Selbstbestimmung

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Jane Eyre (Charlotte Brontë)

Veröffentlicht 22. Juni 2012 von erlesenebuecher

Selbstbestimmung, Blindheit & Mission

(20.06.10)

Appetithäppchen: Der Roman ist die fiktive Autobiographie einer Frau, die sich im Konflikt zwischen Leidenschaft und der Wahrung ihrer moralischen Integrität bewährt. Jane Eyre verliebt sich in einen Mann, der, wie sich herausstellt, verheiratet ist – mit einer Wahnsinnigen. Sie löst sich von ihm, da sie nicht bereit ist, die Selbständigkeit, die ihre bescheidenen Verhältnisse erlauben, gegen die materielle Annehmlichkeiten einzutauschen, die der Mätresse eines begüterten Herren in Aussicht stehen. Erst nach dramatischen Veränderungen der äußeren Umstände findet sie zu ihm zurück. Gerade das unbeirrbare Streben nach Selbstbestimmung einer Frau, die sich gegen alle Widrigkeiten wie gegen alle Verlockungen behauptet, verleiht diesem Erzählwerk eine moderne Note.

Verfasserin: Charlotte Brontë, geboren am 21, April 1816 in Thornton, ist am 31. März 1855 in Haworth/ Yorkshire gestorben. Das Jahr 1847 ist für die Brontë-Schwestern ein ‚annus mirabilis‘: Emily veröffentlicht die ‚Sturmhöhe‘ und Charlotte unter dem Pseudonym Currer Bell ‚Jane Eyre‘.

Meine Meinung: ‚Jane Eyre‘ ist ein Buch, welches mich sehr gefesselt hat. Der Schreibstil ist gut und man leidet und fiebert mit der Protagonistin.

Ich habe es im Urlaub innerhalb von wenigen Tagen gelesen und musste auch ohne gerade zu lesen, immer wieder über Jane nachdenken. Mir hat es wirklich gut gefallen!

Bewertung: 4,5 von 5 Punkten

Verlag: insel Taschenbuch

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