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Puppenmord (Tom Sharpe)

Veröffentlicht 9. August 2019 von erlesenebuecher

Harpic, Plastik-Baby & Fleisch 1

Appetithäppchen: Henry Wilt ist Berufsschullehrer in der englischen Provinz. Seit zehn Jahren versucht er nun schon, Gasinstallateuren, Metzgern und Maurern die höhere Literatur beizubringen – vergeblich. Auch die Ehe mit seiner Frau Eva erfüllt ihn nicht. Eva scheint es umgekehrt genauso zu gehen, denn sie sucht ihr Glück in allerlei Ersatzbeschäftigungen wie Töpfern, Judo und Meditation. Doch auf einer Party der Pringsheims lockt ein wenig Abwechslung. Obwohl die Hausherrin Sally sich sehr offen gegenüber Henry zeigt, ist es Judy, die ihn in eine wirklich prekäre Situation bringt. Allein, Judy ist eine Gummipuppe…

Verfasser: Tom Sharpe, Jahrgang 1928, zählt sei dem sensationellen Erfolg seines Romans „Puppenmord“ zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Seine Romane, von Kritik und Publikum begeistert aufgenommen, sind mittlerweile Klassiker und werden in vielen Sprachen übersetzt. In England geboren, studierte Tom Sharpe in Cambridge arbeitete als Buchhalter, Sozialarbeiter und Fotograf in Südafrika. Er lebte abwechselnd in Cambridge und Spanien. Sharpe verstarb 2013.

[Goldmann (2001)]

Meine Meinung: „Das Witzigste, was ich seit Ewigkeiten gelesen habe.“, „Sharpe is the best.“, „Der beste Satiriker“,… das habe ich alles über Sharpe gehört oder gelesen und vor langer Zeit dachte ich, ich muss auch mal etwas von ihm lesen und man empfahl mir dieses Buch. Endlich habe ich es geschafft und muss sagen… ich bin etwas enttäuscht. Habe ich gelacht? Nö. War es Sartire in Bestform? Nö. War es absurd? Joa.

Mich hat es eigentlich eher ein wenig traurig zurückgelassen, da es, was das Lehrerdasein anbelangt, zu nahe an der Realität war. Das empfand ich als sehr tragisch.

Aber natürlich hat es dann auch seine unterhaltsamen Momente, die ich auch etwas amüsant fand, wie z.B. die Bergung der Bumspuppe Sally oder Eva im Pfarrhaus. Das war schon gut.

Allerdings werde ich von Sharpe wohl nichts mehr lesen. Aber er hat ja auch ohne mich seine Fanbase und Erfolge gefeiert.

Bewertung: 3 von 5 Punkten

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