lichtung im Wald stehen sah, die sich Hals über Kopf ineinander verliebt hatten. Um den Traum nicht zu vergessen, hat sie ihn aufgeschrieben, und was weiter passiert, kann man in ihren ersten drei Bänden über Bella und Edward nachlesen.

[Carlsen (2009)]

Meine Meinung: Schnell musste ich das Buch noch ein wiederholtes Mal lesen, bevor ich im Kino den letzten Teil sehe. Erstaunlicherweise hat es mir viel besser gefallen als beim ersten Lesen.

Die Geschichte ist klar, Bella hat sich eindeutig für Edward entschieden, wird in heiraten und dann ein Vampir werden. So jedenfalls der Plan. Allerdings kommt vor der Wandlung noch die Hochzeitsreise und ihr erstes Mal. Kurz darauf merkt sie, dass sie schwanger von Edward ist und alles ändert sich… Soweit konnte man ja auch bereits im Kino beim ersten Teil des letzten Bandes sehen. Nun beginnt nach der Geburt ihrer Tochter (mit dem furchtbaren Namen) ihr neues Leben als Vampir und alles scheint friede-freude-eierkuchen zu sein. Wenn da nicht die Vampirpolizei, die Volturi, wären, die um ihre Macht fürchten. Bellas Leben und das ihrer Familie steht auf dem Spiel…

Beim ersten Lesen des Buches fand ich alles viel zu abgehoben. Ich weiß noch, wie ich immer wieder dachte, ja ja absurd, muss also noch einer drauf gesetzt werden, das wird ja immer schlimmer… Dieses Mal fand ich das alles echt nicht so schlimm. Klar sind die ganzen Vampire, die plötzlich auftauchen, mit ihren ganze Gaben sehr strange.

Vielleicht lag es auch daran, dass ich in letzter Zeit so viel Fantasy gelesen habe, die immer so ein wenig zwischen mittelmäßig, ganz nett und ok geschwankt hat. Dagegen war ‚Bis(s) zum Ende der Nacht‘ wirklich klasse. Auch hat mir der Wechsel der Erzählperspektive gefallen (aber auch erst jetzt beim zweiten Lesen). Man erfährt viel mehr über Jacob und die Wölfe. Bella hat auch nicht genervt, wie in Band 2 und 3.

Insgesamt ein würdiger Abschluss, der allerdings erst auf den zweiten Blick seine Kraft entfaltet.

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten